02.02.2010 - 7 Entwicklung Emst - Loheplatz - Haßleyer Straße -
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Di., 02.02.2010
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Jürgen Plewe
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Schisanowski bemerkt kritisch, dass in der Vorlage ein
„Bruch“ des bisherigen Verfahrens dahingehend erkennbar ist, dass
die Aufgabe von Sportflächen hier ohne eine sportpolitische Gegenleistung im
Sinne von Infrastrukturverbesserungen vorgesehen ist.
Aufgrund der angespannten Haushaltslage sind klare Aussagen des
Ausschusses zwingend notwendig, so Herr Michel. Es müssen gewisse
Gestaltungsmöglichkeiten für den Sport erhalten bleiben. Aus Erlösen von
Veräußerung von Sportflächen muss ein Teil in die Erhaltung und Verbesserung
bestehender Sportinfrastrukturen fließen.
Herr Michel beantragt daher für die SPD-Fraktion eine Beschlussergänzung dahingehend,
dass ein Teil der Verkaufserlöse für die Verbesserung des Loheplatzes im Sinne
von Kunstrasen genutzt werden soll.
Die Vorlage Pakt für den Sport, in welcher der Loheplatz ein wichtiges Kernstück
war, wurde bisher aufgeschoben und somit ein Gewinn erzielt, so Herr Dr.
Fischer. Da die vorgelegten Zahlen zum Loheplatz den Ausschuss nicht
überzeugt haben, wurde die Beratung an die anderen Gremien weitergereicht.
Die neu entstandene Vorlage „Entwicklung Emst“ wird von der
CDU-Fraktion positiv gesehen, so Herr Dr. Fischer. Im Namen der Fraktion
stimmt Herr Dr. Fischer der Variante 2 zu. Der Verein würde somit einen
Kunstrasenplatz erhalten und durch den Verkauf der Pferdewiese erfolgt ebenfalls
ein Gewinn für die städt. Kasse.
Herr Dr. Schmidt betont, dass mit der Variante 2 lediglich die Option auf einen Kunstrasenplatz
beschlossen wird. Herr Dr. Schmidt weist ebenfalls darauf hin, dass die
vorgesehenen Einsparungen im Pakt für den Sport durch Wegfall des Loheplatzes an
anderer Stelle erzielt werden müssen. Bisher konnten keine Alternativplätze
benannt werden.
Die Vorlage entspricht den Vorstellungen der Emster Sportvereine, so Herr
Meier. Dass vor Ort ein dringend benötigter Einzelhandel entstehen kann,
ist ein positiver Nebeneffekt. Wenn die
für den Sport gewidmete Fläche aufgegeben wird, erwartet man, dass ein Teil des
Gewinns in einen Kunstrasenplatz investiert wird. Der Beschluss soll dahingehend
ergänzt werden, so Herr Meier weiter.
Dem Pakt für den Sport wurde auf der Grundlage der Stellungnahmen der
Fachverwaltung zugestimmt, so Herr Thieser. Die nun vorliegenden Zahlen weichen von den damaligen
ab. Herr Thieser hat Zweifel an den kalkulierten Kosten.
Die Vorlage wie diskutiert zu beschließen ist legitim, so Herr Thieser.
Bei Umnutzung weiterer Sportflächen müssen jedoch Mittel zur Optimierung
bestehender Plätze vorhanden sein. Wichtig ist, dass den Vereinen das Angebot
zur Übernahme von Anlagen gemacht wird. Der Bau von Kunstrasenplätzen durch die
Vereine mit städt. Zuschuss ist denkbar.
Herr Hentschel steht dem Neubau kritisch gegenüber. Erlöse aus dem Verkauf könnten
beispielsweise auch in den Tierheimneubau fließen. Hier entsteht möglicherweise
Erklärungsbedarf für die Verwaltung.
Frau Neuhaus sieht eine positive Entwicklung auf Emst. Mit der Variante 2 werden die
Bedürfnisse für den Sport ausreichend berücksichtigt. Auch Frau Neuhaus
befürwortet den weitergehenden Beschluss.
Der Erlös wird auf dem Rücken des Sports erwirtschaftet, so Herr
Michel. Ein großer Teil geht in die allg. Haushaltskonsolidierung. Da der
Sport einen großen Teil zur Konsolidierung beiträgt, soll der andere Teil des
Erlöses auch in diesen Bereich zurückfließen.
Herr Kayser empfiehlt ebenfalls, dass der Bau eines Kunstrasenplatzes im Beschlussvorschlag
einbezogen wird. Er bittet ebenfalls um eine Information zum allg. Sachstand zur
Planung Kunstrasenplätze, insb. in Vorhalle.
Hierzu erläutert Herr Dr. Schmidt, dass die Vorbereitungen für den
Platz in Garenfeld laufen. Die Ausschreibung wird in Kürze erfolgen
können. Auch in Vorhalle geht man von
einer planmäßigen Umsetzung aus.
Herr Dr. Fischer schlägt vor, den Bau eines Kunstrasenplatzes für Hagen 11 mit in den
Beschluss aufzunehmen, jedoch ohne zeitliche Befristung. Der Bau eines
Kunstrasenplatzes auf Emst wird günstiger als die anderen Plätze, ergänzt Herr
Dr. Fischer. Dieser Platz wurde 2003
komplett erneuert und befindet sich somit in einem sehr guten Zustand.
Herr Schisanowski stellt Einvernehmen im Ausschuss fest und lässt
über den ergänzten Beschlussvorschlag abstimmen.
Beschluss:
Der Rat der Stadt Hagen nimmt die Vorlage zur
Kenntnis.
Der Sportplatz „Loheplatz“ wird aus der Vorschlagsliste der Vorlage „Haushaltskonsolidierung - Pakt mit dem Hagener Sport“ (Drucksachen-Nr.: 0489/2009) entfernt.
Die Verwaltung wird beauftragt, die Schaffung von Planungsrecht zur Ansiedlung eines Lebensmittelvollsortimenters und für einen Feuerwehrstandort an der Haßleyer Straße in Emst vorzubereiten.
Die Verwaltung wird beauftragt unter Erhalt des Sportplatzes Lohestraße auf der verbleibenden Fläche (sog. „Pferdewiese“) zwischen der Bebauung Mallnitzer Straße und dem Sportplatz Planungsrecht für eine Wohnbebauung mit Lärmschutz zu schaffen.
Ein Teil des Verkaufserlöses aus
dem Einzelhandels-Grundstück an der Haßleyer Straße sowie aus der Wohnbebauung
auf der sog. „Pferdewiese“ ist zur Verbesserung der sportlichen
Infrastruktur für einen Kunstrasen auf dem Loheplatz einzusetzen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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242,6 kB
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2
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(wie Dokument)
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744,1 kB
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(wie Dokument)
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398,7 kB
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4
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(wie Dokument)
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465,9 kB
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5
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(wie Dokument)
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637,9 kB
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6
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(wie Dokument)
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428,1 kB
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