10.06.2009 - 13 Anfragen und Beantwortung von Anfragen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 13
- Sitzung:
-
Sitzung des Landschaftsbeirates
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Mi., 10.06.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Freier fragt, ob es stimme, dass auf dem Wege über
Verkaufsverhandlungen mit der Bundesbahn
aus dem Nassholzlagerplatz der STORA ENSO ein Sport- und Freizeitgelände
entwickelt werden solle. Seines Erachtens habe man betont, die Fläche für
weiteres Sturmholz offen zu halten.
Herr Meilwes habe in dieser Angelegenheit mehrfach die Diskussion angestoßen
und bisher aus der Verwaltung keine Antwort erhalten, ob die Fläche als Nassholzlager oder als
Sportgelände für Mountainbiker verwertbar sei. Er bittet daher um entsprechende
Informationen.
Herr Freier beklagt eine Baustelle im LSG auf der Garenfelder Höhe, wo Betonteile
angefertigt werden, die offenbar dem Bau oder Reparatur von Freileitungen der
Mark-E dienen. Herr Wiemann berichtet, dass im Rahmen der Beteiligung nach
Energiewirtschaftsgesetz eine Genehmigung seitens der Unteren
Landschaftsbehörde erteilt worden sei. Herr Meilwes zeigt sich verwundert, dass
der Beirat nicht dazu informiert wurde.
Herr Dr. Braun sagt eine Überprüfung zu.
Herr Thiel bittet um Mitteilung, was aus den Teerrückständen im Waldwegebau
bei Rüggebein geworden ist. Herr Dr. Braun berichtet, dass von der Unteren
Abfallbehörde die Verunreinigungen festgestellt und der Eigentümer zur
Beseitigung verpflichtet wurde. Aufgrund seiner Klage dagegen ist das Verfahren
zur Zeit bei Gericht anhängig. Der Umweltausschuss wird sich in seiner nächsten
Sitzung damit befassen. Herr Dr. Braun sichert eine Berichterstattung in der
nächsten Sitzung des Beirates zu.
Herr Thiel bittet die Verwaltung zur Ahndung von Herbizideinsätzen an
Wildschutzzäunen in Rumscheid und Werninghausen. Mit diesen Zäunen, die
stromführend sind, werden hauptsächlich Wildschweine aus beispielsseise
Maisäckern ferngehalten.
Herr Hilker erklärt dazu, dass es für ihn unvorstellbar sei, mit
Herbiziden zu arbeiten, weil das Gras mit der Sense kurz gehalten werden kann.
Er kann sich ebenso eine Genehmigung hierzu nicht vorstellen. Der Verursacher seitens
der Behörde angehört werden.
Herr Schuhmacher fragt, ob Mitglieder seiner Sportvereinigung
ehrenamtlich als Landschaftswächter tätig werden können. Das Angebot wird
dankbar aufgegriffen.
Herr Meilwes bittet um Information bezüglich der Umnutzung der
Gewerbeflächen in Herbeck westlich und nördlich des Gutes Herbeck für die
Justizvollzugsanstalt (JVA). Es handele sich seines Erachtens um eine dem
Bebauungsplan zweckentfremdete Nutzung, die eine Bebauungsplanänderung
erfordere. Er fragt die Verwaltung, ob der Beirat sich konfrontiert sehen müsse
mit der Forderung nach der Ausweisung
von Ersatzgewerbeflächen auf Grund der offensichtlichen Fremdnutzung von
Gewerbeflächen durch die JVA. Diese Frage bezieht er auch auf die geplante
Ansiedlung der SEWAG auf der „Haßleyer Insel“.
Herr Dr. Braun will diese Fragen an entsprechende Verwaltungsstellen
weiterreichen.
