14.09.2010 - 2 Abschlussbericht Kreativwirtschaft

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Dr. Rommelspacher führt aus, dass ein renommiertes Büro aus Dortmund mit einer Studie beauftragt worden sei, welche Potentiale der Kultur- und Kreativwirtschaft es in den kleineren Großstädten und Mittelzentren des Ruhrgebietes gebe. Für diese Studie seien neben Dinslaken, Recklinghausen und Unna auch Hagen ausgewählt worden. Die entsprechende Broschüre mit den Ergebnissen ist den heute anwesenden Ausschussmitgliedern zur Verfügung gestellt worden. Danach seien insbesondere im Hagener Innenstadtbereich einschließlich Oberhagen und Wehringhausen eine Vielzahl von Betreiben aus dem Bereich der Kreativwirtschaft angesiedelt, die auch nennenswert Arbeitsplätze zur Verfügung stellten und Umsätze generierten. Eine der Zielsetzungen sei auch für die Zukunft, diese vier ausgewählten Städte bei der Umsetzung der Handlungsvorschläge und Ziele im Rahmen weiterer Projekte zu unterstützen. Hierzu würde auch das Gespräch mit dem Ministerium gesucht.

 

Herr Grothe führt aus, dass die Verwaltung auf der Grundlage der Studie insbesondere für das Elbersgelände und Wehringhausen versuchen würde, an Mittel der EU heran zu kommen und diese mit laufenden Programmen wie „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau West“zu vernetzen. Er bitte darum, den entsprechenden Beschluss zu fassen. Die Verwaltung würde dann Mitte des Jahres 2011 über evtl. Ergebnisse berichten.

 

Herrn Dr. Ramrath interessiert, ob der Studie auch bestimmte Schwerpunkte im Vergleich der vier Städte zu Grunde lägen, die insbesondere für Hagen von Bedeutung sein könnten was Stärken und Schwächen anbelange, sei Hagen die Nummer 1 im Vergleich und könne die  Position der kreativen Stärke noch ausgebaut werden.

 

Aus den ermittelten Zahlen ergebe sich nach Auffassung von Herrn Dr. Rommelspacher die Tendenz, dass sich Hagen im Bereich der Mittelwerte des Ruhrgebietes bewege, auch was z. B. Umsätze und Beschäftigte beträfe. Die Zahlen gäben keinen Anlass zur Sorge, auch wenn sicherlich das Ruhrgebiet nicht den Schnitt  von NRW erreiche.

 

Herr Dr. Ramrath stellt fest, dass es keine Bedenken gegen die Beschlussfassung gebe.

 

 

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Beschluss:

Der Stadtentwicklungsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:

 

  1. Der Abschlußbericht „Kreativwirtschaft“ wird zur Kenntnis genommen.

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, Möglichkeiten zur Nutzung von EU – Fördergeldern auszuloten und Vorschläge zu unterbreiten.

 

Die Überprüfung soll Ende des II. Quartals 2011 abgeschlossen sein.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

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Anlagen zur Vorlage