08.07.2010 - 5.15 BahnhofshinterfahrungBaubeschluss
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.15
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 08.07.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Planen und Bauen für Grün, Straßen und Brücken
- Bearbeitung:
- Ilona Schaefer
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Klinkert führt aus,
dass der wichtigste Grund für die Realisierung der Bahnhofshinterfahrung sei,
die Feinstaubbelastung in der Stadt merklich zu senken. Die Bauzeit soll mindestens
neun Jahre andauern. Während dieser Zeit wird den Bürgern weiterhin die Feinstaubbelastung
zugemutet. Die
Herr Dr. Ramrath erklärt, dass mit dem Baubeschluss der Bahnhofshinterfahrung ein Meilenstein für die Hagener Stadtentwicklung erreicht wird. Er erläutert, dass die Schaffung einer Verkehrstrasse, durch welche eine Verteilung des Verkehrs und eine Verringerung der Emissionsbelastung erreicht werden soll, ein Ziel dieses Projektes ist. Weitere Ziele sind stadtnahe Wohnquartiere zu revitalisieren und die Voraussetzung für eine neue Entwicklung der Industriebrachen hinter dem Bahnhof und in Richtung Haspe entlang der B7 zu ermöglichen. Des Weiteren wird ein zweiter Zugang von Norden zum Hauptbahnhof geschaffen. Aufgrund dessen wird erwartet, dass hinter dem Bahnhof ein attraktiver Standort für Firmenverwaltungen entstehen wird. Ebenfalls wird die Renaturierung der Ennepe mit dieser Maßnahme umgesetzt und finanziert. Insgesamt wird mit der Bahnhofshinterfahrung ein Kernbereich der Stadtentwicklung erreicht.
Herr Thieser erklärt für
die
Herr Schmidt ist verwundert, dass die Gewerbeflächenschaffung gemäß den Ausführungen von Herrn Dr. Ramrath einen so hohen Stellenwert einnimmt, da es in dieser Vorlage und auch in den vorherigen Vorlagen nicht mit Zahlen verdeutlicht worden sei. Es seien keine Angaben gemacht worden, wie viel Gewerbefläche durch die Bahnhofshinterfahrung geschaffen oder reaktiviert wird. Ebenfalls stellt er in Frage, ob die Finanzierung einer Gewerbeflächenschaffung überhaupt möglich ist. Des Weiteren werde durch die Hinterfahrung das Varta-Gelände als Gewerbefläche unnutzbar und somit auch Gewerbegebiet abgebaut.
Herr Dücker erinnert, dass die Gesamtthematik bereits jahrelang diskutiert wird. Dieser Plan sei kurzfristig und zunächst nur für die Verkehrstrasse aufgestellt worden, um zeitnah das Baurecht zu erhalten und damit die Zuschüsse noch für die Baumaßnahme geltend gemacht werden können.
Herr Dr. Schmidt informiert
über einige beispielhafte Gewerbeflächen, die durch die Bahnhofshinterfahrung
geschaffen oder verbessert werden sollen. Dieses trifft zu auf den Bereich der Plessenstraße,
hierbei handelt es sich um ca. 30.000 - 35.000 qm, bei dem Gelände ehemals Bauer und Schauerte um ca. 40.000 qm und
den großen Bereich der Vartainsel.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
1,5 MB
|
|||
|
2
|
(wie Dokument)
|
1.003,2 kB
|
|||
|
3
|
(wie Dokument)
|
490,2 kB
|
|||
|
4
|
(wie Dokument)
|
771,5 kB
|
