21.04.2010 - 6.3 Antrag der SPDhier: Sachstandsbericht Rundturnh...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Krüger von der Gebäudewirtschaft Hagen erklärt den derzeitigen Zustand der Rundturnhalle. 1994 wurde der Fensterteil der Fassade saniert und seitdem war die Halle wieder dicht bis dort 2006 an der Gebäudehülle Sonnenschutzlamellen aufgebracht wurden, die die Sportler vor Sonneneinstrahlung schützen sollen. Da nicht auszumachen war zu welchen Zeiten der Wassereintritt stattfand und ob dieser durch die Veränderung entstanden ist,  hatte man sich auf das Dach konzentriert. Dem Dachdecker konnte jedoch kein Versäumnis vorgeworfen werden, dennoch habe dieser auf eigene Kosten evtl. in Frage kommende Flächen nachsaniert. Nach einiger Zeit trat jedoch wieder ein geringer Wassereintritt ein. Verschiedene Aktionen zur Ursachenermittlung blieben jedoch erfolglos. Vermutungen zufolge könnte durch die Schwingungen der Lamellen auf dieser großen Fläche ein Wassereintritt durch die Fugen eine mögliche Ursache sein. Entsprechende Fachleute sollen zu Rate gezogen werden. An der Ermittlung der Ursache werde gearbeitet.

Herr Schmidt fragt nach, ob noch Nachbesserungsarbeiten aufgrund der langen Zeit eingefordert werden könne.  Herr Krüger geht nicht von einem Fehlverhalten einer ausführenden Firma aus.

Herr Leisten fragt nach, ob es entgegen der vorherrschenden Meinung sicher sei, dass die Sonnenschutz-Firma durch die Montage nicht die Glasflächen beschädigt habe. Herr Krüger berichtet, dass nichts sicher sei, jedoch erscheint ein Fehlarbeiten der Dachdeckerfirma unlogisch. Spuren eines Fehlverhaltens irgendeiner Firma lägen nicht vor.

Frau Nigbur-Martini fragt nach, warum kein Beweisverfahren eingeleitet wurde, um die Ursache festzustellen. Herr Krüger teilt mit, dass aufgrund der zeitlichen Dauer des zwischenzeitlich nicht aufgetretenen Schadens und der vorgenannten Erläuterungen ein Beweisverfahren nicht in Betracht gezogen wurde und die 5 jährige Gewährleistungsplicht seit 2006 auch noch nicht verstrichen sei. Da keine detaillierten Fotoaufnahmen existieren, geht Herr Krüger davon aus,  dass ein Versäumnis schwer nachzuweisen sei.

Nach anschliessender Diskussion schlägt Dr. Schmidt vor, dass die Angelegenheit im Geschäftsführerkreise der Gebäudewirtschaft Hagen besprochen und auf Rechtsmittel hin überprüft werden solle, um nicht weitere Zeit verstreichen zu lassen.

Der Sachstandsbericht wird zur Kenntnis genommen. Der Antrag bleibt jedoch ohne Beschlussfassung, um eine erneute Antragstellung zu ermöglichen.

 

Reduzieren

Beschluss:

 

Der Bericht der Verwaltung (GWH) wird zur Kenntnis genommen.

Reduzieren

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=1426&TOLFDNR=100922&selfaction=print