03.03.2010 - 6 Jahresrückblick 2009 der VHS- mündlicher Beric...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 03.03.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Becker schickt voran, er könne mit den Ergebnissen
der Stadtbücherei leider nicht mithalten. Die Rahmendaten seien dem heute ausgeteilten
Papier zu entnehmen.
Zur Teilnehmerzahl kann er sagen, dass die VHS
2009 einen Rückgang von ca. 400 Teilnehmenden zu verzeichnen hatte. Er gehe
optimistisch davon aus, dass die Anzahl von 12.548 Teilnehmern auch im Jahr
2010 erreicht werden kann.
Bei der Zahl der Unterrichtsstunden habe sich
ausgewirkt, dass bei den Maßnahmen, die insbesondere für die Arge durchgeführt wurden,
keine Aufträge mehr erteilt werden. Zu den Ursachen hierfür habe er bereits in
einem vergangenen KWA berichtet.
Auch die Tatsache, dass die ESF-Förderung aus einem gedeckelten
Sondertopf des Landes mittlerweile von vielen Einrichtungen in Anspruch
genommen wird, hat dazu geführt, dass die Hagener VHS weniger Mittel zur
Verfügung hat. Dadurch bedingt werden
weniger Maßnahmen durchgeführt und dementsprechend sinkt die Anzahl der
Unterrichtsstunden.
Hinsichtlich der Entwicklung im Finanzbereich
sei er eigentlich zufrieden, trotz der weg brechenden Einnahmen wurde der anvisierte Zuschuss von
575.000 € nur um ca. 83.000 €
überschritten.
Er gehe aber davon aus, dass das Programm für
2010/2011 in bewährtem Umfang und in bewährter Qualität mit den zur Verfügung gestellten
Haushaltsmitteln angeboten werden kann.
Herr Söhnchen bedankt sich für den Vortrag, er hätte es
allerdings begrüßt, wenn auch der Sachbericht der VHS in Vorlagenform vorgelegen
hätte. Nun habe der Vortrag noch einige Fragen seiner Fraktion beantwortet. Er
habe die Ausführungen von Herrn Becker so verstanden, dass es zur Zeit noch
keine Gespräche oder Überlegungen zu einer Zusammenlegung mit einer anderen VHS
gibt.
Prinzipiell wünscht sich seine Fraktion
zukünftig vor der Sitzung eine schriftliche Vorlage. Er fragt Herrn Becker,
welche Absichten die VHS ab 2011 habe und ob bereits Gespräche innerhalb des
Netzwerkes der VHS über eine Zusammenlegung bzw. Kooperation geführt wurden.
Herr Becker antwortet, aus eigener Kraft sei die
Zusammenarbeit mit der Akademie Mark angestoßen worden, darüber habe er in der
letzten KWA-Sitzung berichtet. Über weitere Kooperationsgespräche innerhalb der
Verwaltung sei ihm nichts bekannt, die VHS sei jedenfalls an solchen Gesprächen
nicht beteiligt worden.
Herr Asbeck hat eine Nachfrage zur Perspektive der VHS.
Herr Becker habe gesagt, man werde versuchen, im Rahmen der zur Verfügung
gestellten Mittel weiterzuarbeiten. Er fragt, ob das so zu verstehen sei, dass
die Differenz von ca. 84.000 € weiter bestehen bleiben soll oder ob die
VHS in Zukunft mit 84.000 € im Jahr auskommen wolle.
Herr Becker betont, es sei sein Ziel, mit den zur
Verfügung gestellten Mitteln auszukommen. In anderen Kommunen sei aber gesagt
worden, dass massive Kürzungen im aktuellen Haushalt auch zu massiven
Leistungseinschränkungen führen.
Im zuvor behandelten Hagener Haushaltsentwurf
seien für 2010 keine Einschränkungen enthalten, wenn sich im Beratungsverlauf
nichts daran ändere, könne die VHS ein Programm wie bereits im Jahr 2009/2010
beplanen.
Herr Asbeck ergänzt, dann werde also nicht
eingespart.
Herr Röspel stellt fest, man könne jetzt nichts zu
Kooperationsgesprächen sagen, da die VHS zum Dezernat von Herrn Dr. Schmidt
gehöre.
