23.11.2010 - 6.5 Haushaltssicherungskonzept (HSK) 2011- Einsparu...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.5
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 23.11.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 14:10
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- Konsolidierung
- Bearbeitung:
- Melanie Langer
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Berichterstatter: Herr Goldbach
Hinweis der Schriftführerin:
Eine E-Mail einer Bürgerin vom 17.11.2010 und
eines Bürgers vom 21.11.2010 zur Reduzierung der Kinderspielplätze am Boloh sind
als Anlage 2 und 3, sowie eine Stellungnahme
des Fachbereiches Jugend und Soziales vom 22.11.2010 ist als Anlage 4 Gegenstand der Niederschrift.
An der anschließenden Diskussion beteiligen sich
die Herren Wetzel, Quardt, Homm, Geisler, Kempkens, Glaeser und Frau Kingreen
sowie für die Verwaltung die Herren Grothe, Goldbach und Hegerding.
Herr Goldbach bestätigt, dass es grundsätzlich
machbar sei, den Kinderspielplatz (KSP) an der Thomasstraße zu erhalten und den
KSP Heinrichstraße zu vernachlässigen. Jedoch sei eine Schließung des KSP Thomasstraße
sinnvoller, da dieser vermarktbar sei und die Frequentierung abgenommen habe.
Außerdem macht er deutlich, dass schon in der
Vergangenheit wegen fehlender Mittel keine Spielplätze mehr entstanden oder
erneuert worden sind. Eine Reduzierung von Spielplätzen sei mit dem geplanten
Einsparvolumen notwendig, um die dann noch bestehenden angemessen unterhalten
zu können.
Herr Hegerding bestätigt die Ausführungen von
Herrn Goldbach und fügt hinzu, dass die Fläche des KSP Heinrichstraße der HGW
gehöre und so nicht zur Vermarktung zur Verfügung stehe. Auf Nachfrage von
Herrn Kempkens erklärt Herr Hegerding weiter, dass die Unterhaltungskosten der
beiden Spielplätze nur unwesentlich voneinander abweichen.
Herr Grothe ergänzt, dass die Verwaltung bestrebt
sei, Konzepte zu entwickeln, um mit Verkaufserlösen und eingesparten
Unterhaltungskosten die Spielplätze nachhaltig baulich verbessern zu können.
Herr Wetzel kritisiert für die SPD-Fraktion, dass
insbesondere finanzielle Aspekte bei dem Abbau von Spielplätzen ausschlaggebend
seien und nicht abgewogen werde, was für die Kinder sinnvoll wäre. Dieser
Meinung schließt sich Herr Kempkens für die Fraktion Hagen Aktiv an.
Zudem fügt Herr Homm an, dass die geplanten
Ausbaukosten für den KSP Heinrichstraße bei einer Schließung eingespart würden,
was bisher nicht berücksichtigt sei.
Herr Quardt und Herr Geisler äußern für ihre
Fraktionen Verständnis für die Ausführungen der Verwaltung zu den Spielplätzen
am Kuhlerkamp, wenn die Erlöse für die verbleibenden Spielplätze verwandt
werden.
Zu den Spielplätzen am Boloh führt Herr Goldbach
aus, dass es sich hier um drei Spielplätze handelt, von denen einer erhalten
werden soll.
Bei den Vertretern der Bezirksvertretung besteht
Einigkeit darüber, dass über Schließungen von Spielplätzen am Boloh erst nach
einer Entscheidung zum Schulentwicklungsplan, insbesondere zum Fortbestand der
Grundschule Boloh, entschieden werden soll.
Frau Kingreen weist ausdrücklich darauf hin, dass
am Boloh bei Schließung von Spielplätzen diese entstehenden Freiflächen
unverzichtbar seien und bemängelt insgesamt das Fehlen eines Freiflächenkonzeptes
bei der Stadt.
Herr Glaeser unterbreitet den nachfolgenden
Beschlussvorschlag, der zur Kenntnis ausgelegt ist und stellt diesen getrennt nach
Punkten zur Abstimmung.
Beschluss:
1. Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte nimmt die ergänzenden Ausführungen zur Konsolidierungsmaßnahme 55.149 zur Kenntnis.
2. Um die Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung der verbleibenden Spielplätze sicherzustellen, stimmt die Bezirksvertretung Hagen-Mitte einer vertretbaren Reduzierung der Kinderspielplätze im Umfang der dargestellten Maßnahmen mit folgender Änderung für den Stadtbezirk Mitte zu:
a) Die Entscheidung über die Schließung der
Kinderspielplätze „Haferkamp“ und „Weizenkamp“
(Grundschule Boloh) werden bis nach der Entscheidung über den
Schulentwicklungsplan zurückgestellt.
b) Die Schließung des Kinderspielplatzes
„Thomasstraße“ wird abgelehnt. Ersatzweise soll der Spielplatz
„Heinrichstraße“ geschlossen werden.
3. Die Verwaltung wird beauftragt, mit der Kommunalaufsicht für die nächsten Jahre einen finanziellen Handlungsrahmen für die Erneuerung der verbleibenden Spielplätze auszuhandeln.
Anlagen
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