26.05.2010 - 7.1 Ergänzungsvorlage Jugendförderplan 2010 - 2014
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 26.05.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Reinhard Goldbach
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Einleitend geht Herr Goldbach auf den Inhalt des
Jugendförderplanes 2010 – 2014 ein. Er macht deutlich, dass durch den
demografischen Wandel auch weniger Einrichtungen für Jugendliche benötigt
würden. Ende des Jahres solle das Jugendzentrum in Helfe geschlossen werden. Da
das Jugendzentrum in Boele und das Jugendcafe in Kabel von den Kindern und
Jugendlichen besser angenommen werden, würden diese Einrichtungen nicht geschlossen.
Durch die Schließung des Jugendzentrums in Helfe würden pro Jahr 81 000
Euro eingespart. Eingespart solle auch eine halbe Stelle im Bereich des
Jugendzentrums in Boele. Die überwiegend von Migrantenkindern angenommene
Einrichtung der Falken in Brockhausen solle bestehen bleiben.
Herr Panzer geht auf den
Inhalt der Vorlage ein und fragt nach, auf welche Summe sich die 20%-ige
Sachkostenkürzung in Euro belaufe.
Herr Goldbach gibt zur
Antwort, dass für jede Jugendeinrichtung in kommunaler Trägerschaft 1600 Euro
Einsparung zu realisieren seien.
Frau Friebe regt an, um auch
den jüngeren Kindern die Möglichkeit zu geben, ein ortsnahes Angebot
wahrzunehmen und in regelmäßigen Abständen das städtische Spielmobil im Bereich
Helfe zu positionieren. Weiterhin fragt Frau Friebe nach, ob die Möglichkeit bestehe
das Jugendheim in freie Trägerschaft zu geben.
Herr Goldbach entgegnet,
dass sich durch die Übernahme eines
Jugendzentrums in freie Trägerschaft keine großen finanziellen Vorteile für die
Stadt Hagen ergeben würden. Er werde die Anregung aufnehmen und die Möglichkeit
des Einsatzes des Spielmobils im Bereich Helfe prüfen lassen.
Herr Fritzsche bedankt
sich bei Herrn Goldbach über den ausführlichen Bericht und die guten Ergebnisse
der Jugendarbeit vor dem Hintergrund der immer schlechter werdenden Rahmenbedingungen.
Seine Fraktion könne jedoch der Vorlage nicht zustimmen, da eine Kürzung im
Jugendbereich nicht zu akzeptieren sei.
Herr Heiermann kann sich
den Äußerungen von Herr Fritzsche anschließen und fügt hinzu, dass durch die
vorgesehenen Einsparungen die Zinsabzahlung für die bestehenden Schulden der
Stadt Hagen nicht getilgt werden könnten. Weiterhin sei zu bedenken, würden, wenn
sich für die Kinder keine altersgerechten Angebote mehr zur Verfügung stehen die
freien Träger auch aus der Pflicht der Jugendarbeit zurück ziehen. Er könne der
Vorlage so nicht zustimmen.
Herr Kohaupt trägt den Ergänzungsbeschluss vor und lässt
diese einzeln abstimmen.
Die BV-Nord empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu
fassen:
Der Jugendförderplan wird für die Jahre 2010 - 2014 beschlossen.
Die Verwaltung wird beauftragt, die vorgeschlagenen Veränderungsmaßnahmen
umzusetzen.
Der Beschluss wird entsprechend des hinterlegten Zeitplans bis zum
1.7.2013 umgesetzt.
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Mit Mehrheit beschlossen |
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Dafür: |
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Dagegen: |
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Enthaltungen: |
Zusatzbeschluss der
BV-Nord:
Die Verwaltung wird beauftragt, die mobile Jugendarbeit im Bereich Helfe insbesondere für die Altersgruppe der 6 – 12jährigen anzubieten.
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Einstimmig beschlossen |
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Dafür: |
13 |
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Dagegen: |
0 |
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Enthaltungen: |
0 |
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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