08.12.2010 - 2 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

Herr Stadtler - als stellvertretender Vorsitzender des Vereines Hohenlimbuch e. V. –fragt, wann mit konkreten Maßnahmen für die Bücherei Hohenlimburg gerechnet werden kann, welcher Standort (Umzug) und welche personelle Besetzung  (eine Vollzeitkraft) angedacht sei. Um auch eine Perspektive für die „Ehrenamtlichen“ zu haben, sei dieses von Interesse, ebenso wann Schulungen beginnen werden.

Eine schnelle Lösung, auch im Sinne der Sparmaßnahme, müsse zu finden sein.

Herr Voss teilt mit, dass einige Gespräche stattgefunden haben und zitiert den dazu gefassten Beschluss aus der Sitzung vom 17.11.2010: Die Bezirksvertretung Hohenlimburg empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden Beschluss:

 

Die Stadtteilbücherei in Hohenlimburg bleibt erhalten.

Die Verwaltung wird beauftragt ein Konzept zur Umwandlung der Stadtteilbüchereien - mit Besetzung einer hauptamtlichen Stelle durch eine Fachkraft (einschließlich Vertretungsregelung)  in Hohenlimburg vor Ort - zu erstellen.

Die Tätigkeit der Fachkraft soll durch Ehrenamt ergänzt und unterstützt werden.

 

Er weist auf die vorbildliche Arbeit des Vereines hin, die auch zukünftig nach Kräften zu fördern sei. Letztendlich wird der Rat der Stadt voraussichtlich im Dezember über die personelle Besetzung der Hohenlimburger Bücherei einen Beschluss fassen. Der Vorschlag der Verwaltung beziehe sich auf zwei hauptamtliche Halbtagskräfte, welche die Öffnungszeiten abdecken werden.

Zu gegebener Zeit wird die Frage schriftlich umfassend beantwortet werden.

Herr Stadtler appelliert – auch im Rahmen der Pisa-Studien- die Lesemöglichkeiten nicht weiter einzuschränken und  dem langsamen Verfall der Bücherei entgegenzuwirken.

 

Frau H. fragt Herrn Krippner nach seiner persönlichen  Aussage, dass die geplante sozialtherapeutische Einrichtung am Kronocken fehl am Platze sei und eine 100% Unterstützungszusage im Sinne der Anwohner seinerseits erfolgt sei.

Herr Krippner hält die Einrichtung an dieser Stelle nach wie vor nicht für glücklich. Die ersten Gespräche derzeit basierten jedoch auf Basisinformationen. Zwischenzeitlich habe die SPD das Konzept erörtert und das Für und Wider abgewogen. Die Meinungsbildung habe er hier wiedergegeben. Die Bürgerinitiative habe leider –entgegen der Bitte- die Fraktion nicht zu den Gesprächen eingeladen. Die Meinungsbildung sei im demokratischen Prozess erfolgt.

 

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