23.06.2010 - 12 Ergänzungsvorlage Jugendförderplan 2010 - 2014

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Strüwer berichtet, in welchen Gremien diese Vorlage bereits beraten worden sei.  Er weist in diesem Zusammenhang auf den Beschluss des Unterausschusses Jugendhilfeplanung vom 14.06.2010 hin, in dem auch die Beschlüsse der Bezirksvertretungen Berücksichtigung gefunden hätten. 

In diesem Zusammenhang habe Herr Kohaupt habe ihn gebeten, dem Jugendhilfeausschuss zum Vorschlag zu machen, zukünftig ein Spielmobilangebot in Helfe zu realisieren,  mit in den Beschlussvorschlag zu diesem Punkt zu nehmen. Hintergrund dieser Bitte sei, dass zukünftig das Jugendzentrum in Helfe wegfallen solle.   

 

Herr Helling fragt, wie sich die  erhöhten Ansätze für die kleinen Einrichtungen in Dahl,

Berchum und Henkhausen ergäben. 

 

Herr Strüwer erklärt dazu, dass das Gesamtpaket kostenneutral sei. Der Betrag, der bei der Streetworkarbeit reduziert worden sei, sei den drei kleinen Einrichtungen zugeschlagen worden. Insgesamt mache dieser Jugendförderplan eine Reduzierung des Gesamtansatzes von 180.000 € aus.

 

Herr Fischer berichtet aus der Diskussion des Unterausschusses.

 

Herr Reinke erinnert an seine Frage bei der Einbringung des Jugendförderplans im April diesen Jahres. Man habe für 2010 den Übergang beschlossen, dass wie beim Jugendförderplan 2009 vorgegangen werden sollte. In der vorliegenden Vorlage sei ausgewiesen, dass bereits in 2010 eine Summe von 136.574 € konsolidiert werden solle.

Weiterhin habe er im April das Projekt „Soziale Stadt „ in Altenhagen und Wehringhausen angesprochen, das ausgelaufen sei. Mittlerweile gebe es das Nachfolgeprojekt „Stärken vor Ort“. Seine Bitte sei gewesen, die Zuschüsse in Höhe von insgesamt 150.000 € im Jugendförderplan darzustellen. 

Er merkt an, dass man beim Vergleich des Berichts „Offene Kinder- und Jugendarbeit in Hagen“ und des Jugendförderplans feststelle, dass die Zahlen der Berichte teilweise anders dargestellt seien. Für manche Einrichtungen sei nur der Zuschuss der Stadt dargestellt und nicht die gesamten Kosten. Neu sei auch, dass nunmehr die Objektkosten dargestellt würden. Die Werke seien schwer zu vergleichen. Er bäte zukünftig um eine nachvollziehbare Darstellung der Kosten.

Insgesamt werde er dem Werk heute zustimmen.

Bezüglich des Zuschusses an die DGB-Jugend fragt er, ob dieser noch zeitgemäß sei.

Bezüglich der Jugendeinrichtung in Halden weist er auf das außerordentliche ehrenamtliche Engagement von 40 Erwachsenen und Jugendlichen hin. Seine Bitte sei, das zukünftig zu unterstützen.

Die Kürzung des Zuschusses an die Einrichtung Loxbaum fände er besonders schmerzlich.

 

Herr Goldbach nimmt zunächst Bezug auf die Einsparungen, die ausgewiesen seien für das Jahr 2010. Es handele sich dabei ausschließlich um Einsparungen, die sich bei der Stadt durch bereits vorhandene Stellvakanzen ergeben hätten. 

Die Maßnahme in Vorhalle sei durch unterschiedliche Töpfe in den letzten 10 Jahren finanziert worden. Das letzte Programm passe nicht in den Jugendförderplan.

Die Objektkosten würden tatsächlich an dieser Stelle zum ersten Mal ausgewiesen. Man spare einen nicht unerheblichen Teil der Gesamteinsparung über diesen Weg ein.

Man habe mit Priorität versucht, an Gebäuden und Unterhaltung von Gebäuden zu sparen als an den Angeboten, die man Ort präsentiere.     

Was die EInrichtung Loxbaum angehe sei das sicher nicht angenehm, aber er sei davon überzeugt, dass trotz der Einsparung ein tragfähiges Angebot präsentiert werden könne.

Der Zuschuss an die DGB-Jugend solle so bestehen bleiben. Auch hier sehe er es  als Gebot der Trägerpluralität für die größeren Träger, die auch den Jugendring in Hagen  mit  ihrer Hauptamtlichkeit trügen. Er werbe dafür, auch die Jugendverbandsarbeit mit ihren Strukturen nicht aufzugeben, sondern auch von ihrem Potential her weiter zu fördern.

Was vorläufig sei, sei die Fragestellung der Verteilung von Aktivitätenmitteln wie Jugendfreizeiten etc. Dort erarbeite man mit dem Jugendring zusammen eine andere Förderstruktur, die stärker die Angebote vor Ort fördern solle.

 

Herr Reinke teilt mit, dass er bezüglich des Zuschusses an die DGB-Jugend bei der Beratung des Berichts „Offene Kinder- und Jugendarbeit“ zurückkommen werde.  

 

Frau Klos-Eckermann erklärt, dass die SPD-Fraktion dem Jugendförderplan zustimmen werde, weil sie das Instrumentarium der Planungssicherheit für die kommenden Jahre für dringend erforderlich hielten. Nichtsdestotrotz machten sie das mit „schmerzendem Herzen“, weil sie das Empfinden hätten, dass das Geld, das in die Jugendarbeit gesteckt werde, deutlich zu wenig sei. Der Beitrag zur Konsolidierung werde dennoch mitgetragen. Das Maß an Einsparung könne nicht mehr unterschritten werden.

 

Herr Strüwer stellt den geänderten Beschlussvorschlag zur Abstimmung.  

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Beschluss:

 

Der Jugendförderplan wird für die Jahre 2010  - 2014 beschlossen.

 

Im Rahmen der Gestaltung des Jugendförderplans werden im Rahmen des bereitgestellten Finanzbudgets bedarfsgerechte Anpassungen von Angeboten und Trägerschaften durch Beschluss des JHA angestrebt.

 

Die „kleinen Einrichtungen“ in Dahl, Berchum und Henkhausen werden mit 28.000 € p.a. gefördert, die mobile Jugendarbeit erhält einen jahresbezogenen Zuschuss lt. Zeitplan von 77.500 €.

 

Die Kooperation Spiel- und Sportpark Emst mit dem Jugendring zur Sicherung der dortigen Personalausstattung soll kostenneutral zum 01.07.2010 realisiert werden.

 

Die Verlagerung der Jugendarbeit im Volmetal von Rummenohl nach Dahl wird bereits zum 01.01.2011 realisiert. Es wird angestrebt, mit dem Träger ein reduziertes dezentrales Angebot auch in Rummenohl anzubieten.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die Spielmobilarbeit im Bereich Helfe insbesondere für die Altersgruppe der 6 – 12jährigen anzubieten.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die vorgeschlagenen Veränderungsmaßnahmen umzusetzen.

 

Der Beschluss wird entsprechend des hinterlegten Zeitplans bis zum 01.07.2013 umgesetzt.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

 13

Dagegen:

   0

Enthaltungen:

   1

 

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Anlagen zur Vorlage

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