16.12.2010 - 5.3 Haushaltssicherungskonzept (HSK) 2011

Beschluss:
geändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Hinweis der Schriftführerin: Die in der Sitzung ausgelegte Liste der Gremienbeschlüsse ist als ANLAGE 6 der Niederschrift beigefügt.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm erläutert aufgrund des umfassenden Haushaltssicherungskonzeptes einen Verfahrensvorschlag. Er fasst zusammen, dass zu verschiedenen Punkten vier Anträge der Fraktionen vorliegen. Ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen  CDU, SPD und FDP (siehe ANLAGE 7 der Niederschrift) in Listenform, ein Antrag der SPD-Fraktion (siehe ANLAGE 8 der Niederschrift) in Form eines Sachantrages zu drei unterschiedlichen Maßnahmen, ein Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen (siehe ANLAGE 9 der Niederschrift) in Form eines Sachantrages zu diversen unterschiedlichen Maßnahmen sowie ein Antrag der Fraktion Hagen Aktiv (siehe ANLAGE 10 der Niederschrift) in Listenform. Er schlägt vor, diese Anträge zusammen mit den Einzelvorlagen zum HSK anhand der Listen, die Anlage des gemeinsamen Antrages von CDU, SPD und FDP sind, zu diskutieren, da dieser Antrag am weitesgehend ist.

 

Gemäß dieser Ausführungen ist zunächst über die Nr. 1 des Antrages – Liste Maßnahmen Teil A - des Antrages im Block abzustimmen.

 

Herr Dr. Bücker führt für die Fraktion Hagen Aktiv aus, dass diese die Maßnahmen des Teiles A zur Kenntnis nimmt. Da die Fraktion aber zum Zeitpunkt des Beschlusses nicht im Rat vertreten war und sie nicht allen Maßnahmen zugestimmt hätte, werde sie bei einem erneuten Beschluss die Gesamtmaßnahme ablehnen.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm antwortet, dass ein erneuter Beschluss formell erforderlich ist. Dieses wird auch in den Folgejahren erforderlich sein.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm lässt über Nr. 1 des Antrages – Liste Maßnahmen Teil A - im Block abstimmen.

 

 

 

Als nächstes ist über die Nr. 2 des Antrages – Liste 1 - Maßnahmen unter Vorbehalt - abzustimmen.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm merkt an, dass sich mit den Fraktionen im Vorfeld darauf verständigt wurde, dass die Fragen bezüglich dieser Maßnahmen bis zum Jahresende bei der Verwaltung eingereicht werden.

 

Herr Kayser hat eine Frage zum Verfahren. Er möchte wissen, ob zu einem späteren Zeitpunkt weitere Maßnahmen der Liste “unter Vorbehalt“ zugeordnet werden können, sofern dieses in den weiteren Beratungen festgestellt würde.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm bejaht dieses. Des Weiteren weist er darauf hin, dass zu dieser Liste einige Einzelanträge vorliegen, welche zunächst abgearbeitet werden müssen, bevor über die abschließende Gesamtliste abgestimmt werden kann.

 

Herr Klinkert erklärt für die Fraktion Hagen Aktiv, dass die Liste der Maßnahmen unter Vorbehalt eine Reihe von Maßnahmen enthält, welche sie sehr kritisch hinterfragen wird. Die Mehrzahl bezieht sich auf den Schulbereich, Jugend und Soziales, Gebäude und Straßenunterhaltung. Dieses alles sind Maßnahmen, die von direktem Bürgerinteresse sind. Die Fraktion würde einige Maßnahmen befürworten, allerdings die Masse ablehnen, da sie keinen Sinn in einem Beschluss unter Vorbehalt sieht. Sofern darüber im Block abgestimmt wird, werde sie das gesamte Maßnahmepaket ablehnen. Er betont, dass konstruktiv mitgearbeitet wird, sobald die gestellten Fragen beantwortet worden sind.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm führt aus, dass einzelne Anträge, aber auch Einzelvorlagen zu diesem Maßnahmenpaket vorliegen. Er schlägt vor, über diese Punkte einzeln zu beraten, um im Anschluss klären zu können, ob abschließend eine Blockabstimmung oder eine Einzelabstimmung erfolgen soll.

 

 

Lfd. Nr. 6, Teilplan 11.222, Personalbedingte Sachkosten Amt 11

Herr Oberbürgermeister Dehm weist auf den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen unter dem Punkt a) hin. Er richtet die Frage an den Antragsteller, ob eine Einzelabstimmung weiterhin erforderlich ist oder ob eine Abstimmung unter Vorbehalt im Block ausreichend ist.

 

Herr Riechel antwortet, dass die Liste noch nicht bestand, als der Antrag eingereicht wurde. Da diese aber jetzt existiert, muss nicht einzeln über diese Maßnahme abgestimmt werden.

 

 

Liste Nr. 22, Teilplan 20.013, Zinsersparnis durch Konsolidierung Amt 11

Herr Oberbürgermeister Dehm führt aus, dass die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen hierfür ebenfalls unter dem Punkt b) einen Antrag gestellt habe.

 

Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen möchte wie bei der vorherigen Maßnahme verfahren. Daher ist keine Einzelabstimmung erforderlich.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm verweist als nächstes auf die Maßnahmen des Amtes 40, Listen Nr. 71 – 91, insbesondere die Personal- und Sachkostenreduzierung. Der Schulausschuss hat vorgestern geringere Einsparsummen beschlossen als die im HSK vorgesehenen. Er schlägt vor, die beschlossenen Änderungen des Schulausschusses in die Listen einarbeiten zu lassen.

 

Dieser Vorschlag findet das Einverständnis des Rates.

 

 

Liste Nr. 110, Teilplan PK.2572, Personalkosteneinsparung Amt 43

Einzelvorlage 0791-2/2010 Maßnahmenblätter der Stadtbücherei

Herr Oberbürgermeister Dehm weist auf den Antrag der SPD-Fraktion, welcher sich auf den Kultur- und Weiterbildungsausschussbeschluss bezieht, und die Einzelvorlage 0791-2/2010 hin. Er weist auf den Beschluss des Kultur- und Weiterbildungsausschuss hin. Er schlägt vor, gemäß diesem im Rahmen der Blockabstimmung abzustimmen.

 

Der Rat entspricht diesem Vorschlag einstimmig. Analog ist der Beschluss für die Vorlage 0791-2/2010 einstimmig gefasst worden.

 

 

Liste Nr. 125, Teilplan 46.014 Ertragssteigerung durch Zuschusserhöhung durch das Land

Einzelvorlage 0791-3E/2010 Zukunft Theater

Herr Oberbürgermeister Dehm weist auf den Antrag der SPD-Fraktion und den vorliegenden Beschluss des Kultur- und Weiterbildungsausschusses hin. Er bittet einen Vertreter der SPD-Fraktion, den Unterschied zum Kultur- und Weiterbildungsausschussbeschluss zu erläutern.

 

Herr Thieser erläutert, dass der Unterschied darin besteht, dass die SPD-Fraktion nicht  abwarten möchte, bis die Landesregierung über die Höhe eines Zuschusses entschieden hat. Es sei zudem wichtig, dass sich der Rat zum Theater bekennt, welches durch den ersten Absatz des Antrags deutlich gemacht werden soll. Des Weiteren sind Ziele  formuliert worden. Der Rat solle keine weiteren Kürzungen beschließen, da dann der Spielbetrieb gefährdet werde. Ebenfalls müsse weiterhin über die Abogebühren diskutiert werden. Der Rat solle offen sein für einen Rechtsformwechsel im Frühjahr 2011. Allerdings seien vor einer Entscheidung die Ergebnisse des externen Gutachtens abzuwarten. Zudem ist die Fraktion der Auffassung, dass die Initiative ergriffen werden sollte, gemeinsam mit dem Land und den Gemeinden der Region über regionale und landesweite Neuausrichtungen der Theaterlandschaft zu diskutieren. Dieses solle durch den  Oberbürgermeister persönlich vorgenommen werden.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm fasst zusammen, dass der erste Absatz des SPD-Antrags dem einstimmigen Beschluss des Kultur- und Weiterbildungsausschuss entspricht. Allerdings möchte der Kultur- und Weiterbildungsausschuss im Weiteren zunächst die Entscheidung der Landesregierung abwarten, wohingegen die SPD-Fraktion bereits fünf konkrete Maßnahmen formuliert hat. Er informiert darüber, dass am  17.01.2011 ein Gespräch mit der Kulturministerin stattfinden wird.

