17.03.2010 - 7 Anfragen und Beantwortung von Anfragen

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Anlässlich der jüngsten Baumfällungen in der Eduard-Müllerstraße und Pappelstraße beantragt Herr Thiel, dass sich der LB mit dem Thema Baumschutz befassen solle.

 

Auf die Anfrage von Herrn Fähmel aus der Sitzung am 09.02.2010 zur Sanierung von Brachflächen erklärt Herr Dr. Schmidt, dass Mittel für den Abriss des Werks IV im Nahmertal zur Verfügung stehen. Auch stehen weitere Gelder für die Bodensanierung zur Verfügung, deren Freigabe an die Erstellung einer Sanierungssatzung gebunden ist. Für die Sanierung von Brachflächen im Bereich der Bahnhofshinterfahrung sollen Fördermittel vom Altlastenentsorgungsverband fließen. Die Sanierung der Brachflächen Brandt und Varta-Insel stellt sich sehr problematisch dar. Es stehen keine Fördermittel zur Verfügung. Im Falle der Fläche Brandt gibt es zusätzlich eine Überlagerung mit dem Denkmalschutz, was die Überplanung der Fläche erschwert.

 

Herr Fähmel weist auf das neue Wasserhaushaltsgesetz hin, nach dem die Durchgängigkeit der Fließgewässer bis zum Jahre 2015 hergestellt werden muss. Hierzu habe das Land NRW Fördertöpfe in Höhe von 70 Millionen Euro bereit gestellt. Da die Stadt Hagen aufgrund ihrer finanziellen Situation zurzeit nicht den notwendigen Eigenanteil aufbringen kann, möchte er wissen, ob hierfür andere Mittel, wie zum Beispiel die Fischereiabgabe, verwendet werden können. Herr Dr. Braun erklärt, dass die Untere Wasserbehörde intensiv mit dem Thema befasst sei. In Hagen seien schwerpunktmäßig an der Volme Maßnahmen durchzuführen. Er bietet an, dass Frau Stiller-Ludwig in der nächsten Sitzung zu dem Thema vorträgt.

 

Vor dem Hintergrund, dass die nachfolgenden Gremien häufig nicht dem Votum des LB folgen, wird unter Beteiligung der Herren Dr. Rahmann, Dr. Schmidt, Fähmel und Riegel sowie Frau Kingreen die Sinnfälligkeit der Beiratsarbeit diskutiert.

 

Herr Eggert (Landschaftswächter und Jagdaufseher) berichtet von seinen Erfahrungen mit der zunehmenden Zahl freilaufender Hunde, von denen eine massive Störung der heimischen Tierwelt (v. a. Rehwild) ausgeht. Unter Beteiligung der Herren Riegel, Dr. Kuntze, Fähmel, Wack, Hülsbusch, Dr. Braun und Dr. Rahmann werden die jeweiligen Erfahrungen mit dem Problem ausgetauscht und Lösungsmöglichkeiten erörtert. Man ist sich einig, dass aufklärende Informationen an die Hundehalter, restriktiven Maßnahmen vorzuziehen sind. Man entschließt sich dazu, eine entsprechende Veröffentlichung zu dem Thema vorzubereiten und an die Presse zu geben.

 

Herr Eggert berichtet, dass im Bereich Wasserschloss Werdringen zurzeit nahezu flächendeckend durchforstet wird. Er wundert sich über den Zeitpunkt der Maßnahme und fragt sich, welche Auswirkungen solche Maßnahmen im zeitigen Frühjahr auf die heimische Tierwelt haben. Herr Wack berichtet aus seiner beruflichen Erfahrung, dass die Forstwirtschaft aufgrund des langen Winters speziell im Bereich des Laubholzes im Verzug sei und man in diesem Jahr leider keine Chance habe, die Maßnahmen zu einem anderen Zeitpunkt durchzuführen.

 

Herr Thiel bittet die Verwaltung um Information, welches schwarze Material entlang des Fahrradweges an der Lenne (ab Höhe Villigster Straße flussabwärts) in die Böschung eingebaut werde und aus welchem Grund dies geschehe. Nach Ansicht von Herrn Mann könnte es sich um Kompost aus der Kompostierungsanlage handeln.

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