29.09.2010 - 7 Abschlussbericht Kreativwirtschaft

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Frau Viehoff berichtet einleitend, die Kulturhauptstadt 2010 habe einen besonderen Schwerpunkt auf die Kreativwirtschaft gelegt und viele Projekte initiiert.

Im Rahmen einer Studie sei versucht worden herauszufinden, welche kreativwirtschaftlichen Potenziale es in kleineren und mittleren Städten gebe, dabei sei Hagen neben anderen Städten als Fallbeispiel ausgewählt worden. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Hagen durchaus über Potenziale verfüge, um sich in diesem Bereich nach vorne zu wagen.

 

Herrn Bleja schickt voraus, er könne die Ergebnisse dieser Studie heute nur exemplarisch vorstellen, den eigentlichen Autoren der Studie war es leider nicht möglich, heute hier zu sein.

Er berichtet nun über die Ergebnisse. Es sei untersucht worden, welche Bedeutung die Kultur als Wirtschaftsbranche in den Städten des Ruhrgebietes habe. In diesem Bereich konnten in Hagen 482 Unternehmen identifiziert werden, was ein durchaus bemerkenswertes Potenzial für die Stadtentwicklung darstelle. Es sei erstaunlich, dass selbst Städte wie Essen und Dortmund nicht erheblich mehr Betriebe in diesem Bereich aufweisen.

 

Ein weiterer wichtiger Aspekt sei, dass die Förderung und Ansiedlung von Betrieben, die im Bereich der Kreativwirtschaft Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, dazu führen könne, dass bestimmte Stadtteile revitalisiert und stabilisiert werden. In dieser Richtung wolle man gerne weiterarbeiten.

 

In diesem Zusammenhang fragt Herr Asbeck nach dem Sachstand zu Aktivierung des Wippermann-Geländes.

 

Herr Bleja weiß, dass in diesem Zusammenhang noch diverse Gespräche geführt werden, was aber das EU-Förderprogramm angehe, stehe dieses Gelände nicht im Focus. Wenn es Interesse und Bedarf gebe, könne man das Gelände aber noch mit einbeziehen.

 

Frau Nigbur-Martini möchte wissen, ob der Bericht auch im Internet einsehbar ist.

 

Das wird von Herrn Bleja bestätigt, der Bericht wurde in das Ratsinformationssystem eingestellt.

 

Frau Kulla fragt, ob die SIHK und die Fernuniversität mit berücksichtigt wurden. Unter dem Aspekt der Vernetzung hält sie diese Institutionen für wichtige Multiplikatoren.

 

Herr Bleja antwortet, dass in dieser Phase die Kammern noch nicht beteiligt wurden, die Idee sei, auf der Grundlage dieser Erhebungen an die Kammern und Verbände heranzutreten, um sie auf das vorhandene Potenzial in der Stadt aufmerksam zu machen. Die Thematik sei zwar kommuniziert worden, man stelle aber fest, dass die Kammern und der Einzelhandelsverband zurückhaltend reagieren.

 

Herr Söhnchen möchte wissen, in welchem Bereich der Verwaltung das Projekt angesiedelt ist und wer sich weiter darum kümmert.

 

Frau Viehoff berichtet über eine Projektgruppe, an der die Stadtentwicklung, die Wirtschaftsförderung und das Kulturbüro beteiligt sind. Diese Gruppe habe einen gemeinsamen Antrag „Cure“ entwickelt, mit diesem Projekt wolle man auf dem Elbersgelände verschiedene neue Veranstaltungsformen neu ausprobieren. Man werde Kreative vor allem aus dem Stadtteil Wehringhausen mit einbeziehen und das Ganze im Rahmen eines Muschelsalates präsentieren. Hierdurch könne der Standort Elbers noch einmal auf eine andere Weise gezeigt werden. Geplant sei auch, gemeinsam mit der Volmegalerie ein Konstrukt herzustellen, das auch wieder den Bereich Interkultur umfasst.

Es könne also eine weite Verzweigung mit den unterschiedlichsten Beteiligten entstehen, was wieder neue Chancen eröffne.

 

 

 

 

 

 

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Beschluss:

  1. Der Abschlußbericht „Kreativwirtschaft“ wird zur Kenntnis genommen.

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, Möglichkeiten zur Nutzung von EU – Fördergeldern auszuloten und Vorschläge zu unterbreiten.

 

Die Überprüfung soll Ende des II. Quartals 2011 abgeschlossen sein.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 15

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=1461&TOLFDNR=109284&selfaction=print