12.05.2009 - 4 Standort Kinder- und Jugendbüro
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 12.05.2009
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Steuber berichtet, dass Vertreter des Fachbereichs Jugend und Soziales und des Jugendrates im Kultopia und in der Kita Konkordiastraße nach passenden Räumlichkeiten geforscht hätten. Im Ergebnis sei dies verworfen worden. Sodann sei die Gebäudewirtschaft um Mithilfe gebeten worden. Deren Angebot sei aber ebenfalls nach Ansicht des Gebäudes (BUND, Boeler Straße) verworfen worden. Eine weitere Option in der Förderschule Wehringhausen, Eugen-Richter-Straße, habe sich auch nicht realisieren lassen.
In der letzten Woche habe der Umzugsplan ins Rathaus II konkret mit der Liegenschaftsverwaltung ausgearbeitet werden sollen. Auf Anregung von Frau Klos-Eckermann sei man dann auf das CVJM/SPZ gekommen. Dort sei nun ein Raum gefunden worden, der für die Zwecke des Kinder- und Jugendbüros genutzt werden könne. Zwar sei er nicht vergleichbar mit den bisherigen Räumlichkeiten, aber er reiche für die Büroarbeitsplätze. Unmittelbar angrenzend gebe es einen Raum für Besprechungen, auch sei eine kleine Küche vorhanden. Außerdem seien Gespräche mit dem CVJM über weitere Nutzungsmöglichkeiten vorgesehen.
Herr Strüwer verweist auf das Schreiben des gesamtstädtischen Jugendrates, das allen Ratsmitgliedern zugegangen sei und klare Anforderungen enthalte, was den Umzug ins Rathaus II angehe. Er bittet um Auskunft, ob die von den Jugendräten angesprochenen Kriterien in der Lösung zu realisieren seien.
Herr Goldbach erläutert, dass keine Idealvorstellung habe realisiert werden können. Der Standort sei zentral, in einem vernünftigen Umfeld, gut erreichbar, habe einen Besprechungsraum, der nach Absprache nutzbar sei, eine Küche und flexible Zeiten für die Nutzung. Sicherlich sei die Fläche sehr knapp bemessen und eine gleichwertige Lösung damit nicht gefunden, es sei aber der Umzug ins Rathaus II vermieden worden.
Herr Strüwer bittet um Mitteilung, aus welchen Gründen der Standort Hagen Touristik überhaupt nicht in Betracht gezogen worden sei.
Herr Dr. Schmidt teilt mit, dass mit der Entscheidung des Oberbürgermeisters zum Standort Rathaus II alle anderen Lösungen obsolet geworden seien.
Auf Nachfrage von Herrn Strüwer, ob Herr Demnitz über den jetzt gefundenen Raum informiert sei, teilt Herr Dr. Schmidt mit, dies sei so, es habe jedoch keine Reaktion gegeben.
Frau Klos-Eckermann meint, dass die nun gefundene Lösung eine positive Alternative zum Rathaus II sei und man nun abwarten solle, wie sich die Nutzung und mögliche Inanspruchnahme weiterer Räume mit Hilfe des CVJM gestalteten.
Herr Decker findet, diese Lösung werde der Arbeit der Kinder und Jugendlichen nicht gerecht.
Herr Schledorn erklärt, dass er gehört habe, dass nicht diskutiert worden sei, dass der Jugendrat in die Hagen Touristik komme. Er meint, die gefundene Lösung sei halbwegs akzeptabel. Besser sei jedoch die Beibehaltung des bisherigen Standortes gewesen.
Frau Köppen stimmt dem neuen Standort als Übergangslösung zu, da er als Tagungsort für den Jugendrat hervorragend geeignet sei. Er müsse aber tatsächlich als Übergangslösung angesehen werden.
Herr Strüwer bittet um Mitteilung, ob der Jugendrat bereits informiert sei.
Frau Caliskan erklärt, dass relativ kurz vor der Sitzung bekannt geworden sei, welche Räume nun bezogen werden sollten. Eine Besichtigung habe noch nicht stattgefunden. Der neue Standort sei aber auf jeden Fall besser, als eine Unterbringung im Rathaus II. Man werde mit gutem Willen an die Sache herangehen und das Beste daraus machen.
Herr Strüwer fasst abschließend zusammen, dass er die Unterbringung ebenfalls als Übergangslösung werte. Nachdem die politischen Beschlüsse, die Verbraucherzentrale im Volkspark unterzubringen vorlägen, gehe es jetzt darum, den bestmöglichen Vorschlag zu finden. Der Rat werde am Donnerstag hierüber beraten und entscheiden und dann müsse man weitersehen.
Herr Steuber fügt hinzu, dass die Information des Jugendrates deshalb noch nicht stattgefunden habe, da erst am Donnerstag der vergangenen Woche die Gespräche mit dem Liegenschaftsamt stattgefunden hätten, um den Umzug zu planen. Es solle daher so schnell wie möglich eine Besichtigung und Besprechung stattfinden.
Ende der Sitzung 17.30 Uhr.