 

Frau Kingreen führt aus, dass sich der Vorschlag der SPD-Fraktion ebenfalls auf die Teilplan-Nummern 46.015 und 46.016 bezieht, welche in der Liste 3 “Entscheidungen im Einzelfall“ aufgeführt sind. Des Weiteren besteht für die Teilplan-Nummer 46.014 ein Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen unter i) und für die Teilplan-Nummer 46.016 unter j).

 

Herr Oberbürgermeister Dehm führt aus, dass sich eine inhaltliche Trennung aufgrund der verschiedenen Listen schwierig gestaltet. Daher sollte eine Diskussion um die Maßnahmen des Theaters nicht getrennt nach Listen erfolgen. Er schlägt vor, an dieser Stelle eine Gesamtdiskussion zum Theater zu führen.

 

Dieses Verfahren wird  vom Rat getragen.

 

Herr Dücker ist erfreut über das Engagement für das Theater und plädiert für den Beschluss des Kultur- und Weiterbildungsausschusses. Er ist der Auffassung, dass der Rat  keine Lösungsmöglichkeiten aufsetzen sollte, da bei einer offenen Formulierung des Beschlusses zu einem späteren Zeitpunkt eine sinnvollere und den Gegebenheiten angepasste Lösung ausgestaltet werden könne.

 

Herr Kayser möchte einen Änderungsantrag zum Antrag der SPD-Fraktion stellen. Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen wird den Antrag der SPD-Fraktion unterstützen, wenn der dritte Satz offener formuliert wird. Dieser sollte zur Erzielung von Mehreinnahmen nicht nur auf die Abostruktur und die Eintrittspreise abzielen, sondern auch auf den Förderverein, Fundraising und andere Werbeformen. Daher schlägt er vor, den dritten Satz in “Zur Erzielung von Mehreinnahmen ist im Rat im Frühjahr 2011 ein Konzept vorzulegen“ umzuändern.

 

Herr Röspel führt aus, dass er sich für die Ratsentscheidungen auf die Beschlüsse der Fachausschüsse beruft. Deshalb sei nicht zu verstehen, dass nach bereits erfolgten Beratungen und klaren Beschlüssen erneut diskutiert wird. Er plädiert dafür, sich zum Theater zu bekennen und auf die Landesentscheidung zu warten.

 

Herr Klinkert geht auf die angesprochene Verpflichtung des Landes ein. Er merkt an, dass dessen Verantwortung bis zum diesjährigen Regierungswechsel bei der CDU gelegen hat. Die Fraktion Hagen Aktiv hat sich immer zum Theater bekannt und ist der Auffassung, dass keine weiteren Einsparungen unter Fortbestand des jetzigen Spielbetriebes möglich sei. Ein regionaler bzw. landesübergreifender Konsens sei sinnvoll. Er weist nochmals darauf hin, dass die Fraktion Hagen Aktiv diesem Punkt zugestimmt hätte, sofern dieser nicht in der Vorbehaltsliste gestanden hätte.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm fasst erneut zusammen, dass der erste Satz der wichtigste zu sein scheint. Das Bekenntnis zum Theater und die Ablehnung eines Junktims. Des Weiteren schlägt er vor, den zweiten Satz wie folgt zu formulieren “Neben den bereits beschlossenen Maßnahmen i.H.v. 800.000 € werden weitere Einschnitte abgelehnt, wenn es Maßnahmen sind, die den Spielbestand gefährden. Wenn sich jedoch weitere Sparmöglichkeiten durch eine Kooperation oder andere Möglichkeiten ergeben,  ohne den Spielbestand zu beeinträchtigen, sind diese zu ergreifen“. Er plädiert dafür,  eine gemeinsame Formulierung aus dem Beschluss des Kultur- und Weiterbildungsausschusses und dem Antrag der SPD-Fraktion zu beschließen, damit sich im Interesse des Theaters eine breite Mehrheit dafür aussprechen kann.

 

Herr Thieser führt aus, dass der Beschluss des Kultur-  und Weiterbildungsausschusses lediglich einen Kompromiss darstelle. Der Antrag der SPD-Fraktion hingegen sei deren  Positionierung zum Theater. Die SPD-Fraktion ist damit einverstanden, den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen zu übernehmen.

 

Herr Thielmann plädiert dafür, den Kultur- und Weiterbildungsausschussbeschluss zu beschließen.

 

Herr Dr. Bücker bittet um erneute Erläuterung, weshalb dieser Antrag unter Vorbehalt abgestimmt werden soll.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm erläutert, dass die endgültige Konsolidierungssumme erst das Ergebnis der folgenden Gespräche und Entscheidungen sein kann. Daher ist der Vorschlag gemacht worden, diese Maßnahme unter Vorbehalt zu fassen. Er führt nochmals aus, dass der Beschluss des Kultur- und Weiterbildungsausschusses sowie der Antrag der SPD-Fraktion ergänzt um die Änderung des Satzes 3 gemäß des Antrages der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen zur Entscheidung stehen.

 

Da der Antrag der SPD-Fraktion weitergehend ist als der Beschluss des Kultur- und Weiterbildungsausschuss, lässt er über diesen als erstes abstimmen.

 

Abstimmungsergebnis:

Der Antrag wurde mit Mehrheit abgelehnt.

 

Als nächstes lässt Herr Oberbürgermeister Dehm über den Beschlussvorschlag des Kultur- und Weiterbildungsausschusses abstimmen.

 

Abstimmungsergebnis:

Der Antrag wurde einstimmig beschlossen. Analog ist der Beschluss für die Vorlage 0791-3E/2010 einstimmig gefasst worden.

 

 

Liste Nr. 195, Teilplan 66.002 Stromkosten öffentl. Beleuchtung und LSA

Herr Oberbürgermeister Dehm weist auf den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen unter dem Punkt o) hin. Er macht deutlich, dass es nicht Ziel der Verwaltung ist, über Ausschreibungen zu Billiganbietern zu kommen. Es sollen Maßnahmen im Energiesparbereich erfolgen, aber ohne Wechsel des Stromanbieters. Dieses entspricht dem Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, daher ist eine Einzelabstimmung nicht mehr erforderlich.

 

Herr Weber verweist im Zusammenhang auf die Stromkostenausschreibung auf einen Beschluss des Betriebsausschusses der GWH zur Teilplan-Nummer GWH.120 hin. Demnach soll die Stadt nicht durch einen Beschluss gezwungen werden, öffentlich europaweit auszuschreiben. Es soll lediglich eine Tarifoptimierung erwirkt werden.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm führt aus, dass dieser Punkt in der Liste 3 abzustimmen ist.

 

Herr Riechel möchte wissen, ob die Vorbehaltsliste nicht direkt pauschal abgestimmt werden kann, da ein endgültiger Beschluss erst im Februar 2011 gefasst werden soll.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm begrüßt dieses Verfahren. Da die Fraktionen Anträge zu verschiedenen Maßnahmen aus der Vorbehaltliste gestellt haben, sollte diesen die Möglichkeit gegeben werden, dieses vor einer Blockabstimmung zu erörtern.

 

Herr Krippner erklärt für die SPD-Fraktion, dass sie ebenfalls mit diesem verkürzten Verfahren einverstanden ist, wenn vorab die Teilplan-Nummern FBOB.001(Listen-Nr. 240) Optimierung städtische Beteiligungsstruktur sowie GWH.160  Personal (Fluktuation) (Listen-Nr. 256) beraten werden.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm spricht sich ebenfalls dafür aus, als nächstes die GWH-Maßnahmen bzw. die entsprechende Vorlage 1028/2010 Gebäudereinigung bei der GWH zu beschließen. Bei den beiden angesprochenen Teilplannummern handelt es sich lediglich um reine Prüfaufträge, welche die Konsolidierungsergebnisse nicht verändern.

 

Vorlage 1028/2010 Gebäudereinigung bei der GWH

Herr Oberbürgermeister Dehm weist auf den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen unter dem Punkt q) hin. Des Weiteren liegt ein gemeinsamer ergänzender Beschlussvorschlag der Fraktionen CDU, SPD und FDP (siehe ANLAGE 11 der Niederschrift) vor.

