29.06.2010 - 6.5 Sicherung der Trägerpluralität bei den Angebote...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.5
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 29.06.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Reinhard Goldbach
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Klippert äußert seine Bedenken gegen eine missverständliche Formulierung in der Vorlage, wonach der Fortbestand der Stellen im Jugendzentrum Emst nicht dauerhaft gesichert sei.
Herr Backhaus führt aus, dass nach einem Gespräch mit Herrn Goldbach gesichert sei, dass das Jugendzentrum Emst mit der entsprechenden Personalausstattung fortbestehe und der Jugendhilfeausschuss dies wegen der zeitlichen Gestaltung der Verträge zum 01.07.2010 so beschlossen habe.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte empfiehlt dem
Jugendhilfeausschuss folgenden Beschluss zu fassen:
1. Die Verwaltung wird beauftragt, unter Beteiligung der AG gem. § 78 SGB VIII die für die dargestellten Jugendeinrichtungen in Frage kommenden Träger abzustimmen und die Fördermodalitäten mit diesen Trägern auszuhandeln. Der durch den Jugendförderplan festgelegte Kostenrahmen darf dabei nicht überschritten werden.
2. Aufgrund der personellen Situation in den kommunalen Jugendeinrichtungen sollen die Jugendzentren Rummenohl und Vorhalle bereits zum 1.1.2011 in eine andere Trägerschaft übergeben werden.
3. Zur Fortführung der Arbeit im Spiel- und Sportpark Emst und zur Realisierung des Familienzentrums wird eine Kooperation mit dem Jugendring Hagen ab dem 1.7.2010 angestrebt. Die durch die dortige Stellenvakanz eingesparten Personalkosten werden für das Haushaltsjahr 2010 außerplanmäßig als Fördermittel / Transferaufwendungen bereitgestellt und in den Folgejahren entsprechend kostenneutral eingeplant.
4. Die abgestimmten Vorschläge zur Trägerschaft und die Fördermodalitäten sowie die finanziellen Auswirkungen werden dem Jugendhilfeausschuss nach Aushandlung mit den Trägern zur Beschlussfassung vorgelegt.
