17.03.2010 - 6.4 Sachstand "Zuschusskürzung für den ÖPNV";Erfahr...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.4
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 17.03.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:07
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Dieter Schumacher
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Schumacher gibt im Wesentlichen die Vorlage wieder.
So müsse noch bei den Betriebskosten der Hagener Straßenbahn durch
entsprechende Maßnahmen eingespart werden.
Auch müsse noch geprüft werden, ob der Schülerverkehr Einsparpotentiale
biete. Ferner, ob beim Busbetrieb – durch Beschleunigungsmaßnahmen
– eingespart werden könne. Auch habe die Hagener Straßenbahn
vorgeschlagen, betriebsintern Sparmöglichkeiten ausschöpfen zu wollen, deren
Umfang Herr Schumacher jedoch nicht kenne.
Eine weitere Verfolgung bezüglich der Einsparungen im Sonn- und
Feiertagsverkehr gebe es aber nicht.
Nachdem im Januar noch Nachbesserungen vorgenommen wurden, verbleiben
faktisch noch rund 270.000 Euro, die nicht nachweislich eingespart sind.
Darüber hinaus gebe es auch Reaktionen und Erfahrungswerte zu den bereits
gültigen Fahrplaneinsparungen. Eine allgemeine Zufriedenheit bei den Fahrgästen
und den Beteiligten konnte man nicht erwarten. Nach anfänglichen Problemen in
den Bereichen, die nur noch wenig oder aber gar nicht mehr bedient werden,
konnte jedoch eine relativ gute Akzeptanz festgestellt werden. Das Hauptproblem
sehe Herr Schumacher jedoch im Spätverkehr. Das nunmehr deutlich geringere Angebot
sei für eine Stadt wie Hagen die untere Ebene dessen, was vertretbar sei.
Sollte es noch erhebliche Mängel geben, so bittet Herr Schumacher dies
mitzuteilen. So sei man halbjährlich in der Lage, Fahrplanänderungen
vorzunehmen. Allerdings müsse jeder Mehraufwand an anderer Stelle eingespart
werden.
Auf die Fragen der Herren Schulz und Dr. Preuß macht Herr Grzeschista
deutlich, dass die Kosten für eine kontinuierliche Fahrgasterhebung extrem hoch
sind, da dies bisher hätte manuell bewältigt werden müssen. So gebe es nun aber
Geräte auf dem Markt, die anonymisiert die Datenrechte der Fahrgäste schützen.
Zwei Fahrzeuge seien technisch so ausgestattet. Hier könne man aber nur
stichprobenartige Auswertungen vornehmen.
Einzelne Fragen werden entsprechend beantwortet.
Diskussionsbedarf besteht nicht, sodass wie folgt beschlossen wird:
