10.06.2009 - 2 Mitteilungen

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Meilwes berichtet über ein Gespräch mit dem Beigeordneten Herrn Dr. Bleicher zu den Mountainbikerouten, zu den Waldtagen im Fleyer Wald, zu den Baumfällungen in Naturschutzgebieten, zum Verkauf von städtischen Waldflächen und zum Erlass einer Naturdenkmalverordnung.

 

Bezüglich der Mountainbikerouten im Eilper Berg habe man Dr. Bleicher das Votum des Beirates erläutert, die Veranstaltung wie im vergangenem Jahr im Fleyer Wald durchzuführen, da sie dort eingeführt und der Wald gut erschlossen sei.

 

Hinsichtlich der massiven Baumfällungen im NSG Lennesteilhang und andere, aus Sicht des Beirates negative, Erfahrungen zu Fällaktionen des Forstamtes in Naturschutzgebieten, wurde die Anregung vorgetragen, Fällaktionen in Schutzgebieten nur noch mit Zustimmung der Landschaftsbehörde durchzuführen. Dies entspräche auch der Praxis bei den Kreisen als unteren Landschaftsbehörden.

 

Die Veranstaltung im Fleyer Wald sei positiv zu bewerten und sollte nach Möglichkeit wiederholt werden, jedoch nicht zur Brut- und Setzzeit. Herr Dr. Bleicher habe erläutert, dass die Veranstaltung und der Veranstaltungstermin auch dazu dienen sollten, Verkaufsabsichten des Hagener Waldes entgegenzustehen.

 

Zum Erhalt des Hagener Waldes habe der Beirat ausgeführt, dass Kritikern schwer zu begegnen sei, solange der Hagener Forstbetrieb defizitär sei. Dies sei bei Forstbetrieben im Prinzip unüblich. Anzustreben sei wirtschaftlich eine „Schwarze Null“, um zukünftigen Verkaufsforderungen zu begegnen. Hierzu dürfe auch die sicherlich sehr opulente Personal- und Organisationsstruktur des Hagener Forstamtes nicht außer Betracht beleiben.

 

Aus Einsparungsgründen den Wald zu verkaufen, habe der Beirat Herrn Dr. Bleicher gegenüber seine ablehnende Haltung verdeutlicht, da der Gemeindewald zu Zwecken der Wohlfahrtswirkung bestehe, aber auch, weil der Wald sich nicht gänzlich verkaufen lasse, die Restflächen bewirtschaftet werden müssten und Verkaufsverhandlungen letztlich nicht mit dem erwünschten Erlös endeten.

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