08.12.2010 - 1 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 08.12.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Söhnchen begrüßt herzlich alle Anwesenden. Aufgrund der
heutigen Witterung sei es eine gute Entscheidung gewesen, die Sitzung nicht wie
ursprünglich geplant im Hohenhof stattfinden zu lassen. Es sei sinnvoller,
einen solchen Termin auf den Sommer zu verlegen.
Zum
Thema „Rechtsformänderung des Theaters“ teilt Herr Dr. Bleicher
mit, es seien einige wichtige
Fragestellungen zu diesem Bereich aufgetaucht, die nicht von der Verwaltung allein
beantwortet werden können. Daher solle ein Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
mit einbezogen werden. Die Zuarbeit durch diesen Gutachter könne durch hohes
Arbeitsaufkommen dieses Jahr nicht mehr geleistet werden. Daher sei geplant, Anfang
des Jahres in eine intensive Diskussion einzutreten, um dem KWA dann in der Sitzung
am 24. März 2011 eine beschlussfähige Vorlage vorzulegen.
Die 2. Mitteilung betrifft ebenfalls das Theater.
Gestern sollte ein Termin bei der Ministerin für Familie, Kinder Jugend, Kultur
und Sport zum Thema „Theaterpakt“ stattfinden. Dieser Termin wurde
kurzfristig wegen einer Erkrankung der Ministerin abgesagt. Man arbeite daran,
im Januar oder März im KWA über entsprechende Ergebnisse berichten zu können.
Die 3. Mitteilung sei sehr erfreulich, es gehe
um den Ernst Meister Preis, der ja im ersten Sparpaket gestrichen wurde. Nun
sei es durch intensive Bemühungen gelungen, den Ernst Meister Preis mit
Sponsor- und Fördermitteln für das nächste Jahr wieder ins Leben zu rufen. Man
freue sich, am 100. Geburtstag von Ernst Meister, also am 3. September 2011,
diesen Preis wieder verleihen zu können. Dies solle im Rahmen einer
„Langen Nacht der Poesie“ im Kunstquartier erfolgen. Möglich sei
das durch die Zusage der Westfälischen Provinzial und der Buchhandlung Thalia
geworden, die jeweils 10.000 Euro zur Verfügung stellen werden. Außerdem werde
man vom LWL eine Förderung in Höhe von 25.000 Euro bekommen.
Frau Viehoff berichtet zum Stand der Kulturhauptstadt Ruhr
2010. Sie möchte einen kurzen Ausblick über die weiteren Planungen geben, damit
nicht der Eindruck entsteht, dass im Dezember alle Aktivitäten beendet seien.
Die Ruhr 2010 - GmbH in Essen bleibe bis zum
Ende des Jahres 2011 noch bestehen. Im ersten Halbjahr 2011 werde es auch noch weitere Aktivitäten geben. Es sei
auch gelungen, weitere Fördergelder zu generieren, z.B. aus dem Förderprogramm
„Erlebnis NRW“ für das Projekt Ruhr-Kunstmuseen. Aber auch bei
anderen Projekten werde darüber nachgedacht, sie in einem gewissen Turnus
aufleben zu lassen.
Es werde auch an der nächsten Dekade bis 2020
gearbeitet, so solle 2020 eine Klima-Expo im Ruhrgebiet stattfinden. Daneben
werden aber auch Kulturthemen, die jetzt angeschnitten wurden, weitergeführt. Außerdem
gebe es intensive Gespräche darüber, wie
das Konstrukt einer zukünftigen Kulturhauptstadt aussehen könne. Für Hagen bedeute
das konkret, dass der Arbeitskreis der Kulturhauptstadtbeauftragten weiter erhalten
bleiben soll und dadurch die Vernetzung und Kommunikation verstetigt werden könne.
Bestimmte Projekte wie Twilight-Zone und Day of Song könnten dann in zwei
Jahren ohne städtische Eigenmittel neu aufgelegt werden. Sie hofft, Anfang
nächsten Jahres noch genauer darüber informieren zu können.
