20.04.2010 - 11 Vorschlag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Hag...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 11
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 20.04.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Sabine Hogrebe
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Klos-Eckermann
erklärt, dass Herr Steuber
bereits im Rahmen des letzten Tagesordnungspunktes die Anfrage zum
großen Teil beantwortet habe.
Zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Anfrage seien diese Zahlen noch
nicht bekannt gewesen. Sie bezieht sich auf die Aussage von Herrn Gerbersmann,
dass die Gesamtvorgabe, die sich aus dem 90 Millionen Sparpaket ableite,
zurzeit abgearbeitet werde.
Darauf ziele der Antrag ab. Die SPD-Fraktion habe schweren Herzens im
letzten Jahr den Ratsbeschluss gefasst, diese 90 Millionen als grobes Raster zu
stemmen. Nun sei die neuerliche Situation für den Fachbereich Jugend &
Soziales, dass es vom Oberbürgermeister eine erneute Einsparvorgabe im
personellen Bereich gebe. Man könne nicht akzeptieren, dass über die damalig
beschlossenen Sparziele hinaus noch weitergehende Belastungen auf den
Fachbereich zukämen. Sowohl die Zukunftskommission, als auch der
Gemeindeprüfungsbericht hätten ausgewiesen, dass gerade dieser Bereich der
Verwaltung sehr effizient und leistungsorientiert arbeite und alle
Einsparvorgaben in der Vergangenheit erfüllt hätten. Die SPD-Fraktion werde es
nicht mittragen, wenn weitere „rasenmäherartige Kürzungen“ im personellen Bereich
vorgenommen würden.
Sie bittet für die Zukunft um genaue Auskünfte darüber, wo es zu
Einsparungen kommen solle.
Herr Gerbersmann erklärt
zu dem Wortbeitrag von Frau Klos-Eckermann, dass er den Kopf geschüttelt habe,
da sie von „neuen“ Maßnahmen gesprochen habe. Er wolle das an einem
Beispiel klarmachen. Wenn man den Bericht der Zukunftskommission aufmerksam
lese, falle auf, dass man sich im Bereich der Zielzahlen von 33 Millionen Personal
von der Überlegung habe leiten lassen, dass das auch haushaltstechnisch
umsetzbar sei. Dies sei durch natürliche Fluktuation und entsprechende
Anreizsysteme zu steuern. In dem Papier werde deutlich gemacht, dass das nur erreichbar
sei, wenn der Personalabbau im Querschnitt durch die gesamte Verwaltung gehe.
Diese Vorgabe sei in der Tat nicht neu. Man werde genügend Zeit haben, das
gesamte Maßnahmenpaket in den Fachausschüssen zu beraten.
Herr Reinke hält den
Antrag der SPD-Fraktion für einen „Showantrag“. Er könne das nicht
verstehen. Die SPD-Fraktion habe die Beschlüsse dazu in der Vergangenheit auch
mitgetragen. Man arbeite seit Herbst letzten Jahres in den Arbeitsgruppen, um
in diesen Bereichen zu Vorschlägen zu kommen. Er sei Vorsitzender der
Arbeitsgruppe „ Gesundheit, Drogen, Sucht“. In der Arbeitsgruppe
sei auch ein Mitglied der SPD-Fraktion vertreten. Insofern seien dort alle
Informationsmöglichkeiten gegeben.
Frau Köppen begrüßt den
Antrag, weil es im Wesentlichen um Transparenz gehe, die für die weitere
Beratung im Ausschuss wichtig sei.
Herr Alda bestätigt, dass
in allen anderen Ausschüssen inhaltlich genau das Gleiche vorgetragen worden
sei. Es werde auch in diesem Bereich gespart werden müssen.
Er könne das Anliegen nicht nachvollziehen.
Frau Klos-Eckermann stellt
klar, dass es ihr um eine gerechte Verteilung der Sparvorgaben gehe. Diese
scheine ihr im Moment nicht gegeben.
Herr Haensel stellt fest,
dass der Ausschuss über die Jahre versucht habe, alle Vorgaben abzuarbeiten.
Man kämpfe darum, dass alle Bereiche diese 18,76 % unterm Strich stehen hätten.
Danach müsse man seitens der Stadtspitze versuchen, einen Ausgleich für
bestimmte Bereiche zu finden. Man hoffe, dass sich letztendliche intelligente
Lösungen durchsetzen.
