20.04.2010 - 12 Anfragen nach § 18 der GeschO des Rates
Grunddaten
- TOP:
- Ö 12
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 20.04.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Klos-Eckermann hat
eine Frage zum Thema Erzieherinnenausbildung. Die Stadt Hagen habe sich aus dem
Angebot der Jahrespraktikanten/innen bzw. Erzieher/innen im Anerkennungsjahr herausgezogen. Damit
könnten im Sommer ca. 26 Betroffene den zweiten Teil ihrer Ausbildung nicht
beenden. Sie fragt, ob es möglicherweise auf diesem Gebiet eine Lösung
entwickelt werden könne, um diesen jungen Menschen eine Perspektive zu bieten.
Frau Versteeg-Schulte
antwortet dazu, dass man mit Blick auf das neue Kindergartenjahr zum 01.08.10
sich habe entscheiden müssen, die Berufspraktikantenstellen von 26 auf 9 zu
reduzieren. Die sich jetzt in der Ausbildung befindlichen Berufspraktikanten/innen
seien davon nicht betroffen. Orientierung sei dabei Auskömmlichkeit der Kosten
für die städtischen Einrichtungen einerseits im Rahmen von KiBiz und andererseits im Vergleich zu anderen
Trägern. Diesen Schritt mit Wirkung zum 01.08.2010 habe man zwangsläufig tun
müssen.
Herr Losch nimmt Bezug auf
die Stelle der Familienhebamme, die von der Caritas weitergeführt wird. In
welcher Höhe entfielen Personalkosten und Sachkosten durch die
Aufgabenwahrnehmung durch den Caritasverband?
Herr Steuber verweist auf
die Zuständigkeit des Gesundheitamtes und sichert zu, die Beantwortung der
Frage als Anlage zum Protokoll beizufügen.
Stellungnahme des Gesundheitamtes zu dieser Frage:
„Die Fragen aus dem
Jugendhilfeausschuss können derzeit noch
nicht beantwortet werden, da die tatsächlichen Modalitäten des Überganges
vertraglich noch nicht abschließend geklärt
sind. Da die Höhe der Personalkosten noch nicht feststeht, kann zurzeit weder
die Frage der Höhe der Personalkosten und somit auch die Höhe der Sachkosten nicht
beziffert werden.
Bei einer Erhöhung der
Beschäftigung auf 100% bei der Caritas (zuvor bei der Stadt
25 Wochenstunden) und ähnlichen
Personalkosten wie nach dem TVÖD wurde von einer Ersparnis von ca. 6.830
€ pro Jahr ausgegangen.“
