26.05.2010 - 7.1 Ergänzungsvorlage Jugendförderplan 2010 - 2014

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Einleitend geht Herr Goldbach auf den Inhalt des Jugendförderplanes 2010 – 2014 ein. Er macht deutlich, dass durch den demografischen Wandel auch weniger Einrichtungen für Jugendliche benötigt würden. Ende des Jahres solle das Jugendzentrum in Helfe geschlossen werden. Da das Jugendzentrum in Boele und das Jugendcafe in Kabel von den Kindern und Jugendlichen besser angenommen werden, würden diese Einrichtungen nicht geschlossen.

Durch die Schließung des Jugendzentrums in Helfe würden pro Jahr 81 000 Euro eingespart. Eingespart solle auch eine halbe Stelle im Bereich des Jugendzentrums in Boele. Die überwiegend von Migrantenkindern angenommene Einrichtung der Falken in Brockhausen solle bestehen bleiben.

 

Herr Panzer geht auf den Inhalt der Vorlage ein und fragt nach, auf welche Summe sich die 20%-ige Sachkostenkürzung in Euro belaufe.

 

Herr Goldbach gibt zur Antwort, dass für jede Jugendeinrichtung in kommunaler Trägerschaft 1600 Euro Einsparung zu realisieren seien.

 

Frau Friebe regt an, um auch den jüngeren Kindern die Möglichkeit zu geben, ein ortsnahes Angebot wahrzunehmen und in regelmäßigen Abständen das städtische Spielmobil im Bereich Helfe zu positionieren. Weiterhin fragt Frau Friebe nach, ob die Möglichkeit bestehe das Jugendheim in freie Trägerschaft zu geben.

 

Herr Goldbach entgegnet, dass sich durch die  Übernahme eines Jugendzentrums in freie Trägerschaft keine großen finanziellen Vorteile für die Stadt Hagen ergeben würden. Er werde die Anregung aufnehmen und die Möglichkeit des Einsatzes des Spielmobils im Bereich Helfe prüfen lassen.

 

Herr Fritzsche bedankt sich bei Herrn Goldbach über den ausführlichen Bericht und die guten Ergebnisse der Jugendarbeit vor dem Hintergrund der immer schlechter werdenden Rahmenbedingungen. Seine Fraktion könne jedoch der Vorlage nicht zustimmen, da eine Kürzung im Jugendbereich nicht zu akzeptieren sei.  

 

Herr Heiermann kann sich den Äußerungen von Herr Fritzsche anschließen und fügt hinzu, dass durch die vorgesehenen Einsparungen die Zinsabzahlung für die bestehenden Schulden der Stadt Hagen nicht getilgt werden könnten. Weiterhin sei zu bedenken, würden, wenn sich für die Kinder keine altersgerechten Angebote mehr zur Verfügung stehen die freien Träger auch aus der Pflicht der Jugendarbeit zurück ziehen. Er könne der Vorlage so nicht zustimmen.

 

Herr  Kohaupt trägt den Ergänzungsbeschluss vor und lässt diese einzeln abstimmen.        

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Die BV-Nord empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:

 

Der Jugendförderplan wird für die Jahre 2010  - 2014 beschlossen.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die vorgeschlagenen Veränderungsmaßnahmen umzusetzen.

 

Der Beschluss wird entsprechend des hinterlegten Zeitplans bis zum 1.7.2013 umgesetzt.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

   9

Dagegen:

   3

Enthaltungen:

   1

 

 

Zusatzbeschluss der BV-Nord:

Die Verwaltung wird beauftragt, die mobile Jugendarbeit im Bereich Helfe insbesondere für die Altersgruppe der 6 – 12jährigen anzubieten.

 

 

Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 13

Dagegen:

   0

Enthaltungen:

   0

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=1419&TOLFDNR=102980&selfaction=print