14.09.2010 - 4 GS Boloh: Brandschaden- mündlicher Sachstandsbe...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Hermann stellt das bisherige Vorgehen nach dem Brand am Morgen des 10.07.10 dar. Infolge von Brandstiftung wurden in der Grundschule Boloh Lehrerzimmer und Verwaltungsbereich zerstört bzw. stark durch Ruß beaufschlagt. In Absprache mit der Schule wurde der Schulbetrieb im Hinblick auf die anstehenden Sommerferien in der darauffolgenden Woche nicht mehr aufgenommen. Die OGS zog vorübergehend in die benachbarte Turnhalle um, während die Ferienbetreuung in der GS Emst stattfand. Nach den Aufräumarbeiten und Sicherungsmaßnahmen erfolgte die Abschottung des Brandbereiches gegenüber den übrigen Gebäudeteilen sowie die Reinigung des gesamten Gebäudes. Gesäubert wurde – soweit möglich – auch das vorhandene Inventar. Falls erforderlich erfolgten Ersatzbeschaffungen. Die Verwaltung und das Lehrerzimmer wurden bislang in zwei Klassenräumen untergebracht. Alle durchgeführten Maßnahmen erfolgten unter Berücksichtigung der Handlungsempfehlungen des umgehend eingeschalteten Chemikers.

 

Herr Dr. Schmidt („Wir schließen keine Schulen durch Brände“) sagt zu, dass die Schule in den nächsten vier Jahren nicht geschlossen wird und jedes Kind, das dort eingeschult werde, die Schule auch vier Jahre lang besuchen kann. In der nächsten Woche wird zudem ein Ortstermin bzgl. des neuen Gutachtens zur Betonsanierung (Sanierungssumme: 95.000 €) der Bürgerinitiative „Ja zu Hagener Schulen“ geben.

 

Herr Dr. Geiersbach bittet darum, die Ergebnisse des Termins im nächsten SAS vorzustellen und auch die früheren Gutachten, die der GWH vorliegen, wegen der vielen neuen SAS-Mitglieder dem Ausschuss noch einmal zur Verfügung zu stellen. Er möchte den Brandschaden zudem „nicht konservieren“ sondern das Gebäude wieder voll funktionsfähig herrichten und den durch den Brand beschädigten Verwaltungstrakt mithin sanieren lassen. Frau Buddeberg spricht sich für eine „breite und transparente Information der Öffentlichkeit“ aus.

 

Herr Dr. Schmidt möchte zuerst das Gutachten der Versicherung abwarten und dann gemeinsam mit allen Beteiligten das weitere Vorgehen besprechen. Frau Rachor-Ebbinghaus teilt mit, dass das Gutachten der Versicherung erst in ca. drei Wochen zu erwarten ist, da sich der zuständige Sachbearbeiter derzeit im Urlaub befindet. Sie wird es dann zur nächsten SAS-Sitzung nachreichen. 

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