 

Herr Riechel weist darauf hin, dass die Anträge der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen bei der endgültigen Beschlussfassung im Februar 2011 nochmals vorgelegt werden bzw. weiterhin Bestand haben.

 

Herr Krippner bedankt sich im Namen der SPD-Fraktion für die gute Arbeit der Mitarbeiter der Gebäudewirtschaft. Dieses wurde durch das Gutachten bestätigt.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm lässt über den gemeinsamen Beschlussvorschlag abstimmen.

 

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig beschlossen.

 

 

Da alle ergänzenden Anträge und Vorschläge zur Liste 1 erörtert worden sind, fragt Herr Oberbürgermeister Dehm, ob nun im Block über diese Liste abgestimmt werden kann.

 

Der Rat äußert keine Bedenken.

 

 

Herr Oberbürgermeister Dehm lässt über die Nr. 2 des Antrages – Liste 1 Maßnahmen “Unter Vorbehalt“-  im Block abstimmen.

 

 

Als nächstes ist über die Nr. 3 des Antrages – Liste 2 Zustimmung Fraktionen – zu beraten.

 

Die Nr. 19 und 20 sind verbunden mit der Einzelvorlage 0791-6/2010 und werden daher im Gesamtzusammenhang mit Mehrheit beschlossen. Analog ist die Vorlage 0791-6/2010 mit Mehrheit beschlossen worden.

 

Liste Nr. 32, Teilplan 32.007 Geschwindigkeitsüberwachung an zusätzlichen Standorten

Herr Oberbürgermeister Dehm weist auf den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen unter dem Punkt d) hin. Er befragt den Rat, ob die Ergänzung (Es soll eine zusätzliche Geschwindigkeitsüberwachung in beiden Richtungen an der Weststraße aufgenommen werden.) in Zusammenhang mit der Liste beschlossen werden kann.

 

Der Rat äußert dagegen keine Bedenken.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm lässt über die Nr. 3 des Antrages – Liste 2 Zustimmung Fraktionen -  im Block abstimmen.

 

 

Von 14.50h bis 15.10h wird die Sitzung unterbrochen.

 

Als letztes ist über die Nr. 4 des Antrages – Liste 3 Entscheidungen im Einzelfall – zu beraten.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm bittet zur Vereinfachung der Einzelabstimmung, wenn möglich, um eine fraktionsweise Abstimmung. Die vorliegenden Anträge und Einzelvorlagen werden zu den entsprechenden Maßnahmen im Gesamtzusammenhang behandelt.

 

Liste Nr. 51, Teilplan PK.1119 Personalkosteneinsparung Amt 31

Einzelvorlage 0791-7/2010

Herr Oberbürgermeister Dehm weist auf den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen unter dem Punkt c) hin. Des Weiteren liegt ein Antrag über einen geänderter Beschlussvorschlag der SPD-Fraktion vor. Er möchte wissen, ob die Fraktion Bündnis 90 / die Grünen mit ihrer Antragstellung lediglich den Erhalt der sechs Personalstellen bezweckt oder wie die SPD-Fraktion, den weiteren Bestand der Außenstellen Eilpe und Vorhalle sichern möchte.

 

Herr Ludwig erklärt, dass sich der Antrag nur auf den Erhalt der Personalstellen im Bürgerservice bezieht.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm führt aus, dass der Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen aufgrund der möglichen Personaleinsparung der weitergehende ist und stellt diesen daher zuerst zur Abstimmung.

 

Abstimmungsergebnis:

Der Antrag wurde mit Mehrheit abgelehnt.

 

Als nächstes lässt Herr Oberbürgermeister Dehm über den Beschlussvorschlag der SPD-Fraktion abstimmen, die Bürgerämter nicht zu schließen.

 

Abstimmungsergebnis:

Der Antrag wurde mit Mehrheit beschlossen.

 

 

Liste Nr. 56, Teilplan PK.1221 Personalkosteneinsparung Amt 32

Einzelvorlage 0791-7/2010

Herr Kayser merkt an, dass hierzu Vergleichsdaten für Dezember 2010 zur Verfügung gestellt werden sollten, ebenso für die Teilplan-Nummer PK.1222. Da diese Daten noch nicht vorliegen, stellt er den Antrag, diese beiden Maßnahmen mit in die Vorbehaltsliste zu übernehmen.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm lässt über den Antrag, die beiden Maßnahmen in die Vorbehaltsliste zu übernehmen, abstimmen.

 

Abstimmungsergebnis:

Der Antrag wurde mit Mehrheit abgelehnt.

Liste Nr. 88, Teilplan 40.012 Sachkostenreduzierung Amt 40

Frau Buddeberg merkt an, dass es sich hierbei um die Einsparung von Schulträgeraufgaben handelt. Darin enthalten ist die Ablehnung von Anträgen auf gemeinsamen Unterricht. Dieses sei kürzlich durch UN-Konventionen geregelt worden, daher wird die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen gegen diese Sparmaßnahme stimmen.

 

Liste Nr. 98, Teilplan 41.008 Budgetverträge Kulturzentren ab 2012

Einzelvorlage 0791-1E/2010

Herr Oberbürgermeister Dehm weist auf den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen unter Punkt e) und den vorliegenden einstimmigen Beschluss des Kultur- und Weiterbildungsausschusses hin. Da der Beschluss des Ausschusses dem Antrag entspricht, kann über diesen abgestimmt werden.

 

Der Rat entspricht diesem Vorschlag einstimmig. Analog ist der Beschluss für die Vorlage 0791-1E/2010 einstimmig gefasst worden.

 

Liste Nr. 109, Teilplan 43.006 Sachkosteneinsparung Amt 43

Einzelvorlage 0791-2/2010

Herr Oberbürgermeister Dehm weist auf den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen unter Punkt f) und den vorliegenden Beschluss des Kultur- und Weiterbildungsausschusses hin. Da der Beschluss des Ausschusses dem Antrag entspricht, kann über diesen abgestimmt werden.

 

Der Rat entspricht diesem Vorschlag einstimmig. Analog ist der Beschluss für die Vorlage 0791-2/2010 einstimmig gefasst worden.

 

Liste Nr. 115, Teilplan PK.2563 Personalkosteneinsparung Amt 44

Herr Oberbürgermeister Dehm weist auf den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen unter Punkt g) hin. Er stellt den Antrag zur Abstimmung.

 

Von den Kürzungen ist der Bereich der Sonderpädagogik auszuschließen.

Abstimmungsergebnis:

Der Antrag wurde mit Mehrheit beschlossen.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm merkt an, dass die summarische Korrektur der Konsolidierungssumme erst nachträglich erfolgen kann.

 

Liste Nr. 126, Teilplan 46.015 Umsetzung der Maßnahme lt. Actori, Szenario B

Liste Nr. 127, Teilplan 46.016 Zuschussreduzierung Theater

Einzelvorlage 0791-3E/2010

Herr Oberbürgermeister Dehm schlägt vor, dass diese beiden Maßnahmen, aufgrund der vorherigen Diskussion und Abstimmung zu diesem Punkt unter der Liste 1, an dieser Stelle hinfällig sind.

 

Herr Kayser beantragt in diesem Zusammenhang eine Einzelabstimmung für die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen für die Teilplan-Nummern 46.001S und 46.003S.

 

Herr Gerbersmann erläutert, dass es sich hierbei um alte Maßnahmen handelt, diese sind durch das S gekennzeichnet, welches für Sparpaket steht. Er erinnert daran, dass sich in der vorangegangenen Diskussion darauf verständigt wurde, die 800.000 € bestehend aus der Teilplan-Nr. 46.016 und PK.2561 einzusparen.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm lässt über die Maßnahmen Teilplan-Nr. 46.016 und PK.2561 einzeln abstimmen.

 

 

Liste Nr. 139, Teilplan 52.005 Betriebskosteneinsparung auf Sportplätzen

Herr Oberbürgermeister Dehm weist auf den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen unter Punkt k) hin.

 

Frau Kingreen begründet den Antrag. Der Sportplatz Dahmsheide sei für die Infrastruktur des Stadtteils unerlässlich.

 

Herr Thieser merkt an, dass es hierzu bereits einen Ratsbeschluss gibt, welcher sich schon  in der Umsetzung befindet.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm lässt über den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen abstimmen, den Sportplatz Dahmsheide von der Sparmaßnahme auszuschließen.

