28.01.2010 - 6.3 Programm zur Sanierung der städtischen Gebäudeh...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.3
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 28.01.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:50
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 23 Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte
- Bearbeitung:
- Holger Klinkmann
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Herr Dr. Ramrath geht darauf ein, dass das Gebäude Hochstr. 74
bereits freigestellt war und mittlerweile wieder einer städtischen Nutzung
unterliegt. Er hält es für dringend geboten, Vermarktungsbeschlüsse stringent
zu verfolgen, um einer solchen erneuten Nutzung einmal freigestellter Objekte
entgegen zu wirken.
Herr Kayser möchte wissen, ob die Tabelle der Verwaltungsvorlage um Aussagen zum
Objektwert, dem tatsächlichen Erlös und dem Aufwand zur Erzielung des Erlöses ergänzt
werden kann. Ferner stellt er die Frage, ob das Konsolidierungsmanagement und
das "Mentorcontrolling" aufrechterhalten wird. Weiter merkt er an,
dass aufgrund der alphabetischen Auflistung der Objekte eine bezirkliche
Betrachtung schwerfällt.
Frau Priester-Büdenbender weist darauf hin, dass das Objekt "Zwischen
den Brücken 5" entgegen der Darstellung in der Verwaltungsvorlage bereits
veräußert ist.
Frau Grebe erklärt dazu, dass der Verkauf nach Erstellung dieser Verwaltungsvorlage
erfolgt ist.
Frau Nigbur-Martini regt im Namen der Fraktion Hagen Aktiv an, dass
die Beratung in den Bezirksvertretungen abgewartet werden sollte, bevor der
Haupt- und Finanzausschuss in eine inhaltliche Diskussion einsteigt.
Bezogen auf die Tabelle teilt Herr Grothe
mit, dass immer das Problem besteht, diese aktuell zu erhalten. Er schlägt vor,
eine Spalte einzufügen, aus der die Veränderungen ersichtlich werden. Er stimmt
zu, die Tabelle zunächst in den Bezirksvertretungen und anschließend in Haupt-
und Finanzausschuss und Rat zu beraten. Er weist darauf hin, dass zum Zeitpunkt
der Erstellung der Liste nicht immer bekannt ist, wie der Kaufpreis für ein
Objekt ausfällt. Die Kaufpreise werden aus den Verwaltungsvorlagen über die
Veräußerung von Objekten benannt. Die NKF-Werte, so der Hinweis von Herrn
Grothe, sind nicht unbedingt die Werte, die beim Verkauf am Markt auch erzielt
werden können.
Herr Kayser erklärt, dass er nach der Fortführung des "Mentorcontrollings"
gefragt hat, da dieses Zielvorgaben für die zu erreichenden Erlöse der Objekte
formuliert hat. Er kann sich vorstellen, dass diese Informationen auch über
eine gesonderte Liste transportiert werden, die nicht zwingend Bestandteil
dieser Verwaltungsvorlage sein muss.
Er sieht einen Zusammenhang zwischen dem
buchhalterischen Wert und dem Erlös, der für ein Objekt erzielt werden kann.
Ein stetiger Verkauf unter Wert wird auf die Dauer zu einem Problem für den
Stadtkämmerer werden, so seine Auffassung.
Herr Oberbürgermeister Dehm sichert zu, dass die Anregungen aufgegriffen
werden. Auch innerhalb der Verwaltung wird über die NKF-Werte und tatsächlichen
Verkaufswerte diskutiert. Diese ist zu einem Ende zu bringen, bevor die
Eröffnungsbilanz aufgestellt wird. Er sichert zu, dass die Verwaltung sich
spätestens mit der Feststellung der Eröffnungsbilanz zur Frage der
sachgerechten Bewertung von Objekten positionieren wird.
Herr Röspel möchte wissen, wie weit die Vermarktung des Biohofs Halden gediehen ist.
Ihm ist zur Kenntnis gekommen, dass es einen Mietinteressenten gegeben hat. Zum
Haus Busch werden in der Verwaltungsvorlage Aussagen zu den Rahmenbedingungen
getätigt, daher möchte er wissen, ob es Rückzahlungsverpflichtungen gibt, und
wenn dies so ist, wie hoch diese ausfallen.
Herr Grothe erläutert zum Haus Busch, dass es sich hier um einen komplexen Vorgang
handelt, da Fördermittel des Landes in Anspruch genommen wurden. Hier geht es jedoch
nicht nur um die alten Objekte, sondern auch um die Journalistenschule, die
unter Einsatz von Fördermitteln angebaut worden ist. Hier wird momentan an
einer Übersicht gearbeitet, aus der hervorgehen soll, wie mit den in Anspruch
genommenen Fördermitteln zu verfahren ist und welche Konsequenzen sich aus
einer Rückzahlung ergeben.
Frau Grebe teilt mit, dass ihr der Mietinteressent für den Biohof Halden nicht
bekannt ist und signalisiert Bereitschaft, mit diesem Kontakt aufzunehmen, wenn
ihr ein Ansprechpartner benannt wird. Bezogen auf eine Veräußerung des Objektes
teilt sie mit, dass es 2 Interessenten gibt. Einer möchte den Biohof Halden
kostenneutral gegen sein eigenes altes Objekt tauschen. Der andere Interessent
hat noch nicht hinreichend klären können, ob ein Seniorenwohnen hier
eingerichtet werden kann.
Herr Oberbürgermeister Dehm fasst zusammen, dass die Beratung der
Verwaltungsvorlage zunächst in den Bezirksvertretungen vorgenommen wird und der
Haupt- und Finanzausschuss heute in 1. Lesung beraten hat. Er sichert eine
bezirksbezogene Aufbereitung der Tabelle für die Beratung in den
Bezirksvertretungen zu.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,7 MB
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