08.07.2010 - 5.13 Ergänzungsvorlage Jugendförderplan 2010 - 2014

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Oberbürgermeister Dehm verweist auf den vorliegenden Änderungsantrag der SPD-Fraktion bezüglich des 4. Absatzes des Beschlussvorschlages (siehe ANLAGE 5 der Niederschrift). Dieser Vorschlag ist bereits interfraktionell erörtert worden und hat  Zustimmung erhalten.

 

Herr Strüwer erläutert, dass der Jugendförderplan die Maßnahmen der Jugendsozialarbeit, Jugendberufshilfe, 24 Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie die Förderung der Jugendverbandsarbeit umfasst. Der Plan gilt bis 2014 und stellt für diesen Zeitraum einen finanziellen  Rahmen dar, so dass die Beteiligten Planungssicherheit erhalten. Des Weiteren wurde Wert gelegt auf die Angebote in den Stadtteilen und die Stärkung der Streetworker. Der Jugendförderplan wurde auch im Hinblick auf den demographischen Wandel erstellt. Aufgrund dessen ist ein Angebotsrückgang in einzelnen Stadtteilen erforderlich. Des Weiteren unterliegt dieser Plan ebenfalls der Konsolidierung. Er  lobt in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit der Jugendorganisation und den freien Träger sowie deren Engagement. Diese werden vermehrt durch ehrenamtlichen Mitarbeiter oder den Einsatz von Raummöglichkeiten auf eigene Ressourcen zurückgreifen.

 

Herr Riechel führt für die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen aus, dass sie der Vorlage nicht zustimmen wird, weil durch diesen Plan weiterhin im Kinder- und Jugendbereich konsolidiert wird, obwohl dort ein solches Einsparpotential nicht mehr vorhanden sei bzw. dieses eine Verschlechterung oder den Verlust von Angeboten zur Folge hat.

 

Frau Klos-Eckermann erklärt für die SPD-Fraktion, dass sie der Vorlage zustimmen wird. Sie erläutert, dass in den Beratungen und Planungen angestrebt wurde, das Beste für die kommenden Jahre auszureizen, um den Trägern eine minimale Sicherheit zu geben und viele Angebote aufrecht zu erhalten. Sie gibt zu bedenken, dass mit diesem Plan das maximale Einsparpotential für die Kinder- und Jugendarbeit erreicht ist.

 

Herr M. Weber informiert für die Ratsgruppe die Linke, dass sie den Jugendförderplan aufgrund der Kürzungen ablehnen wird.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm lässt über den geänderten Beschlussvorschlag des Jugendhilfeausschusses ergänzt um den neuen Absatz 4 der SPD-Fraktion abstimmen.

 

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Beschluss:

Der Jugendförderplan wird für die Jahre 2010  - 2014 beschlossen.

 

Im Rahmen der Gestaltung des Jugendförderplans werden im Rahmen des bereitgestellten Finanzbudgets bedarfsgerechte Anpassungen von Angeboten und Trägerschaften durch Beschluss des Jugendhilfeausschusses angestrebt.

 

Die "kleinen Einrichtungen" in Dahl, Berchum und Henkhausen werden mit 28.000 € p. a. gefördert, die mobile Jugendarbeit erhält einen jahresbezogenen Zuschuss lt. Zeitplan von 77.500 €.

 

Die Kooperation Spiel- und Sportpark Emst mit dem Jugendring zur Sicherung der dortigen Personalausstattung soll kostenneutral zum 01.07.2010 realisiert werden.

 

 

Die Verlagerung der Jugendarbeit im Volmetal von Rummenohl nach Dahl wird bereits zum 1.1.2011 realisiert, wenn durch den Träger ein reduziertes dezentrales Angebot auch in Rummenohl angeboten wird.

 

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die Spielmobilarbeit im Bereich Helfe insbesondere für die Altersgruppe der 6 – 12jährigen anzubieten.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die vorgeschlagenen Veränderungsmaßnahmen umzusetzen.

 

Der Beschluss wird entsprechend des hinterlegten Zeitplans bis zum 01.07.2013 umgesetzt.

 

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Mit Mehrheit beschlossen

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen