28.09.2010 - 3 Vorstellung der Aktion "Gute Arbeit - gutes Le...

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Frau Pinkvoss begrüßt die Gewerkschaftssekretärin der IG Metall, Gisela Mielke, die über die Kampagne „Gute Arbeit – Gutes Leben“ berichtet, die unter der Zielsetzung „Kurswechsel für ein gutes Leben“ verfolgt wird.

 

Aus Sicht der IG Metall gehören als Kernpunkte zu dem Kurswechsel:

  • die Abschaffung der Leiharbeit,
  • mehr Chancen für die junge Generation,
  • Sozialstaat statt Sparpaket und
  • die Regulierung des Finanzmarktes statt seiner Eindämmung.

 

 

Die IG Metall verfolgt mit kritischem Blick die Zunahme der Leih- und Zeitarbeit, nicht nur im klassischen Arbeitsfeld der Gewerkschaft, sondern auch im Kranken-, Alten- und Pflegebereich. Großen Handlungsbedarf sieht die Gewerkschaft auch bei der Frauenerwerbstätigkeit, da deutlich mehr Frauen teilzeitbeschäftigt sind als Männer und in Mini-Jobs arbeiten. Die Konsequenz daraus bringt Frau Mielke auf die Formel: „Atypische Beschäftigung = schneller prekär“.

Die junge Generation sei von der Arbeitsmarktentwicklung besonders betroffen. Sei es, dass es kaum möglich ist, einen Ausbildungsplatz zu erhalten (das betrifft besonders junge Männer) oder eine Berufstätigkeit aufgrund fehlender KITA-Plätze scheitert.

 

 Nach weiteren Ausführungen zu Sparpaket und Gesundheitsreform, weist Frau Mielke auf die Positionen der IG Metall hin: „Nein zur Rente mit 67 – Nein zur Kopfpauschale“.

 

Abschließend wirbt die Gewerkschaftssekretärin für die Veranstaltungen:

„Prekäre Beschäftigung“ - Aktionstag der IG Metall und Verdi am 7.10.2010

und den Aktionstag der IG Metall in der Dortmunder Westfalenhalle am 13.11.2010.

 

 

Frau Pinkvoss bedankt sich bei Frau Mielke für Ihr Kommen und bittet angesichts der vorangeschrittenen Zeit und der anstehenden ersten Lesung des Haushaltssicherungskonzeptes um den Verzicht auf eine anschließende Diskussion.