30.09.2010 - 5 Aktueller Stand der Kindertageseinrichtungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Do., 30.09.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Dr. Schmidt berichtet
in diesem Zusammenhang von einem positiven Signal seitens des neuen
Regierungspräsidenten. Er habe mitgeteilt, dass das Innenministerium Mitte Oktober zu einer Lösung in Richtung
einer möglichen kommunalen Förderung der Investitionen der freien Träger kommen
wolle. Die Träger seien aufgefordert worden,
Anträge zu stellen.
Herr Strüwer weist darauf
hin, dass es einmal um die Investitionen gehe, aber andererseits auch um die
Übernahme von Eigenanteilen der Träger gehe. Die Sinnhaftigkeit einer solchen
Maßnahme könne nicht verleugnet werden.
Daher sehe man einer Lösung positiv entgegen.
Herr Steuber ergänzt, dass
er die Gelegenheit gehabt habe, an einer Jugendamtsleiterkonferenz
teilzunehmen, an der auch der Staatsekretär Schäfer teilgenommen habe.
Dieser habe die Aussage bestätigt, die Herr Dr. Schmidt gerade gemacht habe.
Die Haushaltssituation für den Investitionsbereich U-3 sehe derzeit so aus,
dass nicht alle Anträge, die derzeit vorlägen, abgewickelt werden könnten. Es
gebe die Notwendigkeit, das in einem Nachtragshaushalt, der Anfang Dezember
beschlossen werden solle, neu zu thematisieren. Es bestehe derzeit eine
Deckungslücke von rund 150 Millionen Euro.
Vom Landesjugendamt sei weiterhin zugesagt worden, dass Bundesmittel für
die Betriebskosten der U-3-Einrichtungen ab 2011 weitergeleitet werden sollten.
Die Verwaltung habe die Anträge am Freitag an das Landesjugendamt
weitergegeben. Es handele sich dabei für Hagen um eine Fördersumme von rund 4
Millionen Euro für 296 U-3-Plätze, die für Hagen bis 2013 daraus zusätzlich
gefördert werden sollten. Das sei die Summe, mit der man in den folgenden
Jahren bis 2013 rechnen könne. Alle Anträge, die vorgelegen hätten, seien dabei
berücksichtigt worden.
Herr Dr. Schmidt berichtet,
dass das Land derzeit überlege, das 3. Kindergartenjahr beitragsfrei zu
stellen. Oberbürgermeister Dehm habe auf den beiden Bürgerversammlungen, die
bisher stattgefunden hätten, angeregt, die Maßnahme des Haushaltssicherungskonzeptes
über die Elternbeiträge in diesem Zusammenhang zu diskutieren. Dort solle erst
dann eine endgültige Entscheidung getroffen werden, wenn klar sei, wie sich
das Land zur entsprechenden Finanzierung
des 3. Kindergartenjahres stelle.
