06.07.2010 - 6 Stadtumbau West - Bericht der Verwaltung -
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 06.07.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Schäfer berichtet zu den Überlegungen der
Bezirksvertretung Eilpe/Dahl im Zusammenhang mit der ablehnenden Haltung der
Bezirksregierung Arnsberg zu den Projekten Volmeblick und Hasselstraße und wie
es hier weiter gehen könne mit dem Stadtumbau unter den sehr restriktiven
Bedingungen. Im Wesentlichen halte die Bezirksvertretung an den grundsätzlichen
Zielen des Stadtumbaus in Eilpe fest, auf die Leitprojekte Volmeblick und
Hasselstraße solle nicht verzichtet, sondern sie nur zeitlich verschoben werden.
Weitere Zielsetzungen und Vorgehensweisen aus dem Stadtumbau West – Paket
seien nach einhelliger Meinung aller Fraktionen zu den folgenden Maßnahmenschwerpunkten
angedacht und auch beschlussmäßig festgehalten:
- Fertigstellung
des Platzbereiches auf dem Grundstück Eilper Straße 108
- Umgestaltung
Eilper Zentrum / Denkmalbereich Bleichplatz
- Einleitung
eines kooperativen Verfahrens mit der ha.ge.we zum Wohnquartier
Franzstraße im Sinne einer Anpassung an die demografischen Veränderungen
- Einleitung
eines durchführungsorientierten Verfahrens zum Wippermanngelände mit
Eigentümern und möglichen Investoren
- Weiterführung
Eilper Höfe
- Qualifizierung
von Fußwegeverbindungen und ÖPNV-Haltestellen
- Weiterführung
des Fassadenprogramms als wichtige kleinteilige, aber effektive
Gestaltungsmaßnahme für den öffentlichen Straßenraum.
Zu diesen Maßnahmen gehe die Bitte an die
Verwaltung, sich für eine Umsetzung einzusetzen.
Herr Grothe erinnert an den morgigen Pressetermin
zur Fassadenumgestaltung an der Tuchmacherstraße im Elbersbereich.
Auf die Frage von Herrn Panzer zum möglichen
Projekt des Rückbaues der Wohngebäude an der Franzstraße erklärt Herr Grothe,
dass hierzu bereits mehrere Gespräche mit der ha.ge.we stattgefunden hätten. Derzeit
würde der Denkmalschutz abgeklärt, was möglicherweise abgerissen und was
erhalten werden könnte. Auch würden private Initiativen geprüft und begrüßt.
Herr Dr. Ramrath bittet bei mündlichen Berichten
in den Sitzungen um eine entsprechende Darstellung mit Plänen, damit eine
bessere Nachvollziehbarkeit gewährleistet sei, gerade bei konkreten Nachfragen
zu bestimmten Standorten.
