01.06.2010 - 9 Erfahrungsaustausch zur Situation des Baumschut...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Riegel stellt den Tagesordnungspunkt kurz vor und bittet den Beirat, den Unterschied des Stadtbildes von „gestern“ und „heute“ bei sich Revue passieren zu lassen.

 

In der folgenden lebhaften Diskussion um die Erhaltung der Bäume in der Stadt Hagen wird darauf hingewiesen, dass wie oben erwähnt, das Votum des Beirates zur Abschaffung der Baumschutzsatzung die politische Entscheidung nicht beeinflusst habe. Die Diskussionsinhalte seien zu allen Zeiten, wenn es um Baumschutzsatzungen gehe, die gleichen.

 

Anlässlich der verschärften Rechtslage zur Verkehrssicherung sei der Baumschutz besonders strapaziert.

 

Herr Riegel erwähnt, dass es ihm Sorge bereite, dass viele Bäume grundlos wegen Nachbarschaftsstreitigkeiten beseitigt würden.

 

Herr Borgmeier hebt hervor, dass es nicht nur um das Absägen von Bäumen gehe sondern auch um das überall stattfindende „Verstümmeln“ der Krone. Dies sei eine optische Vergewaltigung und führe langfristig zum Tod des Baumes.

 

Der Beirat versucht sich in sachlicher Diskussion für eine Beschlussfassung zu positionieren. In einer Vorabstimmung stimmt der Beirat mehrheitlich für die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung (9 Stimmen dafür, 1 Enthaltung, 2 dagegen).

 

Bedenken jedoch, die Stadt habe eh keine Finanzierungsmöglichkeit mehr, führte die Diskussion in die Richtung, ein kostengünstiges Konzept zu entwickeln, um dies den Gremien zur erneuten Beratung vorzulegen. Beispielsweise fehle eine sachkundige Beratung und Öffentlichkeitsarbeit, die viele Probleme im Vorfeld auflöse. Auch die Inwersetzung von Bäumen müsse vorab festgelegt werden.

 

Herr Wiemann betont, dass aus eigenen Erfahrungen in seiner Tätigkeit im Grünflächenamt Daten vorlägen.

 

Zum Zweck der Vorbereitung und Informationsermittlung stellen sich Herr Riegel, Herr Rosenbaum-Mertens, eventuell Herr Thiel (da abwesend) und ein Vertreter der Unteren Landschaftsbehörde zur Verfügung, einen Arbeitskreis zu bilden, den Herr Riegel einberuft. Dieser Kreis stellt ein Konzept zur Weiterberatung zusammen.

 

Damit endet die Beratung des Tagesordnungspunktes ohne Abstimmung.

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