20.04.2010 - 7 Essensversorgung OGSHier: Sachstandsbericht der...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 20.04.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Hermann berichtet,
dass es insbesondere um den Erlass „Kein Kind ohne Mahlzeit“ und
dessen Umsetzung gehe. Es nähmen 34 Grundschulen und 4 Förderschulen im
Primarbereich an diesem Erlass teil. Der Erlass gelte bis Sommer 2011. Der
städtische Eigenanteil sei zumindest für das Kalenderjahr 2010 aus der bereits
zur Verfügung gestellten Sparkassenspende gesichert. Für das zweite Halbjahr im Schuljahr 2010/2011 werde
man erneut auf die Kämmerei zugehen. Benötigt würden dann noch rund
35.000 €.
Neben den bereits erwähnten Schulen im Offenen Ganztag nehme auch die
Wilhelm-Busch-Schule daran teil. Es bestünde nach den Regularien des Erlasses
auch die Möglichkeit, die gebundenen Ganztagsschulen teilnehmen zu lassen. Davon habe man aus
Kostengründen abgesehen.
Herr Strüwer macht
deutlich, dass man als Nothaushaltsgemeinde auf Sponsoren in diesem Bereich
angewiesen sei, da man Eigenmittel in Form freiwilligen Leistungen nicht
erbringen dürfe. Nichtsdestotrotz halte er das für eine wichtige Information an
die Fraktionen, um ggf. in diesem Bereich noch einmal nachzudenken, ob man für
das kommende Jahr doch den Versuch starte, auch in den weiterführenden Schulen
einen Einstieg zu finden. Die vorgelegten Zahlen machten deutlich, wie wichtig
dieser Bereich sei und wie stark er auch angenommen würde.
In diesem Zusammenhang dankt er im Namen des Ausschusses allen
Beteiligten für ihr Engagement in dem Bereich der Essensversorgung von Kindern
und Jugendlichen. Besonders die evangelische Kirche sei sehr aktiv in diesem
Bereich.
Er erteilt Herrn Feldhaus das Wort, der in der letzten Sitzung in diesem
Zusammenhang Steuervergünstigen in dem Bereich angesprochen hatte.
Herr Feldhaus erklärt,
dass durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetzt sich folgende Situation ergeben
habe, dass die Ausgabe von Imbissessen und die Speisung von Schülern mit
unterschiedlichen Mehrwertsteuersätzen belegt würden. Er habe in der letzten
Sitzung angeregt, dass die Verwaltung diesen Missstand an geeigneter Stelle
anprangere und auf eine Änderung dränge.
Herr Strüwer bittet Herrn
Hermann, diese Anregung aufzugreifen und weiter zu verfolgen. Er bittet, dies
in schriftlicher Form zu tun und dem Protokoll oder der nächsten Einladung zur
Sitzung des JHA beifügen zu lassen.
