03.03.2010 - 4 Bericht über das Schulprojekt "Boloh-Schule"-mü...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 03.03.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Röspel begrüßt nun
Frau Franke und Herrn Rewig als Vertreter der Karl Halle Gesellschaft.
Herr Rewig bedankt sich im Namen der Karl Halle
Gesellschaft für die Gelegenheit, einen Teil ihrer Arbeit heute hier vorstellen
zu dürfen.
Er freue sich zeigen zu dürfen, dass die
Gesellschaft fleißig um die Bereicherung des Hagener Kulturlebens bemüht ist.
Frau Franke werde gleich ein Projekt
vorstellen, welches mit dem großen Engagement der Lehrerinnen Frau Farthmann
und Frau Link und dem Fördervereinsvorsitzenden der Grundschule Boloh, Herrn
Riemann, durchgeführt worden ist. Es handele sich um das „Karl-Halle-Boloh-Projekt“.
Man habe das erste Mal die Gelegenheit gehabt,
an dieser Schule zu arbeiten. Von den Ergebnissen und der Begeisterungsfähigkeit
der Schülerinnen und Schüler und auch von dem Engagement der Schule seien die
Beteiligten sehr positiv überrascht worden. Daher freue man sich, diese
Ergebnisse heute hier kurz vorstellen zu dürfen.
Frau Franke berichtet kurz über die Entstehungsgeschichte
dieses Projektes. Die Karl Halle Gesellschaft habe überlegt, wie man den Hagener
Bürgern Karl Halle noch näher bringen könnte. Dabei sei die Idee entstanden,
auch einmal etwas mit Kindern zu unternehmen. Ziel sei gewesen, dass Kinder
eigeninitiativ handeln können und auch Verantwortung tragen dürfen, um Spaß am
Lernen zu haben.
Das Pilotprojekt habe dann im Januar 2010 an
der Grundschule-Boloh stattgefunden. Die
Resonanz sei so positiv gewesen, dass man sich entschlossen habe, dieses
Projekt auch einmal hier in diesem Rahmen vorzustellen. Die sehr positiven
Reaktionen der Kinder könne man auch den ausliegenden Programmheften entnehmen.
Auch bei den Lehrern und der Schulleitung sei dieses Projekt sehr gut
angekommen. Daher plant die Karl Halle Gesellschaft, den Schülern der dritten
und vierten Klassen alle zwei Jahre dieses Projekt in Zusammenarbeit mit der
Schule anzubieten.
Es habe auch sehr viele positive Rückmeldungen
der Eltern gegeben. Die Schule erhalte sogar jetzt noch viel Anrufe von Eltern,
die nachfragen, wann sie denn mit ihren Kindern das nächste Karl Halle -Konzert besuchen können.
Frau Franke stellt nun das Projekt, an dem 100 Schüler der
dritten und vierten Klassen teilgenommen haben, im Einzelnen vor. Die
Ergebnisse der Gruppenarbeiten sind hier im Sitzungsraum ausgehängt worden.
Highlight für die Schüler war die eigenständige Erstellung eines
Rahmenprogramms für das Konzert. In der anschließenden Präsentation konnten die
Kinder ihre Projektergebnisse vorstellen.
Abschließend könne man sagen, dass versucht
wurde, mit diesem Projekt ein Stück Hagener Kulturgeschichte lebendig zu
halten. Aufgrund der großen Begeisterung aller Beteiligten wird überlegt, ein
Curriculum zu erstellen, das möglicherweise auch anderen Hagener Schulen zur
Verfügung gestellt werden soll.
Sie wünscht sich, dass der KWA mit seinen Ideen
und Vorstellungen dieses Projekt unterstützt. Es sei eine Überlegung wert,
etwas Ähnliches auch in anderen Hagener Schulen anzubieten.
Herr Röspel bedankt sich für diesen Vortrag.
Herr Walter hat selber an dem Abschlusskonzert
teilgenommen und war sehr begeistert. Er möchte die Karl Halle Gesellschaft
unbedingt unterstützen, denn er hält es für sehr wichtig, nachhaltig an diesen
bedeutenden Künstler zu erinnern. Er kann sich weitere Projekte unter
Beteiligung des Hagener Orchesters oder des Künstlers Uwe Will vorstellen. Ihm
habe bei diesem Projekt besonders gut gefallen, dass die Kinder die Möglichkeit
hatten, eigene Kreativität zu entwickeln.
Herr Röspel stellt fest, dass die Begeisterung der Kinder
offensichtlich auch auf die Zuhörer übergesprungen ist.
Herr Rewig kündigt an, dass man nach der Sitzung gerne
noch für weitere Fragen oder Gespräche zur Verfügung steht. Außerdem möchte er
die Gelegenheit ergreifen, sich auch bei den hier anwesenden Förderern und
Freunden der Karl Halle Gesellschaft herzlich zu bedanken, denn ohne deren
Unterstützung sei man nicht so weit gekommen.
Herr Röspel bedankt sich noch einmal, verbunden mit den
besten Wünschen für die Folgeprojekte an der Schule. Er regt an, dieses Thema
möglicherweise auch an den Schulausschuss heranzutragen.
