21.04.2010 - 5.1 Verkehrsunfallentwicklung 2009 - mündl. Sachsta...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 21.04.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:02
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 31 Zentrales Bürgeramt
- Bearbeitung:
- Iris Schünadel
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Gieß von der Polizei Hagen informiert insbesondere über die
Unfallzahlen die Eilper Straße betreffend, zwischen den Einmündungen Selbecker
Straße und
Hasselstraße. So haben sich im Jahre 2009 zuzüglich der Monate Januar und
Februar 2010 insgesamt 95 Unfälle ereignet, von denen 86 ausschließlich einen
Blechschaden davongetragen haben. Davon ereigne sich aber ein Großteil auf dem
Parkplatzgelände des Kaufparks.
Darüber hinaus habe es auf der Eilper Straße 9 Unfälle mit insgesamt 13
Verletzten gegeben. Davon 2 Auffahrunfälle mit jeweils einem Verletzten, 5
Unfälle durch das Betreten der Fahrbahn durch Fußgänger mit insgesamt 6
Verletzten. Einmal wurde auf der Fahrbahn Eilper Straße Einmündung Hasselstraße
gewendet. Diese Aktion forderte ebenfalls einen Verletzten.
Zuletzt ereignete sich ein weiterer Auffahrunfall, allerdings auf der
Eilper Straße in Höhe der Mark-E, mit 4 Verletzten.
Damit ist deutlich erkennbar, so Herr Gieß, dass überwiegend Fußgänger,
insbesondere ältere Menschen und Kinder, in Unfälle involviert seien. Der Grund
dafür sei oftmals das verkehrswidrige Betreten der Fahrbahn.
An der nachfolgenden Diskussion beteiligen sich Frau Ellner, Frau
Priester-Büdenbender, Frau Köppen, die Herren Dahme, Neuhaus, Beyer, Schmidt,
Beuth und Herr Gieß.
Es werden die Ursachen diskutiert.
Herr Gieß stellt 2 Lösungsalternativen zur Diskussion. So gebe es entweder
die Möglichkeit auf dem angesprochenen Teilstück Tempo 30 anzuordnen oder aber,
die Bushaltestelle könne mit einem roten Punkt versehen werden, was die
Busfahrer verpflichtet die Warnblinklichtanlage einzuschalten. Damit sei der
Autofahrer verpflichtet stehen zu bleiben, wenn ein Bus die Bushaltestelle
anfahre bzw. verlasse. Darüber hinaus ist ein Vorbeifahren an den Bus lediglich
im Schritttempo erlaubt.
Verschiedene Für und Wider aber auch alte und neue Vorschläge werden diskutiert.
Frau Priester-Büdenbender möchte zur Veränderung auf der Delsterner
Straße wissen, von welchem Bereich dort die Rede ist.
Herr Gieß sagt zu, diese Information nachzureichen.
Man einigt sich auf folgenden Prüfauftrag an die Verwaltung:
