26.10.2010 - 4 Anfragen und Beantwortung von Anfragen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Landschaftsbeirates
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Di., 26.10.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr de Vries geht auf drei offene Punkte ein, die zu erläutern sind.
Ein Punkt betreffe den von Herrn Thiel beklagten Herbizideinsatz an
stromführenden, niederen Wildschutzzäunen gegen Wildschweinschäden, beobachtet
im Bereich Rumscheid und in Werninghausen. Herr de Vries erinnert an eine
schriftlich verfasste Beantwortung dieser Anfrage bereits in einer
vorhergehenden Sitzung, an der jedoch Herr Thiel nicht teilgenommen hat.
Des Weiteren geht er auf die Eingabe Herrn Thiels ein, die
Herkulesstauden auf bestimmten, stark befallenen Freiflächen im Volmetal zu
bekämpfen. Da diese Flächen sich im Privateigentum befänden, gäbe es keine Rechtsgrundlage, die Eigentümer
zur dauerhaften Bekämpfung der Neophyten aufzufordern, zumal sich in der
gesamten Talmulde des Volmetals betroffene Flächen befänden.
Zum letzten Fall liest Herr de Vries eine schriftliche Beantwortung des
Fachbereiches für Grünanlagen und Straßenbetrieb zu der Anfrage Herrn Thiels
über die Baumfällungen im Mittelstreifen der Eduard-Müller- Straße vor. In
dieser Begründung wird u.a. eine dort befindliche Gashochdruckleitung zum
Anlass genommen, zur Wiederherstellung der Fläche nur noch Rasen mit einer niederen
Hecke vorzusehen. Gegen diese Maßnahme, die im Übrigen bereits verwirklicht
ist, votiert Herr Thiel als nicht hinnehmbar, da bekannt sei, dass Hecken als
Brutstätte für Singvögel aufgesucht werden und diese dann dem Straßentod
ausgeliefert seien.
Herr Bögemann erinnert aus seiner Sicht
an weitere Anfragen. Dies beträfe die Anfragen, was mit dem gepflanzten
und mit öffentlichen Mitteln geförderten Gehölzsteifen entlang der A45 im
Lennetal geschehen solle sowie die Anfrage zu der Obstwiese „Stollen“
oder den Beobachtungen von Herrn Dr. Kuntze zur Ausbreitung des Japanischen
Knöterichs bei der Teilnahme an den jährlich durchgeführten Wasserschauen.
Herr Meilwes habe einen Fragekatalog zum Abbau der Fa. Rheinkalk im
Steinbruch Donnerkuhle verfasst und halte es für wichtig, den Sachstand dazu zu
hören.
Herr Thiel ergänzt seine Anfrage zur Brutplatzeinrichtung für den
Weißstorch im Ruhrtal.
Herr Dr. Braun erinnert an eine bereits ausgesprochen Einladung ins
Umweltamt, über das Projekt „Weißstorch“ gezielt zu sprechen, die
aber noch nicht wahrgenommen wurde und lädt dazu wiederholt ein.
Herr Wiemann erinnert an die bereits verfassten Beantwortungen der
Anfragen im letzten Protokoll und im Sitzungsverlauf. So ist beispielsweise von
Herrn Greis vorgestellt worden, dass der beseitigte Gehölzstreifen entlang der
A 45 an anderer Stelle wiederhergestellt werden wird.
Herr Riegel greift den Punkt Rasen mit Hecke an der Eduard-Müller-Straße
auf, weil er den Widerstand aus dem Beirat hiergegen verdeutlicht haben möchte.
Herr Wiemann ruft auf, Alternativen zu finden. Herr Bögemann wie auch Herr
Thiel sehen als einzige Alternative die Fläche nur mit Rasen herzustellen. Es
sei von den Versorgungsträgern fahrlässig, derartige Leitungen nur in 40cm
Tiefe zu verlegen. Herr Riegel bittet die Verwaltung, das Fachamt darauf hin zu
weisen, dass Hecken an Straßen problematisch seien.