Abstimmungsergebnis:

Der Antrag wurde mit Mehrheit abgelehnt.

 

 

Liste Nr. 149, Teilplan PK.4140 Personalkosteneinsparung Amt 53

Herr Oberbürgermeister Dehm weist auf den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen unter Punkt l) hin. Der Antrag entspricht dem Beschluss des Sozialausschusses. Er  lässt über den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen abstimmen.

 

Der Sozialausschuss hat die Erhaltung der 50% Stelle im Bereich der Motopädie und einer Stelle in der Gesundheitsförderung beschlossen. Dies erheben wir zum Antrag.

Abstimmungsergebnis:

Der Antrag wurde mit Mehrheit beschlossen.

 

 

Liste Nr. 163, Teilplan 55.013 Zuschuss für die Freiwilligenzentrale

Herr Ludwig merkt an, dass aufgrund des demographischen Wandels in der Stadt Hagen immer mehr Wert auf das Ehrenamt gelegt wird. Mit diesem Beschluss werde dem Ehrenamt der Nährwert entzogen.

 

Herr Thielmann erinnert daran, dass dieser Zuschuss bereits von Beginn an für die Neugründung der Freiwilligenzentrale und nicht als Dauerzuschuss gedacht war.

 

Liste Nr. 165, Teilplan 55.050 Schuldnerberatung

Herr Oberbürgermeister Dehm weist darauf hin, dass Herr Röspel gem. § 43 i.V.m. § 31 GO NW nicht an der Abstimmung teilnimmt.

 

Liste Nr. 166, Teilplan 55.155 Seniorenbegegnungsstätte

Herr Oberbürgermeister Dehm weist darauf hin, dass Herr Grzeschista und Herr Röspel gem. § 43 i.V.m. § 31 GO NW nicht an der Abstimmung teilnehmen.

 

 

Liste Nr. 170, Teilplan PK.3620 Personalkosteneinsparung Amt 55

Herr Krippner plädiert dafür, die Bezirksjugendräte trotz der Konsolidierung zu erhalten. Dieser wurde bereits im Jugendhilfeausschussbeschluss ergänzt.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm lässt über die Maßnahme inklusive der Ergänzung abstimmen.

 

 

Liste Nr. 173, Teilplan 55.100 Elternbeiträge 55/4

Einzelvorlage 0791-4/2010

Herr Oberbürgermeister Dehm schlägt vor, die Entscheidung zu vertagen und den Auftrag an die Verwaltung zu erteilen, bis zur nächsten Beratungsfolge einen Vorschlag vorzulegen, welcher rechtssicher und sozial ausgewogen ist. Das Kindergartenjahr 2012 ist dann allerdings nicht mehr zu erreichen.

 

Der Rat erklärt sich damit einverstanden.

 

 

Liste Nr. 175, Teilplan PK.3650 Personalkosteneinsparung Amt 55

Herr Krippner beantragt, dass die Praktikumsplätze erhalten bleiben sollen.

 

Herr Strüwer merkt an, dass dies bereits mit der Kindergartenbedarfsplanung 2010 – 2013 beschlossen ist. Des Weiteren ist durch das Kibiz-Gesetz die Möglichkeit gegeben,  diese Praktikumsplätze anderweitig zu finanzieren.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm schlägt vor zu ergänzen, dass im Rahmen des Konsolidierungsziels und im Rahmen der Kindergartenbedarfsplanung so viele Praktikumsplätze wie möglich anzubieten sind.

 

Herr Krippner plädiert dafür, von der Gesamtkonsolidierungssumme in Höhe von  1.024.077 € den Betrag von 24.077 € für Praktikumsplätze vorzuhalten, sodass noch 1.000.000 € eingespart werden.

 

Der Rat erklärt sich mit der Summenänderung einverstanden.

 

 

Liste Nr. 176, 55.149 Schließung von Spielplätzen

Einzelvorlage 0791-5E/2010

Herr Oberbürgermeister Dehm weist auf den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen unter Punkt m) hin. Der Antrag entspricht zum Teil dem Beschluss des Jugendhilfeausschusses und dessen gebündelte Liste der Beschlüsse der Bezirksvertretungen.

 

Herr Weber ist der Auffassung, dass der Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen der weitergehende Antrag ist. Dieser enthalte weitere wichtige Aspekte, insbesondere den der Nachnutzung der freigewordenen Flächen.

 

Herr Klinkert teilt die Auffassung von Herrn Weber. Des Weiteren sei die Frage nach dem Konzept sinnvoll.

 

Herr Dr. Ramrath führt aus, dass dieser Punkt ebenfalls im Stadtentwicklungsausschuss mit dem Ergebnis erörtert wurde, diese Thematik im Rahmen der FNP-Beratung zu behandeln. Er empfiehlt, dieses als Ergänzung aufzunehmen.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm erinnert an die Absprache mit der Bezirksregierung, dass ein Teil der durch die Verwertung von Flächen freiwerdenden Mittel für die Wiederherstellung und Instandsetzung vorhandener Spielplätze genutzt werden kann. Konkrete Gespräche mit der Bezirksregierung können aber erst nach Erstellung des Konzepts erfolgen, welches erst nach der Beschlussfassung erstellt werden kann.

 

Herr Strüwer merkt an, dass es bei dem Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen nicht nur um die Kinderspielplätze geht, sondern deutlich darüber hinaus, da auch ein Konzept für die Sportplätze und andere Freiflächen gefordert wird. Des Weiteren werden die betroffenen Bezirksvertretungen weiterhin in die Entscheidungen mit eingebunden.

 

Frau Kingreen plädiert für das beantragte Konzept, damit nicht alle Freiflächen sinnlos und nicht im Interesse der Kinder verbaut werden.

 

Herr Thieser spricht sich für die Abstimmung des Antrages der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen aus. Nach seiner Auffassung umfasst dieser nicht nur den Beschluss des Jugendhilfeausschusses, sondern ergänzt diesen noch um weitere sinnvolle Punkte für die Zukunft.

 

Frau Klos-Eckermann merkt an, dass es selbstverständlich sein sollte, dass es zu weiteren Ideen und Vorschlägen kommen kann. Sofern die weiteren Beratungen der freigewordenen Flächennutzung nur noch im Stadtentwicklungsausschuss erfolgen soll, ist der Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen zu begrüßen, damit weiterhin noch die Beratung in den anderen Fachausschüssen erfolgen kann.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm lässt zunächst über den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen abstimmen, da dieser weitergehend ist.

 

1. Den Empfehlungen der Bezirksvertretungen über Schließung bzw. Erhalt von
Kinderspielplätzen auf ihrem jeweiligen Gebiet wird gefolgt.
2. Die durch Schließung von Kinderspielplätzen freigewordenen Spielgeräte sollen an anderen
Stellen im jeweiligen Stadtbezirk wieder aufgebaut werden.
3. Die Verwertungsabsichten der durch die Schließung von Kinderspielplätzen freigewordenen
städtischen Grundstücke sind der jeweiligen Bezirksvertretung rechtzeitig vorzustellen.
4. Ein Verkauf von freigewordenen Flächen soll erst erfolgen, wenn ein gesamtstädtisches Spiel und
Freiflächenkonzept die Unbedenklichkeit der Nutzungsänderung nachgewiesen hat.
5. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwieweit zukünftig private Erschließungsträger anstelle des Neubaus von Spielplätzen zur Einzahlung in einer Kinder- und Spielplatzfond verpflichtet werden können.
6. Die Verwaltung wird beauftragt, mit der Kommunalaufsicht für die nächsten Jahre einen finanziellen Handlungsrahmen für die Erneuerung der verbleibenden Spielplätze auszuhandeln.

 

Der Antrag wurde mit Mehrheit beschlossen. Analog ist der Beschluss für die Vorlage 0791-5E/2010 mit Mehrheit gefasst worden.

 

 

Herr Oberbürgermeister Dehm erklärt, dass nun noch ein Beschluss über das eigentliche Konsolidierungsziel zu treffen ist. Dieses wird unter der Teilplan-Nr. 67.007 – pauschale Sachkostenreduzierung - ausgewiesen, welche in der Liste der Maßnahmen unter Vorbehalt (Listen-Nr. 201) geführt wird. Als Konsolidierungsziel sollen die Pflegekosten verringert werden, dieses kann weiterhin neben diesem abgeänderten Beschluss umgesetzt werden.

