28.04.2010 - 6.3 Deklaration Biologische Vielfalt in Kommunen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 28.04.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage BBM
- Federführend:
- 160 Bezirksverwaltungsstelle Boele
- Bearbeitung:
- Marina Groening
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Einleitend erklärt Frau Tommack Details des „Bündnisses für
biologische Vielfalt“ und weist darauf hin, dass die Kommunen sich im
Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten an dem Projekt beteiligen können. Die
Stadt Hagen habe sich bereits in den vergangen Jahren in verschiedenen
Bereichen mit der Thematik, wie z. B. Grün- und Freiflächen im Stadtgebiet oder
mit dem Arten- und Biotopschutz, befasst.
Herr Mosch bewertet die Deklaration zur „Biologischen Vielfalt in
Kommunen“ als positiv und kann dem Beitritt zum Bündnis zustimmen. Er möchte jedoch geklärt wissen, ob beabsichtigt
sei, für das Bündnis eine Geschäftsstelle zu errichten. Herr Mosch macht auf
die dadurch möglicherweise entstehenden Kosten aufmerksam.
Herr Daniels merkt an, dass es eine der Frage
der Sichtweise sei, wie die Umwelt in Zukunft für die nächste Generation zu bewerten sei. Er
geht dabei auch auf die Artenvielfalt sowie das Artensterben ein. Durch diese
Deklaration werde ein Stillstand und der Erhalt der jetzigen Situation für die
nächste Generation vorgeschrieben. Er geht bei seiner Argumentation ausführlich
auf den Inhalt der Deklaration ein und betont, dass man keine Vorschriften erlassen könne, die unsere
Nachfahren evtl. umsetzen oder sogar ausbaden müssten. Die dadurch entstehenden Kosten müssten
ebenfalls von der nachfolgenden Generation getragen werden wodurch deren
Entfaltungsfreiheit und auch ihr Wohlstand eingeschränkt
würde.
Herr Klinkert würde es begrüßen, wenn die Stadt Hagen dem Bündnis beitreten würde. Er
macht jedoch deutlich, dass die Planung und Durchführung gewissenhaft umgesetzt
werden müsse. Dies werde auch in Zukunft politisch beobachtet und begleitet.
Herr Panzer kann sich nicht in allen Punkten der Äußerungen von Herrn Daniels anschließen.
Er betont, dass bei einem weiterhin so rasanten Flächenbedarf, wie dies in den
letzten 30 Jahren der Fall gewesen sei, in absehbarer Zeit landwirtschaftlichen
Nutzflächen in Hagen mehr zur Verfügung stehen.
An der weiteren angeregten kontroversen Diskussion zu den
unterschiedlichen Standpunkten der Deklaration und deren Auswirkungen
beteiligen sich die Herren Daniels, Heiermann, Kohaupt, Panzer und
Hennemann.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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35,5 kB
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2
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(wie Dokument)
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1,1 MB
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