07.07.2010 - 5 Bericht der Unternehmensberatung "Trust & Compe...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Betriebsausschusses GWH
- Gremium:
- Fachausschuss Gebäudewirtschaft
- Datum:
- Mi., 07.07.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 14:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Weber begrüßt Herrn Dr. Schulz von der Unternehmensberatung Trust & Competence
und äußert sein Befremden darüber, dass der Bericht als Tischvorlage zur Verfügung
gestellt würde. Daher sei die Behandlung dieses Punktes heute nur als
„erste Lesung“ zu betrachten.
Herr Dr. Schulz stellt sein Untersuchungsergebnis vor. Er stellt dabei besonders heraus,
dass die Reinigung der Gebäudewirtschaft Hagen den Spitzenplatz im Vergleich zu
den anderen Kommunen mit Eigenreinigung belege. Die Leistungswerte der GWH entsprächen
dem oberen Drittel externer Anbieter, die jedoch eine ähnliche Qualität nicht
erreichen würden.
Aufgrund der Altersstruktur der beschäftigten
Reinigungskräfte und der daraus resultierenden derzeitigen Eingruppierung
ergäbe sich aktuell ein Einsparungspotential von ca. 30 % im Vergleich zu
externen Anbietern. Bei Neueinstellungen in die Entgeltgruppe 1 könne dieses
Potential aber ebenfalls nahezu gehoben werden. Herr Dr. Schulz schlägt
vor, für den Bereich der Urlaubs- und Krankheitsvertretung über die
Einbeziehung eines externen Anbieters nachzudenken.
Herr Weber unterstreicht, dass dieses gute Ergebnis auf die erfolgreiche Zusammenarbeit
zwischen der Betriebsleitung, dem Personalrat und auch dem Betriebsausschuss zurück zu führen sei.
Herr Krippner begrüßt das positive Ergebnis und bedankt sich bei den Mitarbeitern der
Gebäudewirtschaft.
Herr Brandau äußert die Befürchtung dass bei einer Privatisierung dieses Bereiches
der derzeit nachweislich hohe Qualitätsstandard nicht gehalten werden könne. Herr
Brandau stellt klar, dass das Einsparungspotential von 30 % auf die
momentanen Ist-Kosten bezogen sei, und dass dieses Potenzial durch
Neueinstellungen in der Entgeltgruppe 1 bei der GWH erzielbar sei. Eine Personalkostenreduzierung sei nur über
Flächenreduzierung möglich. Herr Brandau bietet weiter seine
Zusammenarbeit zur Optimierung dieses Bereiches
insbesondere bezüglich der Krankenquote an.
Frau Kramps erklärt, dass das Ergebnis die Untersuchung der Gemeindeprüfanstalt bestätige
und dass sie hoffe, dass hiermit die Diskussion über die Privatisierung beendet
sei.
Herr Romberg gibt an, dass über das Einsparpotential in Höhe von 30% weiter nachgedacht
werden müsse und dass eine Lösung hierzu die Einbeziehung der Gesellschaft für
Immobilienservice mbH sein könne.
Herr Dr. Schulz antwortet, dass die 30 % Potential nur zu heben seien, wenn der Bereich sofort komplett privat
vergeben würde.
Herr Weber ergänzt, dass dies nur mit betriebsbedingten Kündigungen möglich sei. Er
regt an, das Thema nach den Diskussionen in den Fraktionen in der nächsten
Sitzung erneut zu behandeln.
Herr Grothe fasst zusammen, dass über weitere Optimierung nachgedacht werden müsse,
aber grundsätzlich die Eigenreinigung der Gebäudewirtschaft Hagen Vorbildcharacter
habe.
Herr Weber bittet für die nächste Beratung
die Anlage 1 um die Entgeltgruppe 1 Stufe 5 zu ergänzen.