 

Liste Nr. 186, PK61/63 Personalkostenreduzierung in den Fachbereichen 61 / 63

Einzelvorlage 0791-8/2010

Herr Oberbürgermeister Dehm weist auf den Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen unter Punkt n) hin. Der Antrag entspricht dem Beschluss der Bezirksvertretung Nord.

 

Die fachliche Beratung der Bezirksvertretungen, insbesondere bei Verwaltungsvorlagen aus dem Fachbereich, sowie bei Vorschlägen zur Tagesordnung mit entsprechendem fachlichen Bezug ist auch durch Präsenz in den Gremien sicherzustellen.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm lässt inklusive dieser Ergänzung über die Maßnahme abstimmen.

 

Der Antrag wurde mit Mehrheit beschlossen. Analog ist der Beschluss für die Vorlage 0791-8/2010 mit Mehrheit gefasst worden.

 

 

Frau Kingreen führt aus, dass die folgenden Maßnahmen den Umweltbereich betreffen. Dieses nimmt sie zum Anlass darüber zu berichten, dass der Umweltausschuss ihrer Auffassung nach nicht über das Haushaltssicherungskonzept beschlossen hat. Es gab eine 1. und 2. Lesung, danach wurde ein Antrag der CDU-Fraktion auf pauschale Abstimmung durchgeführt, ohne weitere Diskussion. Diese Vorgehensweise sei nicht richtig.

 

 

Liste Nr. 217, OBA.011 Reduzierung Rats- und BV-Mitglieder

Herr Thielmann merkt an, dass zum Zeitpunkt der Eingemeindung von Hohenlimburg für 235.000 Einwohner auch nur 59 Ratsmitglieder zuständig waren. Momentan hat die Stadt Hagen um die 185.000 Einwohner und die Anzahl der Ratsmitglieder hat sich nicht verringert. Wenn dieses anhand eines Dreisatzes berechnet würde, dann wären lediglich noch 46 Ratsmitglieder erforderlich, dieses lässt die Gemeindeordnung aber nicht zu. Die vorgeschlagene Verringerung auf 52 Ratsmitglieder sowie die Einsparungen in den Bezirksvertretungen sind geboten und erforderlich.

 

Herr Röspel führt aus, dass dieses Konsolidierungspaket Entbehrungen für Bürger und Mitarbeiter bedeutet. Die Reduzierung von Rats- und Bezirksvertretungsmitglieder ist der entsprechende Beitrag der Politik, welcher von allen geleistet werden sollte.

 

Herr Ludwig erinnert daran, dass eine Reduzierung der Mitglieder für eine kleine Fraktion schwer tragbar sei, da diese die Arbeit nicht auf viele Köpfe verteilen könne. Dieses sei der Verlust demokratischer Kontrolle. Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen kann der  Konsolidierung in dieser Form nicht zustimmen. Es gebe sicherlich auch weitere Möglichkeiten einzusparen.

 

Herr Dr. Bücker merkt an, dass dem Rat der Stadt Iserlohn mit rund 100.000 Einwohnern 54 Ratsmitglieder angehören.

 

Herr Krippner führt für die SPD-Fraktion aus, dass es sich bei diesem Ehrenamt um ein Stück Basisdemokratie handelt. Im Vergleich zu umliegenden Städten hat Hagen wenig Mitglieder, daher werde die SPD keine Zustimmung zu dieser Maßnahme erteilen.

 

Die Maßnahme wurde mit Mehrheit abgelehnt.

 

Herr Kohaupt merkt an, dass durch diesen Ratsbeschluss die Beschlüsse der Bezirksvertretungen konterkariert werden. Die Politik hätte mit einem befürwortenden Beschluss ein Signal setzen sollen. Er missbilligt diese ablehnende Entscheidung.

 

 

Liste Nr. 252, GWH.120 Energiekostenreduzierung durch Vertragsanpassung und / oder weitere Einsparungen

Herr Oberbürgermeister Dehm führt aus, dass die Formulierung der Maßnahme zu ändern ist. Und zwar soll die Formulierung “durch europaweiter Ausschreibung“ ersetzt werden “durch Vertragsanpassung und / oder weitere Einsparungen“.

 

 

Herr Oberbürgermeister Dehm lässt über Nr. 5 des Antrages abstimmen.

 

Insgesamt ist ein Volumen von 54.255.925 € verbindlich beschlossen worden.

Beschlüsse unter Vorbehalt sind in Höhe von 34.455.321 € getroffen worden.

Vertagt wurde eine Maßnahme in Höhe von 800.000 €.

Ein Maßnahmenvolumen in Höhe von 910.583 € wurden nicht beschlossen.

 

 

 

 

Von 16.35h bis 16.55h wird die Sitzung unterbrochen.

Reduzieren

Beschluss:

 

1.

Der Rat stellt fest, dass die im Teil A zusammengefassten bereits am 19. Juni 2008 durch den Rat beschlossenen 79 Maßnahmen des 1. Sparpakets des Mentors in Höhe von 28,16 Mio. € Bestandteil des HSK 2011 sind.

 

·        Die Maßnahmen -OBGB.1 Zuschuss Beratungsstelle 12.472 €- und -OBBC.002.S Weitere Zuschusskürzung Hagenbad 500.000 €- aus dem Teil A werden in den Teil B verschoben und dort entschieden.

 

·        Die Maßnahme -GWH.140 Zuschussreduzierung 1.000.000 €- wird aus dem Teil B in den Teil A verschoben.

 

·        Der Oberbürgermeister wird beauftragt, in der Sitzung des Rates am 17. Februar 2011 detailliert über den Umsetzungsstand der Maßnahmen aus Teil A zu berichten.

 

 

 

 

Maßnahmen Teil A 1. Sparpaket

 

Nr.

Amt

Teilplan

Kostenart

 Betrag

 

 

 

 

 

4

11

11.003S

Streichung Jahresveranstaltung Jubs u Pens.

                      11.300  

10

20

20.001

Neuausrichtung des Forderungsmanagements

                      30.000  

16

20

20.001S

Erhöhung der Gewerbesteuer

               3.000.000  

17

20

20.002S

Erhöhung der Hundesteuer

                      85.000  

18

20

20.003S

Erhöhung der Vergnügungssteuer

                   500.000  

23

23

23.001S

Entgelterhöhung f Postablagekästen

                         8.800  

24

23

23.002S

Konzentration der Verwaltungsstandorte

                   396.752  

31

23

23.007S

Wegfall Zuschuss für Toilettenanlagen

                   262.733  

32

24

24.002

Gründung Förderverein Schwarzwildgatter am Deerth

                         1.500  

33

24

24.003

Schulungen Motorsägen- und Freischneiderkurse

                         6.000  

38

25

25.003

Ausschreibung Ersatzbeschaffung Kopiergeräte

                      28.000  

43

30

30.002

Aufgabe Unfalldeckung für Mandatsträger beim KSA

                              500  

44

30

30.003

Reduzierung der Mittel für externe Rechtsberatung

                      20.000  

46

30

30.001B

Aufgabe der Elektronik-Versicherung für die Geschwindigkeitsmessanlagen

                         1.500  

47

30

30.001S

Aufgabe der Museumsversicherung für Eigenbesitz des Osthaus-Museums

                      32.000  

49

30

30.001A

Aufgabe der Elektronik-Versicherung für die Geschwindigkeitsmessanlagen

                      16.600  

57

32

32.006

Neufestsetzung der Verwaltungsgebühren – Zulassungsvorgänge Importfahrzeuge

                      15.000  

61

37

37.001

Vereinbarung "Bluttransportdienst"

                         4.800  

62

37

37.001S

Geschoss- und Fluchtpläne/Prüfung Feuermelder

                      21.000  

63

37

37.002S

Kostenersatz Brandmeldeanlagen

                      30.000  

69

40

40.001

Zusammenlegung von Hausmeisterdiensten

                      66.000  

70

40

40.002

Zusammenlegung von Hausmeisterdiensten

                      56.000  

72

40

40.016S

Reduzierung von Schulräumen

                   315.566  

75

40

40.017S

Reduzierung von Schulräumen

 ?

