15.06.2010 - 4 Arbeitsmarktsituation für Frauen in Hagen - Bil...

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Frau Pinkvoss begrüßt als Vertreterin der agentur mark Frau Krafft und bedankt sich für ihre Bereitschaft, den Frauenbeirat über den Arbeitsmarkt vor Ort für Frauen und Maßnahmen zum Wiedereinstieg zu informieren. Sie bittet um Verständnis dafür, dass der vorgesehene Vortrag von Frau  Bleckmann entfallen muss, da die Referentin erkrankt ist.

 

Vorab stellt Frau Krafft  die Kernbereiche der Agentur vor.

Dazu gehören: Bildung und Personalentwicklung, Schule, Ausbildung und Beruf und die Regionalagentur, für die sie selbst tätig ist.

Schwerpunkte der Arbeit der Regionalagentur sind:

Regionale Steuerung und Begleitung landespolitischer Programme, Frauenerwerbstätigkeit, Bildungsscheckberatung und Projektentwicklung.

 

Zum Einsteig ins Thema nennt sie Fakten zur Frauenerwerbstätigkeit und übernimmt damit einen kleinen Part des vorgesehenen Vortrags der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt. Dafür dankt ihr die Vorsitzende.

 

Während bundesweit die Frauenerwerbstätigkeitsquote bei 45,8% liegt, sind in NRW nur 44,6% der Frauen in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis tätig. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat die Zahl bundesweit um 1,3% abgenommen, in NRW um 1,4 %.

Ohne Arbeit sind in Hagen derzeit 11.313 Menschen, davon 4.716 Frauen.

 

Um einen Überblick über Beratungsangebote  vor Ort  zu geben, beschreibt Frau Krafft zunächst die  Anlaufstellen, zu denen die Gleichstellungsstelle der Stadt, die Agentur für Arbeit, das Startercenter NRW sowie die Bildungsscheck- und Bildungsprämienberatungsstellen zählen.

 

Als Förderinstrumente zum Wiedereinstieg benennt sie:

* den Bildungsscheck des MAGS NRW

* die Bildungsprämie des BMBF

* den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit

* die Teilzeitausbildung

* das Frauennetzwerk T-Time

* den Arbeitskreis Frau & Beruf

* das Netzwerk Wiedereinstieg des Märkischen Kreises

* BusinessfrauEN

* und die drei Internetplattformen (wiedereinstieg.nrw.de, perspektive-wiedereinstieg.de und  frauen-nrw.de). (siehe Anlage)

 

Zurzeit erarbeitet die Regionalagentur eine Kampagne zum Bildungsscheck, da die Informationen bis dato das angestrebte Klientel kaum erreichen. Über Kindergärten und Familienzentren will man das Instrument bekannt machen.

Für den Märkischen Kreis wurde ein Wegweiser für Berufsrückkehrerinnen erarbeitet. Den Entwurf stellt Frau Krafft dem Ausschuss vor.

 

Auf die Frage von Frau Silbersiepe nach konkreter Förderung im Übergang Schule/Beruf erwähnt Frau Krafft das Projekt „Startbahn Zukunft“, die Lernpartnerschaften zwischen Schulen und Betrieben und den engen Kontakt zu Lehrkräften, die in 2007 speziell zu Koordinatoren der Studien- und Berufswahl (STUBOS) durch die agentur mark geschult wurden.

 

Frau Kämper ergänzt in diesem Zusammenhang, dass der Fachbereich „Jugend und Soziales“ der Stadt über eine Soziologin eng in das Projekt Startbahn Zukunft eingebunden ist. Frau Fischbach erwähnt die positive Zusammenarbeit der Berufsberaterin der Agentur für Arbeit  (Frau Berding-Pütz) mit den Schulen.

 

Die Damen Buddeberg und Opitz berichten von eigenen negativen Erfahrungen in der Berufsberatung. Kritisiert wird, dass die Betroffenen in Qualifizierungsmaßnahmen zu wenig mit der Realität des Arbeitsmarktes konfrontiert werden.

Frau Krafft stimmt insofern mit der Kritik überein, als es aus ihrer Sicht zu wenige Maßnahmen und eine zu geringe Transparenz gibt. Zudem reklamiert sie fehlende Fördermittel und die Streichung der „Regionalstelle Frau & Beruf“.

 

 

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

      

Dagegen:

      

Enthaltungen:

      

 

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Anlagen

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