30.09.2009 - 11 Anfragen und Beantwortung von Anfragen

Beschluss:
geändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Anfragen und Beantwortung von Anfragen:

 

  • Herr Wiemann berichtet über das gute Ergebnis der Verhandlungen mit der Fritz-Steinhoff- Gesamtschule zu der Schaffung von Ersatznistmöglichkeiten nach der Fassadendämmung für bis zu 100 Nisthilfen unter dem Dachsims.

Herr Meilwes machte einen Optimierungsvorschlag, der die Nutzung der neuen Fassade ermöglicht.

 

  • Die noch offene Fragestellung zu der Unterbringung von Schleiereulennistkästen in Fley aus der letzten Beiratssitzung konnte über Herrn Sallermann geklärt werden.

 

  • Die ebenfalls noch offene Fragestellung zu den aus der Bürgerschaft in Fley aufgezeigten Ameisenarten und  Ameisennestern konnte aus Gründen von zu ungenauen Ortsangaben  nicht  beantwortet werden. Es wurde empfohlen, Herrn Tysarcik zu Rate zu ziehen.

 

  • Herr Riegel beklagt das Fällen von 50 – 60 Bäumen in Fley hinter der neuen Bebauung im Bereich Erlhagen. Herr Wiemann sagte eine Überprüfung im Forstamt zu.

 

  • Herr Hüsecken beklagt den Zustand städtischer Flächen beispielsweise in oberen Wannebachtal und Elsebachtal. Früher habe man gemäht, teilweise sogar mit großen Maschinen. Jetzt seien die Flächen vernachlässigt und erschwerten die benachbarte Landwirtschaft durch Samenflug. Wo bliebe hier die die gute fachliche Praxis?

Herr Meilwes war der Auffassung, da es sich um Naturschutzgebiete sowie geschützte Landschaftsbestandteile handele, dass die Stadt Finanzmittel zur dauerhaften Pflege als Pflichtaufgabe bereitstellen müsse.

Er lässt den Beirat dazu abstimmen (siehe unten stehenden Beschlussvorschlag I)

 

  • Herr Dr. Kuntze regt an, die alten Stadtpläne von 2006 für 5,-€ zu erwerben und dem Beirat zur Verfügung zu stellen

 

  • Herr Thiel bittet anlässlich der Diskussion in der letzten Beiratssitzung darauf hinzuarbeiten, dass bei Planungen zu Regenrückhaltebecken immer ein Mindesteinstau vorgesehen wird. Die so verbleibenden Feuchtgebiete garantierten eine Lebensraumoptimierung für viele Arten.

Herr Wiemann bittet zu bedenken, dass es zu Entwicklungen von Amphibienpopulationen kommt, die bei der Verkehrsplanung berücksichtigt werden müssen.

 

Herr Meilwes lässt hierzu den Beirat abstimmen (siehe unten stehenden Beschlussvorschlag II)

 

  • Herr Meilwes gibt bekannt, dass er aus persönlichen Gründen den Vorsitz abgeben möchte und seinen Platz zur Verfügung stellt.

Herr Dr. Braun würdigt die Arbeit von Herrn Meilwes und überreicht ihm ein Abschiedsgeschenk.

 

  • Herr Dr. Braun überreicht ein Abschiedsgeschenk für das ausscheidende Beiratsmitglied Herr Werner Kohl und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit. Die Mitarbeit der abwesenden und ebenfalls ausscheidenden Mitglieder und Stellvertreter von Herrn Hartmut Hilker, Herrn Karl-Heinz Nogge, Herrn Bernd Mauren, Hernr Dietmar Millhoff und Herrn Ingo Morich wird hierbei ebenfalls gewürdigt.

 

  • Herr Dr. Kuntze weist auf das Buch „Alle Naturschutzgebiete in Nordrhein- Westfalen“  hin, dass nur über den NABU- Landesverband bezogen werden könne.

 

  • Herr Thiel weist im Nachhinein zum Thema >Jakobsgreiskraut in der Ruhraue< in der letzten Beiratssitzung auf Internetseiten hin, die von einem künstlich erzeugten „Horrorszenario“ reden und zu mehr Gelassenheit aufrufen. Die Pflanze sei eine jahrhundert alte Kulturpflanze und gehöre zur  heimischen Flora. Es entbrannte nochmals eine Diskussion, an deren Ende die Informationen der geladenen Referenten gewürdigt wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reduzieren

 

Reduzieren

Beschluss I:

Der Landschaftsbeirat empfiehlt der Verwaltung, den geschützten Landschaftsbestandteil 1.4.2.28 „Elsebachgrund“ gem. den gesetzlichen Vorschriften als Pflichtaufgabe regelmäßig zu pflegen und demgemäß die benötigten Finanzmittel zur Verfügung zu stellen.

 

Abstimmungsergebnis Beschluss I:

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 13

Dagegen:

 keine

Enthaltungen:

 keine

 

 

Beschluss II:

Der Landschaftsbeirat empfiehlt der Verwaltung, zukünftig alle Regenrückhaltebecken mit einem partiellen Dauerstau vorzusehen und gleichzeitig eine Amphibienleiteinrichtung  an  tangierte Straßen vorzusehen.

 

Abstimmungsergebnis Beschluss II:

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 13

Dagegen:

 keine

Enthaltungen:

 keine

 

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=1350&TOLFDNR=90354&selfaction=print