80

40

40.003

Zusammenlegung von Hausmeisterdiensten

                      18.000  

92

41

41.001S

Umstrukturierung des Amtes

                      37.800  

93

41

41.002S

Schloss Hohenlimburg - Zuschussstreichung

                      25.000  

94

41

41.003S

Ernst Meister Preis

                      12.000  

95

41

41.004

Kürzungen von HH-Ansätzen (Sachkosten)

                      19.620  

96

41

41.006

Berechnung von DL für die Durchführung des Weihnachtsmarktes

                         1.000  

100

43

43.001

Kürzung der Fachliteratur

                         2.745  

101

43

43.002

Dezentrale Aus- und Fortbildung

                         1.500  

106

43

43.001S

Schließung d.Büchereizweigst. Boele

                         2.193  

107

43

43.002S

Reduzierung der Mietkosten der d.B.-Zweigst. Haspe u. HHlmb.

                   138.988  

108

43

43.003

Abbestellung des Munziger Archivs

                         1.290  

111

44

44.001S

Schulgebührenerhöhung u. Einführung eines Erwachsenenzuschlags

                   100.000  

112

44

44.003S

Musikschule Zuschussreduzierung

                   190.500  

116

45

45.003S

Karl Ernst Osthaus-Preis

                      12.000  

117

45

45.004S

Öffnungszeiteneinschränkung Museum

                      65.000  

118

45

45.006S

Hohenhof in private Trägerschaft

                   232.000  

119

45

45.007

Internetverkauf von geldwerten Drucksachen im Museum

                         2.000  

120

45

45.008

Erhöhung der Führungsentgelte im Kunstquartier Hagen

                         3.000  

121

45

45.009

Zusätzliche Einnahmen im Bereich der Eintrittsgelder

                   100.000  

129

47

47.003

Gebührenerhöhung schriftl. Auskünfte

                         1.800  

130

47

47.004

Einführung einer Benutzergebühr für berufliche Erbenermittler

                         2.200  

131

47

47.005

Einführung einer Tagesgebühr für die Nutzung des Stadtarchives in Höhe von 2,50 € am Tag

                              750  

134

52

52.001

Projekte überregionale Sportveranstaltungen

                         7.000  

135

52

52.002

Sportehrentag und Sonstiges

                         2.400  

137

52

52.001S

Reduzierung Objektbetreuerkosten  - Spielbetrieb

                      76.000  

145

53

53.001

Zuschussreduzierung Trägerverein NOVA

                         3.000  

146

53

53.001S

Zuschussneuregelung Suchthilfe

                      26.000  

150

54

54.001

Vertragsänderung/Preisanpassung (Kreis Olpe / Siegen-Wittgenstein)

                         4.000  

187

61

61.005S

Projekt Ruhrtal: Sachkosteneinsparung

                      40.000  

188

62

62.002

Liegenschaftvermessungen für Umlegungsverfahren

                      25.000  

192

63

63.001

Reduzierung der Sprechzeiten  im Bauordnungsamt

                         4.500  

194

66

66.001

Abschaltung Hochmasten Autobahnzubringer A46 / innenbeleuchtete Großwegweiser

                         2.312  

202

67

67.001

Erweiterung der bewirtschafteten städtischen Parkplätze

                         6.500  

203

67

67.004S

Parkgebührenerhöhung durch Parkzeiten-Ausweitung

                      39.000  

207

69

69.001S

Streichung Verbraucherberatungszuschuss

                      45.000  

215

FBOB

OBA.004

Reduzierung Aufwand Klausurtagungen / Dienstbesprechungen

                         1.000  

216

FBOB

OBA.007

Preiserhöhung Servicebereich

                         1.000  

220

FBOB

OB.004S

Streichung Zuschuss Städtepartnerschaft

                      24.650  

221

FBOB

OB.005S1

Neuordnung Wifö, hier: Stadtwerbung, Hagen-Touristik, Stadtmarketingverein

                   260.000  

222

FBOB

OBA.001

Verzicht auf Heimatbücher

                         2.900  

223

FBOB

OBA.002

Kürzung Repräsentationsmittel

                              500  

224

FBOB

OBA.003

Kürzung Ansatz Öffentlichkeitsarbeit

                         5.480  

225

FBOB

OBA.005

Internetwerbung

                      12.000  

226

FBOB

OBA.006

Anzeigenschaltung im HAI

                         3.000  

229

FBOB

OBGB. 002

Reduzierung Veröffentlichungen Gleichstellungsstelle

                              750  

232

FBOB

OBBC.001

Verringerung Beratungskosten

                         2.000  

234

FBOB

OB.010S

Kürzung der bezirksbezogenen Mittel

                   145.000  

237

FBOB

OBBC.008S

Gewässerunterhaltungsgebühr erheben

                   205.000  

238

FBOB

OB.005S2

Neuordnung der Wirtschaftsförderung- hier: Wifö und OB/SZW

                   240.000  

239

FBOB

OBBC.005S

Zuschussminimieruung. Stadthalle, Alt-Maßnahme

                      80.000  

241

FBOB

OBBC.001S

Umsetzung Bäderkonzept Zuschusskürzung HVG

               1.000.000  

243

FBOB

OBBC.004S

Reduzierung Liniennetz Hagener Straßenbahn AG

               2.520.000  

244

FBOB

OBBC.006S

Sparkassenausschüttung

            10.000.000  

245

FBOB

OBBC.009S

Ausschüttung Enervie

               6.500.000  

254

GWH

GWH.140

Zuschussreduzierung GWH

               1.000.000  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Summe

 

    28.162.429  

 

 

Abstimmungsergebnis:

X

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 

 

 

2.

Der Rat beschließt die 45 Maßnahmen in einem Volumen von 34,455 Mio € in der anliegenden Liste 1 unter Vorbehalt, da die Maßnahmen in der inhaltlichen Beschreibung und/oder der veranschlagten Summe noch nicht bestimmt genug sind oder aus anderen Gründen, z.B. SEP, zurückzustellen sind, um als kassenwirksame Vorgabe endgültig ins HSK eingestellt zu werden.

 

Die Fraktionen sind aufgefordert, umgehend ihre Fragen, Bedenken und Stellungnahmen zu den Vorbehaltsmaßnahmen an die Verwaltung zu richten.

 

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, dem Rat bis zur Sitzung am 17.2.2011 unter Einbeziehung der Beschlüsse der Bezirksvertretungen und Fachausschüsse eine Präzisierung dieser Maßnahmen vorzulegen, um abschließend über die Maßnahmen entscheiden zu können. Bis zum endgültigen Beschluss ist von der Umsetzung der jeweiligen Maßnahme abzusehen.

 

 

 

 

 

Liste 1 "Unter Vorbehalt"

 

Nr.

Amt

Teilplan

Kostenart

 Betrag

 

 

 

 

 

2

11

PK.1114

Personalkosteneinsparung

                1.507.000  

5

11

11.111

Interkommunale Zusammenarbeit

                1.500.000  

6

11

11.222

Personalbedingte Sachkosten (6.991.488 €)

