27.10.2010 - 4.5 der CDU-Fraktion: Grundschule Volmetal

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Zum Sachstand des bisher bestehenden Schulbetriebes der Grundschule Volmetal informiert Schulleiterin Frau Reintgen.

So seien die Vorbehalte von Seiten der Elternschaft größtenteils ausgeräumt. Sowohl die Lehrerschaft aber insbesondere die Kinder fühlen sich sehr wohl im neuen Schulgebäude.

Dringend in Angriff genommen werden müsse jedoch die Schulhofgestaltung. So gebe es kein einziges Spielgerät. Zudem bestehe aufgrund der Bodenbeschaffenheit eine Unfallgefahr. Bereits vor den Ferien habe es etliche Gespräche dazu gegeben. Man sei im Glauben gewesen, so Frau Reintgen, dass alles geklärt ist. Der Bodenbelag wurde untersucht und Kostenschätzungen habe es kürzlich außerdem gegeben. Leider ist bis zum heutigen Tag nichts passiert.

Ein weiteres Problem sei der Gehweg im oberen Bereich der Ribbertstraße, welcher derartig mit Moos bewachsen sei, dass die Kinder dort ausrutschen und damit, besonders zu dieser Jahreszeit, eine erhebliche Gefahrenstelle darstellt. So habe der Schulpflegschaftsvorsitzende die Stadt bereits informiert, was bisher jedoch ohne Erfolg geblieben ist.  

Hier bittet Frau Reintgen die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl darum, die Angelegenheiten im Auge zu behalten und die Mängel entsprechend weiter zu geben, damit zügig Abhilfe geschaffen werden kann.

 

Herr Dahme sichert Frau Reintgen die Weiterleitung der vorgetragenen Angelegenheiten zu.

 

Die angesprochene Kostenschätzung, so Herr Speil, liege bei knapp 150.000 Euro. Hier werde nicht die Sinnigkeit der Herrichtung in Frage gestellt, sondern die Finanzierung sei zu klären. In diesem Jahr werde man witterungsbedingt an der Schulhofsituation nichts mehr machen können, sodass die Zeit für die Aufstellung der Finanzierung der Schulhofgestaltung, unter den genannten Rahmenbedingungen und Vorgaben, genutzt werde.   

 

An der nachfolgend kurzen Erörterung nehmen Frau Ellner, Frau Priester-Büdenbender, Frau Reintgen, die Herren Grzeschista, Dahme, Aßmuth, Neuhaus, Schulz, Beyer und von der Verwaltung Herr Speil.

 

Eher unproblematisch so Frau Reintgen, sei die Anschaffung bzw. die Finanzierung von Spielgeräten. Kostenintensiv sei die Herrichtung des Bodenbelages.

 

Herr Speil fügt hinzu, dass die Herrichtung des Bodens etwa zwei drittel der Gesamtkosten ausmache.

 

Herr Grzeschista bittet darum, den Fraktionen den Vorschlag zur Neugestaltung des Schulhofes zur Verfügung zu stellen.

Ferner macht er zum Tagesordnungspunkt I.4.3 bezüglich des Beschlusstextes darauf aufmerksam, die Formulierung Spielplatz in Spielfläche auszutauschen, sodass beispielsweise auch auf Schulhöfen entsprechende Spielgeräte installiert werden können.

 

Herr Aßmuth regt unterstützend die Teilnahme der Schule an der derzeitig laufenden Aktion von Radio Hagen an, bei der die Möglichkeit besteht, 5000 Euro zu gewinnen.

 

Auf die Frage von Herrn Neuhaus, bezüglich der Schulbusorganisation, teilt Herr Speil mit, dass es bisher keine Beschwerden eines nicht ordnungsgemäßen Schulbustransfers gegeben habe.

 

Frau Reintgen entgegnet dazu, dass dies ein weiterer Punkt in der Schulpflegschaftssitzung gewesen sei, zu dem die Eltern ihren Unmut geäußert haben.

So habe man das Busunternehmen um eine genaue Aufstellung gebeten, aus der über einen Zeitraum von einer Woche entsprechend abzulesen sei, wie viele Kinder an welchen Haltestellen einsteigen, die Fahrtzeiten sowie das Gedränge im Bus.

Im Grunde gebe es bis Priorei 45 Kinder, die befördert werden müssten. Ab Priorei kämen dann nochmals 48 Kinder hinzu. Da es jedoch für die zusteigenden Kinder ab Priorei keine Sitzplätze mehr gebe und ein derartiges Gedränge im Bus vorherrsche, haben bereits etliche Eltern in der Weise reagiert, dass sie ihre Kinder mit dem Pkw zur Schule bringen. Zudem haben nicht alle Kinder die Möglichkeit sich entsprechend festzuhalten. Ein mögliches Abbremsen, insbesondere außerhalb der geschlossenen Ortschaften, wo die Geschwindigkeit höher als 50 km/h liege, führe zu einer erheblichen Gefahr dieser Kinder.

 

Herr Speil teilt dazu mit, dass ähnliche Situationen, wie die von Frau Reintgen beschrieben, in Hagen an etlichen Stellen stattfinden. So schreibe man im Schülerspezialverkehr die Anzahl der Kinder aus. Leider könne man keine Sitzplätze, vergleichbar zum Linienverkehr, garantieren. Die Angebote der Busunternehmen beziehen sich auf die zulässigen Plätze, zu denen auch Stehplätze gehören.

 

Herr Grzeschista weist darauf hin, bei zukünftigen Ausschreibungen zusätzlich geeignete Haltemöglichkeiten für Grundschulkinder in den Fahrzeugen einzufordern.

 

Dies, so Herr Dahme, sei ein guter Hinweis. Vielleicht könne man auch gegenwärtig noch versuchen, das Unternehmen dahingehend anzusprechen, solche Haltemöglichkeiten freiwillig nachzurüsten.

 

Abschließend teilt Herr Speil auf Nachfrage durch Herrn Dahme mit, dass man die besprochenen Problematiken im Auge behalte und sobald entsprechende Ergebnisse vorliegen, diese der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl mitgeteilt werden.  

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Abstimmungsergebnis:

X

 Ohne Beschlussfassung

 

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Anlagen zur Vorlage