16.03.2010 - 8.7 Sachstand "Zuschusskürzung für den ÖPNV";Erfahr...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Berichterstatter: Herr Schumacher

 

An der Diskussion beteiligen sich die Herren Wetzel, Homm, Glaeser und Kempkens sowie für die Verwaltung Herr Grothe und Herr Schumacher.

 

Von den Bezirksvertretern wird insbesondere die Vorgehensweise bei der Umsetzung der Einsparungen bemängelt. Die Beteiligung der Bevölkerung sei insgesamt zu kurz gekommen. Ebenso werden die jetzt geplanten Fahrgasterhebungen als verspätet angesehen und die Gesamtmaßnahmen als schlecht vorbereitet. Auch, dass Änderungswünsche im Sommerfahrplan 2010 keine Berücksichtigung finden, wird beanstandet.

 

Herr Schumacher entgegnet, dass es mindestens 6 oder 7 Veranstaltungen gegeben habe, in denen mit Bürgern über die bevorstehenden Maßnahmen diskutiert wurde. Auch Einzelwünsche seien zum Teil umgesetzt worden. Richtig sei jedoch, dass bei jeder Berücksichtigung individueller Wünsche, die zusätzliche Kosten verursachten, an anderer Stelle mehr eingespart werden musste, um das Gasamtziel zu erreichen.

Auch die Überbelegung der Busse sei ein zu erwartendes Ergebnis der Einsparungen gewesen. Schülerverkehre seien hierfür der Hauptgrund, der jedoch wegen fehlender Alternativen für die Schüler schwierig zu ändern sei.

Herr Schumacher bietet an, über einzelne Veränderungsvorschläge in diesem Gremium diskutieren zu können.

Zu Einsparpotenzialen bei den Schulanfangszeiten sagt Herr Grothe, dass hier aus Gründen der Zielführung nur eine exemplarische Prüfung bei einzelnen Schulen und nicht in der Breite erfolgen könne.

 

Nachfragen von Herrn Kempkens beantwortet Herr Schumacher so, dass sinkende Kundenzahlen im Innenstadtbereich durch weniger ÖPNV schlecht zu belegen seien und bereits 30 zusätzliche Einsatzwagen für die Beförderung von Schülern eingesetzt werden.

 

Zu einer weiteren Frage von Herrn Wetzel sagt Herr Schumacher, dass das noch fehlende Einsparvolumen von 450 000 € bisher nur zum Teil durch interne Maßnahmen der Hagener Straßenbahn erreicht wurde. Das restliche Einsparvolumen von 270 000 € müsse noch durch Maßnahmen, wie in der Vorlage beschrieben und nicht nur im Schülerverkehr, erreicht werden.

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Beschluss:

Sachstand und Erfahrungsbericht zu Zuschuss- und Leistungskürzungen im ÖPNV werden zur Kenntnis genommen.

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Zur Kenntnis genommen

 

Dafür:

 18

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

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