                3.500.000  

22

20

20.013

Zinsersparnis durch Konsolidierung

             10.210.000  

27

23

PK.1123

Personalkosteneinsparung

                    154.323  

29

23

PK.5110

Personalkosteneinsparung

                    104.507  

34

24

24.004

Sachkosteneinsparung

                    256.747  

35

24

PK.5550

Personalkosteneinsparung

                    199.944  

71

40

40.005

Sachkostenreduzierung

                       23.188  

73

40

PK.2111

Personalkosteneinsparung

                       38.537  

74

40

40.006

Sachkostenreduzierung

                    264.971  

76

40

PK.2112

Personalkosteneinsparung

                       74.829  

77

40

40.007

Sachkostenreduzierung

                       24.228  

78

40

40.008

Sachkostenreduzierung

                    116.705  

79

40

PK.2117

Personalkosteneinsparung

                    107.888  

81

40

40.009

Sachkostenreduzierung

                    104.772  

82

40

PK.2118

Personalkosteneinsparung

                    107.284  

83

40

40.01

Sachkostenreduzierung

                       61.479  

84

40

PK.2121

Personalkosteneinsparung

                       12.516  

85

40

40.011

Sachkostenreduzierung

                    195.800  

86

40

PK.2131

Personalkosteneinsparung

                       71.970  

87

40

40.004S

Reduzierung Zuschüsse Schullandheime

                       35.381  

91

40

PK.2143

Personalkosteneinsparung

                    104.801  

105

43

PK.2571

Personalkosteneinsparung

                    116.230  

110

43

PK.2572

Personalkosteneinsparung

                    296.175  

123

45

45.011

Abmietung Riemerschmid Haus

                          7.348  

125

46

46.014

Ertragssteigerung durch Zuschusserhöhung durch das Land

                2.500.000  

184

61

61.004

pauschale Sachkostenreduzierung FB 61 TP 5110, 5112,5470,5511

                    335.340  

195

66

66.002

Stromkosten öffentl. Beleuchtung und LSA

                    274.000  

196

66

66.006

Pauschale Sachkostenreduzierung

                1.306.590  

198

66

PK.5410

Personalkosteneinsparung

                    629.973  

199

67

PK.5371

Personalkosteneinsparung

                          1.726  

200

67

67.003

Einsparung von Unterhaltungsmitteln durch Straßenerneuerungsprogramm

                    122.630  

201

67

67.007

pauschale Sachkostenreduzierung

                    303.561  

204

67

PK.5510

Personalkosteneinsparung

                    641.730  

205

67

PK.5530

Personalkosteneinsparung

                    288.549  

206

67

PK.5532

Personalkosteneinsparung

                       33.369  

233

FBOB

PK.1150

Personalkosteneinsparung

                    194.254  

240

FBOB

FBOB.001

Optimierung städtische Beteiligungsstruktur

                3.100.000  

250

GWH

GWH.100

Reduzierung der lfd. Bauunterhaltung

                1.050.400  

253

GWH

GWH.130

Einsparung durch Budgetierung

                1.000.000  

255

GWH

GWH.150

Flächenmanagement

                    900.000  

256

GWH

GWH.160

Personal (Fluktuation)

                2.576.576  

258

GWH

GWH.777

Einsparsumme der GWH, in Maßnahmen der Ämter  (1.974.474 €)

                                    -    

263

VB 5

VB5.001

Erweiterung SEH/AÖR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Summe

  34.455.321  

 

 

Abstimmungsergebnis:

X

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 

 

 

 

 

 

3.

Der Rat beschließt die 54 HSK-Maßnahmen in einem Volumen von 7,679 Mio € der anliegenden Liste 2, wie sie in der Anlage der Vorlage 0791/2010 dargestellt sind.

 

 

 

 

 

Liste 2 Zustimmung Fraktionen en bloc abzustimmen

 

Nr.

Amt

Teilplan

Kostenart

 Betrag

 

 

 

 

 

3

11

PK.1115

Personalkosteneinsparung

                    20.000  

8

20

20.007

Sachkostenreduzierung

                    52.000  

11

20

20.008

Sachkostenreduzierung

                    30.000  

12

20

PK.1121

Personalkosteneinsparung

                 208.000  

13

20

PK.1122

Personalkosteneinsparung

                    80.000  

21

20

20.012

Teilnahme an Betriebsprüfungen des Finanzamtes

                 250.000  

26

23

23.013

pauschale Sachkostenreduzierung

                    54.000  

28

23

23.015

pauschale SachkostenreduzierungFB 23 TP 5110

                       1.000  

36

25

25.009

Sachkostenreduzierung

                 109.895  

39

25

25.004

Vermehrte Nutzung von wieder befüllbaren Druckerpatronen

                    33.000  

40

25

25.010

Sachkostenreduzierung

                 217.100  

42

25

25.011

Sachkostenreduzierung

                 110.344  

48

30

30.005

Reduzierung der Prämie für die Museumsversicherung

                       5.600  

52

32

PK.1210

Personalkosteneinsparung

                    47.012  

58

32

32.007

Geschwindigkeitsüberwachung an zusätzlichen Standorten

                 120.000  

65

37

37.009

Gebührenerhöhung im vorbeugenden Brandschutz

                       2.000  

66

37

37.006

Sachkostenreduzierung

                       4.480  

67

37

37.007

Sachkostenreduzierung

                       1.900  

68

 

37.010Z

Sachkostenreduzierung „zentrales Treibstofflager“

                    36.000  

102

43

43.004

Werbeetatkürzung

                       4.000  

103

43

43.007

Sachkosteneinsparung

                    24.486  

104

43

43.009

Entgelte für Sonderleistungen

                    20.000  

122

45

45.01

Museumsshop im Kunstquartier, Erhöhung der bisherigen Einnahmen

                       2.000  

133

47

PK.2521

Personalkosteneinsparung

                 150.000  

136

52

PK.4210

Personalkosteneinsparung

                    51.530  

138

52

52.004

Reduzierung der Objektbetreuung

                 365.750  

140

52

52.006

Übertragung von Sportplätzen in die Verantwortung der Vereine

                    80.000  

143

53

53.003

Sachkosten-Einsparung

                           600  

144

53

PK.4121

Personalkosteneinsparung

                 136.041  

147

53

53.004

Sachkosten-Einsparung

                       5.700  

158

55

55.167

Leistungsgewährung für Asylbewerber

            1.438.000  

159

55

PK.3113

Personalkosteneinsparung

                 160.113  

160

55

55.047

 Aufgabe von Asylbewerberunterkünften

                    89.558  

167

55

55.110

Steigerung der Heranziehungsquote beim Unterhaltsvorschuss (UVG)

                    59.300  

185

61

61.007

Gebühren

                       7.500  

189

62

62.003

Verzicht auf ein Vermessungsfahrzeug

                       5.174  

190

62

62.004

pauschale Sachkostenreduzierung

                    12.488  

191

62

PK.5111

Personalkosteneinsparung

                 549.503  

193

63

63.004

pauschale Sachkostenreduzierung

                       6.500  

208

69

69.004

Erhöhung der Verwarngeld-Sätze

                       2.000  

213

69

69.006

Einsparung des Eigenmittelanteils bei Öko-Profit

                       3.347  

219

FBOB

PK.1110

Personalkosteneinsparung

                    99.426  

227

FBOB

OBA.009

Pauschale Sachkostenreduzierung TP 1110 / 1111

                       9.175  

228

FBOB

OBA.013

Neue Streckenführung Karnevals- und Kirmeszüge

                       7.000  

246

FBOB

PK.5750

Personalkosteneinsparung

                 122.411  

247

GWH

GWH.002

Verhaltensbedingte Energieeinsparung

                 420.000  

248

GWH

GWH.005

Reduzierung der Fortbildungsmittel

                    15.000  

249

GWH

GWH.006

Reduzierung der Mittel für externe Planungskosten

                    52.000  

251

GWH

GWH.110

Energieeinsparung d. energetische Sanierungen

                 433.550  

257

GWH

GWH.170

Abbau freiwilliger Leistungen

                    84.000  

259

HABIT

HABIT.003

Reduzierung des IT-Sachkostenzuschusses der Stadt Hagen

            1.500.000  

260

HABIT

HABIT.777P

Personaleinsparung im Wirtschaftsplan HABIT

                 300.000  

261

OB, GPR

OBGPR.001

Reduzierung des Fortbildungsansatzes

                       1.280  

262

OB/ SZW

PK.5710

Personalkosteneinsparung

                    80.220  

 

 

 

 

 

 

 

 

Summe

    7.679.983  

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

X

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 

4.

Der Rat beschließt über die folgenden 85 Maßnahmen mit einem Volumen von 20,168 Mio € nach Liste 3 im Einzelfall wie folgt:

 

 

 

 

Liste 3 Entscheidungen im Einzelfall

 

Nr.

Amt

Teilplan

Kostenart

 Betrag

1

11

11.002

Pauschale Sachkosteneinsparung

                    145.090  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

7

14

PK.1113

Personalkosteneinsparung

                    147.336  

 

 

 

mit Mehrheit abgelehnt

 

9

20

PK.1120

Personalkosteneinsparung

                    700.800  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

14

20

20.006

Absenkung des Allgemeininteressenanteils an der Straßenreinigung

                    300.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

15

20

20.010

Sachkostenreduzierung

                       28.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

19

20

20.004

Ertragssteigerungen Grundsteuer B

               2.200.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

20

20

20.005

Ertragssteigerungen Gewerbesteuer

               5.000.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

25

23

23.012

Schließung öffentl. WC-Anlage Vollbrinkstr.

