29.09.2010 - 9 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 29.09.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Nigbur-Martini erkundigt sich, in welcher Stückzahl der
Theaterspielplan aufgelegt wurde und wie hoch die Gesamtkosten und die
Sponsorengelder dafür waren.
Herr Dr. Bleicher sagt eine schriftliche Beantwortung dieser Fragen
zu.
Herr Fritzsche erinnert an eine Frage aus der Juni-Sitzung des Kulturausschusses. Frau
Steffes habe dort über den Wegfall einer Stelle im Mahnwesen berichtet, worauf
er gefragt hatte, ob dieser Stellenfortfall zu einer Einbuße bei den Einnahmen
der Bücherei führen würde. Frau Steffes habe diese Frage vorhin am Rande dieser
Sitzung noch nicht beantworten können. Er bittet, diese Frage noch einmal an
Frau Steffes weiterzuleiten.
Außerdem habe Herr Dr. Bleicher in der Juni-Sitzung zugesagt, das
Gutachten über die Theaterkooperationen den Kulturausschussmitgliedern zur
Verfügung zu stellen. Dies sei aber noch
nicht geschehen.
Herr Dr. Bleicher berichtet, bisher gebe es erst einen
Zwischenbericht dazu. Es sollte noch ein Abstimmungstermin mit Herrn Stüdemann
aus Dortmund stattfinden, dieser Termin sei aber aus verschiedensten Gründen
noch nicht zustande gekommen. Sobald der Endbericht vorliege, werde er
versendet, da er auch für die weitere Theaterdiskussion insgesamt von Bedeutung
sei. Allerdings könne man jetzt schon sagen, dass über Theaterkooperationen
nicht die großen Einsparsummen zu erzielen sein werden.
Herrn Söhnchen ist zu Ohren gekommen, dass
zwischen der Stadt Hagen und dem RVR Gespräche zum Thema Hohenhof geführt wurden.
Da dies Neuland für ihn ist, regt er an zu prüfen, ob nicht auch die
Kulturfraktionsspitzen an solchen Gesprächen und Workshops beteiligt werden
können.
Dazu bemerkt Herr Dr. Fischer, dass in der letzten
Legislaturperiode Gespräche auf ganz hoher Ebene geführt worden sind. Im
Kultur- und Sportausschuss des RVR habe es einen Bericht gegeben, dem zu
entnehmen war, dass ein Betreiberkonzept entwickelt wird, welches den Hohenhof
attraktiver machen soll, denn den Ausgaben für den Hohenhof von ca. 300.000
€ stehe eine immer geringer werdende Besucherzahl gegenüber.
Herr Dr. Bleicher bestätigt, dass daran gearbeitet wird, denn es
handele sich auch um eine Maßnahme aus Teil A des Haushaltssicherungskonzeptes.
Die Reduzierung des Zuschusses für den Hohenhof soll durch die Findung eines
alternativen Betreibers erreicht werden. Da es zunächst Aufgabe der Verwaltung
sei, Konzepte vorzustellen und vorzubereiten, habe gemeinsam mit dem RVR im
Hohenhof ein Workshop stattgefunden. Gerne könne man über den Workshop und die
weiteren Aktivitäten hier im KWA berichten und möglicherweise auch die nächste
Sitzung im Hohenhof durchführen.
