03.11.2010 - 7.4 Schnitt- und Rodungsarbeiten im Winter 2010/2011

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Fritzsche macht deutlich, dass aus seiner Sicht die vorgeschlagenen Schnitt- und Rodungsarbeiten im Hagener Norden überwiegend vertretbar seien. Aus diesem Grunde werde er sich bei der Abstimmung auch nur enthalten und nicht dagegen stimmen.  Auf das Hagener Stadtgebiet gesehen könne er verschiedenen Maßnahmen jedoch nicht zustimmen. 

 

Herr Heiermann bittet ausdrücklich darum, seinen Wortbeitrag im Protokoll zu erwähnen. Er teilt mit, dass er bereits im Umweltausschuss der Vorlage nicht zugestimmt habe, da es aus seiner Sicht  als eine Willkür im Eingriff in die Natur anzusehen sei. Da es sich jedoch im Hagener Norden um notwendige Arbeiten handle, werde er der Vorlage so zustimmen.  

 

Herr Kohaupt hebt hervor, dass es Bereiche gebe, die sehr zugewachsen seien und somit Angsträume entstünden. Hierbei sei es sinnvoll das Gehölz zurückzuschneiden. Aus Mangel an finanziellen Mitteln sei die aufwändige Pflege und ein eventueller Erhalt von Sträuchern und Büschen leider nicht mehr möglich. Er könne sich vorstellen, in einigen Bereichen Wildblumen zu säen.

 

Herr Haneke macht auf den geplanten sehr hohen Personal- und Sachkostenabbau aufmerksam. Die Verkehrssicherungspflicht und das Beseitigen von Angsträumen habe hier Priorität.  

 

Herr Heiermann möchte klarstellen, dass er sein Recht auf freie Meinungsäußerung nach dem Grundgesetz, Artikel 5, wahrgenommen habe obwohl sich ihm der Eindruck erwecke, dass aufgrund des Wegfalls der Baumschutzsatzung  teilweise Bäume gefällt würde, die seinem Eindruck nach nicht unbedingt hätten gefällt werden müssen.   

Er möchte diesen Wortbeitrag im Protokoll aufgenommen wissen. Wenn er von Willkür gesprochen haben sollte, so sei dies nicht als persönlicher Angriff gegen die Verwaltungsmitarbeiter zu werten.

 

Herr Haneke merkt an, dass es sich im Hagener Stadtgebiet bei den 25.000 Bäumen um keinen Willkürakt handle. Er könne sich nur vorstellen, dass Herr Heiermann die Fällung von Privatbäumen meine. Es sei nicht auszuschließen, dass seit dem Wegfall der Baumschutzsatzung viele Bäume willkürlich gefällt würden.  Die Verwaltung würde sich weiterhin an die Richtlinien der bereits nicht mehr bestehenden Baumschutzsatzung halten.

 

Herr Kohaupt spricht sich dafür aus, im Vorfeld von Baumfällmaßnahmen die Bezirksvertretung zu informieren, um Rückfragen zu vermeiden. 

 

Herr Fritzsche regt an, im kommenden Jahr eine Anpflanzung von Wildblumen zu berücksichtigen.

 

 

 

 

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Beschluss:

 

Den von der Verwaltung vorgeschlagenen Schnitt- und Rodungsarbeiten auf Gehölzflächen im Winter 2010/2011 wird zugestimmt.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 12

Dagegen:

   0

Enthaltungen:

   1

 

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