16.12.2009 - 2 Vorstellung des Hagener Betriebes für Informati...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Datum:
- Mi., 16.12.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:09
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Thurau stellt den Hagener Betrieb für Informationstechnologie - Systemhaus für Hagen und Ennepe-Ruhr - (HABIT) vor. Die Präsentationsfolien sind der Niederschrift beigefügt.
Auf die Frage von Herrn Häßner, ob die
bestehenden Überstunden insolvenzgesichert sind, erläutert Herr Thurau,
dass hierfür entsprechende Rückstellungen gebildet werden.
Weiter führt Herr Thurau auf die Nachfrage
von Frau Knollmann und Frau Metz aus, dass derzeit verwaltungsweit keine
einheitliche Regelung zum gezielten Abbau der Überstunden besteht.
Im weiteren Verlauf beantwortet Herr Thurau
die Fragen von Frau Knollmann u.a. zum Geräteaufbau von Thin Clients und
den damit verbundenen Umgang mit externen Datenträgern wie z.B. USB-Sticks.
Herr Klippert bittet um kurze Erläuterung, welche Leistungen durch die SEH nach deren
Abkoppelung noch abgenommen werden.
Herr Thurau führt aus, dass die SEH kurzfristig beabsichtigt, selbstständig ein
eigenes Netzwerk und eine eigene IT-Infrastruktur zu betreiben. Momentan
befindet sich die SEH noch in der Abstimmung hinsichtlich der Erfordernisse und
Kosten. Die Planungen sehen derzeit vor, dass eine Umsetzung voraussichtlich
zum 2. Halbjahr 2010 erfolgen soll. Die SEH wurde verpflichtet, 2 Jahre nach
der Realisierung, dem Verwaltungsvorstand unter Vorlage einer
Kosten-Nutzen-Analyse zu berichten. Derzeit zeigt sich, dass die Anforderungen
einer selbstständigen IT-Infrastruktur höher liegen als die ursprünglichen
Planungen der SEH vorgesehen haben.
Herr Heiermann bittet im Hinblick auf die mögliche Verlagerung des Personenstandsregisters
zur Stadt Köln, die zukünftige Bearbeitung von Personenstandsdaten zu erläutern.
Herr Thurau führt aus, dass es beim derzeitigen Bearbeitungsverfahren bleibt. Soweit
Änderungen in den Personenstandsdaten erforderlich sind, können Bürger/-innen
und Einwohner/-innen weiterhin hier vor Ort in Hagen die Änderungen durchführen
lassen. Lediglich die elektronische Datenhaltung erfolgt aus Kostengründen in
Köln.
Herr von der Heyden fragt, ob die Anfrage von Herrn Heiermann darauf
abzielt, dass eine Änderung der Personenstandsdaten nach Versand der
Wahlbenachrichtigungen grundsätzlich zu Problemen bei der Teilnahme an einer
Wahl führt.
Herrn Heiermann verneint und erläutert die Hintergründe seiner Anfrage.
Herr Grzeschista weist daraufhin, dass durch den HABIT nur der
technische Rahmen zur Verfügung gestellt wird, die Be- und Verarbeitung der
Daten erfolgt in den Fachämtern.
Herr Rode bittet kurz zu erläutern, welche Kosten mit der Datenhaltung verbunden
sind, wie viele Gemeinden die Kosten tragen werden und, ob eine Datenhaltung für andere
Gemeinden nicht in Hagen erfolgen könnte.
Herr Thurau führt aus, dass eine Datenhaltung in Hagen aus wirtschaftlichen Gründen
nicht sinnvoll wäre.
Abschließend bietet Herr Grzeschista eine
Vorstellung des HABIT für die Ratsmitglieder und Fraktionen an. Hierzu bittet
er um Rückmeldung und Terminabsprache. Je nach Bedarf können Einzeltermine in
den Fraktionen oder ggf. eine gemeinsame Veranstaltung geplant werden.
Anlagen
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(wie Dokument)
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327,6 kB
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