09.12.2009 - 7 Bewirtschaftung der Ruhraue Syburg - Problemati...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Landschaftsbeirates
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Mi., 09.12.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Wiemann berichtet, dass der Bewirtschafter der Fläche einen
Freistellungsantrag gestellt habe, mit dem Ziel, die Bewirtschaftung der Fläche
umzustellen, um das giftig wirkende Jakobskreuzkraut zurückdrängen zu können.
Das widerspräche allerdings den Festsetzungen des Landschaftsplanes für dieses
Naturschutzgebiet. Wirksame und langfristig erfolgreiche Bekämpfungsmethoden
seien noch zu überdenken und mit den übrigen Naturschutzzielen abzuwägen.
Änderungen im festgelegten Schutzgebietsmanagement erfordere im Ubrigen die
Beteiligung von Fachbehörden und Ausschüssen. Der Landschaftsbeirat habe eine
umfassende Information in der Broschüre der Landwirtschaftskammer erhalten und
könne sich darüber hinaus im Internet erkundigen.
Herr Prof. Dr. Rahmann betont, dass nicht nur das heimische Kreuzkraut
giftig sei sondern auch eingewanderte, damit verwandte Arten, die sich
teilweise stark ausbreiten.
Herr Riegel empfiehlt, generelle
Vorschläge für Landwirte zu erarbeiten.
