23.02.2010 - 4 Städtebauliches Nutzungskonzept für die Flächen...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Grothe führt aus, dass mit dieser Vorlage versucht werden solle, die städtebauliche Situation hinter dem Hauptbahnhof deutlich zu machen und ein erstes städtebauliches Konzept vorzulegen. Hier seien weder industrielle noch Wohnnutzungen vorgesehen, sondern nichtstörendes Gewerbe, Büroflächen, Dienstleistungen und ähnliche Nutzungen, jedoch kein produzierendes Gewerbe.  Eine jetzige Planung sei deshalb wichtig, da die Grundstücke teilweise in städtischem Eigentum seien und mit dem Bau der Bahnhofshinterfahrung auch einer Bebauung zugeführt werden sollen. Hier seien auch Altlasten vorhanden, die beim Bau der Straße möglicherweise eingebaut werden könnten. Die Stadt sei auch wegen evtl. Fördermittel in der Diskussion mit dem Städtebauministerium und dem Abwasserverband (AVV), um die Aufbereitung dieser Grundstücke parallel zum Bau der Straße zu organisieren und bei Fertigstellung der Straße die aufbereiteten Flächen auch bebauen zu können.

 

Herr Schädel fügt hinzu, dass über den vorgesehenen Kreuzungspunkt eine Erschließung der Flächen erfolgen solle. Auch die Vorstellungen von TWB seien zunächst übernommen worden.

 

Herr Dücker bedankt sich für diese Vorlage mit dem Hintergrund, dass es gut sei, sich schon zu einem frühen Zeitpunkt Gedanken zur Nutzung dieses Bereiches zu machen. Dies zeige auch eine Perspektive für die Zukunft und bedeute eine Aufwertung des Hagener  Hauptbahnhofes.

 

Für Herrn Thieser müsse auch der Bereich rechts neben dem Bahnhof mit einbezogen werden, um ein schlüssiges Konzept zu erlangen. Ansonsten könne dem vorliegenden Konzept nur zugestimmt werden.

 

Auf die Frage von Herrn Romberg antwortet Herr Grothe, dass die Hochwassersituation beim Bau der Bahnhofshinterfahrung berücksichtigt würde und auch mit der Wasserbehörde abgestimmt sei. Überflutungsflächen seien nicht notwendig, da auch auf eine ganze Reihe von Brückenbauwerken verzichtet würde, die heute noch den Fluss der Ennepe einengten. Bezogen auf die Frage von Herrn Klinkert führt er weiter aus, dass die Flächen nicht in der Finanzierung der Straße enthalten seien, sondern versucht werden solle über den Verkauf die Eigenmittel teilweise zu ersetzen. Auch solle in Gesprächen mit dem Ministerium um Städtebauförderung geworben werden.  

 

Herr Dr. Ramrath betont, das der Zeitpunkt richtig sei, um dieses Konzept jetzt vorzustellen, um auch deutlich zu machen, dass nicht nur die Straße verkehrspolitische  Bedeutung habe, sondern stadtentwicklungspolitisch die stadtnahen Quartiere als entwicklungsfähig dokumentiert würden. Dies sei immer eine Zielsetzung gewesen. Auch wäre es, was die Altlasten und Abrisskosten der alten Gebäude betreffe, lobenswert, dass ein Drittfinanzierer gefunden worden sei, denn Fördermittel seien knapp und begehrt geworden.  An eine 90%ige Finanzierung zu kommen sei sicherlich ausgesprochen positiv und die restlichen 10 % müssten doch irgendwie für die Stadt machbar sein.

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Beschluss:

Der Stadtentwicklungsausschuss nimmt das städtebauliche Nutzungskonzept für die Flächen westlich des Hauptbahnhofes zustimmend zur Kenntnis.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

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Anlagen zur Vorlage

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