04.05.2010 - 10 Statusbericht 2009 zum Konzept Ruhr
Grunddaten
- TOP:
- Ö 10
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 04.05.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Martin Bleja
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Dücker verweist auf den Hinweis in dieser
Vorlage, dass die Kommunen mit Haushaltsicherungskonzept an dieser Entwicklung
nur ganz eingeschränkt teilhaben könnten, da auf Grund der fehlenden
Eigenmittel keine neuen Förderprojekte möglich seien. Dies zeige bezogen auf
die Stadt Hagen das ganze Dilemma.
Auf den Hinweis von Herrn Dr. Ramrath, dass die
Stadt Hagen statistisch gesehen im Vergleich zu anderen Ruhrgebietsstädten bei
den zukünftigen Gewerbeflächen sehr schlecht aussehe, erklärt Herr Grothe, dass
sich die Diskussion mit dem RVR im Rahmen der Neuaufstellung des
Flächennutzungsplanes im Zusammenhang mit den gewerblichen Flächenpotentialen
für Hagen durchaus positiv entwickle. Zu gegebener Zeit würde hierüber
berichtet.
Herr Dücker gibt zu bedenken, dass die Gewichtung
im Gebietsentwicklungsplan bezogen auf die gewerblichen Bauflächen in Hagen
insgesamt gegenüber den anderen Kommunen negativ gesehen würde. Wenn es im
Bereich des RVR nun eine günstigere Entwicklung gäbe, würde er dies sehr
begrüßen. Leider könne diese Bewegungsfreiheit derzeit nicht gesehen werden.
Herr Thieser bittet darum, Informationen über
bestehende Gewerbeflächen im Ruhrgebiet
bzw. dem entsprechende Studien zur Verfügung zu stellen. Z. B. sei man
hier im letzten Jahr im Bereich des östlichen Ruhrgebiets zu dem Ergebnis
gekommen, das es einen erheblichen Mangel an gewerblichen Flächen gebe, mit der
Differenzierung, dass es insbesondere an größeren zusammenhängenden
Gewerbeflächen fehle.
Herr Schädel führt aus, dass es Hagener Problem
sei, Gewerbeflächen zu besitzen, deren Aufbereitung jedoch so aufwendig und
teuer sei, dass die Investoren abwinkten. Er verweise hier auf die Brandt-,
Varta- und Nahmertal-Flächen. Er sehe die Städte im Vorteil, bei denen auf der
„Grünen Wiese“ noch etwas gemacht werden könne.
Herr Grothe sagt eine Lieferung der o. g.
Informationen zu. Des Weiteren verweise er auf eine kommende Diskussion im
Rahmen eines Masterplans für den Bereich südliches Ruhrgebiet mit Hagen und dem
Ennepe-Ruhr-Kreis als Vorläufer für einen Gebietsentwicklungsplan, der dann
durch den RVR aufgestellt würde. Es
müsse kritisch darauf geachtet werden, wie Hagen im Rahmen dieses Masterplanes
gesehen würde und als Oberzentrum aufpassen, dass ausreichende
Flächenpotentiale zur Verfügung ständen. Hagen sei sicherlich nicht die Stadt,
die große Flächen zur Verfügung stellen könnte. Jedoch müsse versucht werden,
höherwertiges Gewerbe zu finden, welches
mehr Produktivität habe, an einzelnen kleineren Standorten. Dies sollte Hagens
Qualifikation sein und hieran müsse gearbeitet werden.
Herr Dr. Ramrath stellt fest, dass gegen die
Kenntnisnahme des Berichtes keine Bedenken bestehen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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2 MB
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