                       13.654  

 

 

 

mit Mehrheit abgelehnt

 

30

23

PK.5220

Personalkosteneinsparung

                    179.393  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

37

25

PK.1116

Personalkosteneinsparung

                       26.500  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

41

25

PK.1124

Personalkosteneinsparung

                    287.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

45

30

PK.1118

Personalkosteneinsparung

                       96.058  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

50

31

31.004

Einsparung der Blumenpflege in  den Bürgerämtern

                          1.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

51

31

PK.1119

Personalkosteneinsparung

                    557.928  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

53

32

32.009

Sachkostenreduzierung

                       37.840  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

54

32

PK.1220

Personalkosteneinsparung

                    191.200  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

55

32

32.010

Sachkostenreduzierung

                          7.760  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

56

32

PK.1221

Personalkosteneinsparung

                    287.295  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

59

32

32.011

Sachkostenreduzierung

                       36.500  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

60

32

PK.1222

Personalkosteneinsparung

                    639.895  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

64

37

37.005

Sachkostenreduzierung

                       27.800  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

88

40

40.012

Sachkostenreduzierung

                          3.101  

 

 

 

mit Mehrheit abgelehnt

 

89

40

40.013

Reduzierung Schulentwicklungsbudget (Honorare)

                       27.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

90

40

40.014

Einstellung Edmond-Lizenzen

                          5.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

97

41

41.007

Sachkosteneinsparung 41 bzgl. 7,5 Mio /Budget Kulturzentren

                       27.452  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

98

41

41.008

Budgetverträge Kulturzentren ab 2012

                       49.500  

 

 

 

einstimmig beschlossen

 

99

41

PK.2581

Personalkosteneinsparung

                       57.483  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

109

43

43.006

Sachkosteneinsparung

                    107.042  

 

 

 

einstimmig beschlossen

 

113

44

44.005

Sachkosteneinsparung

                          2.492  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

114

44

44.006

Veränderung der Angebotsstruktur

                       50.600  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

115

44

PK.2563

Personalkosteneinsparung

                    264.700  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

124

45

PK.2520

Personalkosteneinsparung

                       82.110  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

126

46

46.015

Umsetzung der Maßnahmen lt. Actori, Szenario B

                                    -    

 

 

 

-

 

127

46

46.016

Zuschussreduzierung Theater

                    339.334  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

128

46

PK.2561

Personalkosteneinsparung

                    460.666  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

132

47

47.006

Sachkostenreduzierung und Erhöhung der Gebühr für Beglaubigung

                       17.475  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

139

52

52.005

Betriebskosteneinsparung auf Sportplätzen

                       65.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

141

52

52.007

Betriebskostenverbesserung in Sportanlagen

                                    -    

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

142

53

PK.1223

Personalkosteneinsparung

                    106.825  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

148

53

53.005

Zuschuss Schwangerschaftskonfliktberatungen

                       26.000  

 

 

 

mit Mehrheit abgelehnt

 

149

53

PK.4140

Personalkosteneinsparung

                    133.759  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

-                     20.000  

151

54

PK.4120

Personalkosteneinsparung

                       50.901  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

152

55

PK.3110

Personalkosteneinsparung

                    294.835  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

153

55

55.111

Senkung Globale Sachkosten im SGB XII-Bereich

                       15.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

154

55

55.114

Gebühr für Heimaufsicht

                       40.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

155

55

PK.3111

Personalkosteneinsparung

                    387.076  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

156

55

55.014

Sachkostenreduzierung

                       10.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

157

55

PK.3112

Personalkosteneinsparung

                       45.912  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

161

55

55.078

Obdachlosenangelegenheiten

                    139.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

162

55

PK.3115

Personalkosteneinsparung

                       14.422  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

163

55

55.013

Zuschuss für die Freiwilligenzentrale

                       17.500  

 

 

 

mit Mehrheit abgelehnt

 

164

55

55.050

Schuldnerberatung

                       57.396  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

165

55

55.155

Seniorenbegegnungsstätten

                       64.800  

 

 

 

mit Mehrheit abgelehnt

 

166

55

55.157

Verträge 55/0

                    110.000  

 

 

 

mit Mehrheit abgelehnt

 

168

55

PK.3151

Personalkosteneinsparung

                       92.858  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

169

55

55.150b

Offene Kinder- und Jugendarbeit hier Teilplan 3620

-                  295.603  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

170

55

PK.3620

Personalkosteneinsparung

                    101.251  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

171

55

55.161

Hilfen zur Erziehung (nur Transferleistungen)

                    150.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

172

55

PK.3630

Personalkosteneinsparung

                    290.069  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

173

55

55.100

Elternbeiträge 55/4

                    800.000  

 

 

 

Die Entscheidung wurde auf die Ratssitzung am 17.02.2011 vertagt!

 

174

55

55.173

Abbau von Kita-Plätze 3-6 Jährige

                       55.760  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

175

55

PK.3650

Personalkosteneinsparung

               1.024.077  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

-                     24.077  

176

55

55.149

Schließung von Spielplätzen

                                    -    

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

177

55

55.150

Offene Kinder- und Jugendarbeit hier Teilplan 3660

                    157.865  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

178

55

PK.3660

Personalkosteneinsparung

                    290.715  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

179

55

PK.3670

Personalkosteneinsparung

                    220.348  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

180

55

PK.4111

Personal- und Sachkosteneinsparung

                       38.764  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

181

55

55.150a

Offene Kinder- und Jugendarbeit  hier Teilplan 5113

-                     87.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

182

55

55.153

wegbrechende Refinanzierung "soziale Stadt Altenhagen"

-                     82.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

183

55

PK.5113

Personalkosteneinsparung

                    150.204  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

186

61

PK61/63

Personalkostenreduzierung in den Fachbereichen 61 und 63

                    574.635  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

197

66

66.007

Aktivierbare Eigenleistungen bei investiven Baumaßnahmen

                    895.816  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

209

69

69.008

Kürzung des Ansatzes für Gutachten bei Altlastenflächen

                       80.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

210

69

PK.5372

Personalkosteneinsparung

                    111.934  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

211

69

69.005

Reduzierung der Landschaftswachtbezirke von 19 auf 16

                              900  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

212

69

PK.5540

Personalkosteneinsparung

                       65.470  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

214

69

PK.5610

Personalkosteneinsparung

                    231.264  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

217

FBOB

OBA.011

Reduzierung Rats- und BV-Mitglieder

                       13.440  

 

 

 

mit Mehrheit abgelehnt

 

218

FBOB

OBA.012

Ausschussreduzierung

                          2.280  

 

 

 

mit Mehrheit abgelehnt

 

230

FBOB

PK.1111

Personalkosteneinsparung

                       59.097  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

231

FBOB

PK.1112

Personalkosteneinsparung

                       30.127  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

235

FBOB

OBGB.001

Einstellung Zuschuss für Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel

                       12.472  

 

 

 

mit Mehrheit abgelehnt

 

236

FBOB

OBBC.003

Einführung einer Gewässerausbaugebühr

                    500.000  

 

 

 

mit Mehrheit beschlossen

 

242

FBOB

OBBC.002S

Weitere Zuschusskürzung, Kostensenkung Hagenbad durch Zusammenarbeit Schwimmvereine

                    500.000  

 

 

 

mit Mehrheit abgelehnt

 

252

GWH

GWH.120

Energiekostenreduzierung durch Vertragsanpassung und / oder weitere Einsparungen

                    200.000  

 

 

 

einstimmig beschlossen

 

 

Vorgeschlagene Summe

 20.168.173  

 

 

Beschlossene Summe

  18.413.513  

 

 

 

 

 

 

 

5.

Mit Beschlussfassung dieses Antrages werden Maßnahmen in einem Gesamtvolumen von 54.255.925 Mio. Euro verbindlich in das HSK 2011 aufgenommen. Der Rat bekräftigt seine feste Absicht, das mit Beschluss vom 25.06.2009 mit breiter Mehrheit verabschiedete Konsolidierungsziel von 90,5 Millionen Euro zu erreichen.

 

Abstimmungsergebnis:

X

 Mit Mehrheit beschlossen

 

Reduzieren

 

Reduzieren

 

Nach der Einbringung des HSK 2011 wurde am 16.12.2010 205 Maßnahmen in einem Umfang von rund 58 Mio. € und am 24.02.2011 weitere 49 Maßnahmen in einem Umfang von rund 29 Mio. € beschlossen. Die Gesamtsumme des HSK 2011 beläuft sich auf 87 Mio. €. Das HSK 2011 findet seine Fortsetzung in den Haushaltssanierungsplänen 2012 ff.

 

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage

Reduzieren

Anlagen