05.02.2009 - 8 Neue Wohn- und Gewerbeflächen im Flächennutzung...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 05.02.2009
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:10
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Andrea Aust
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Schädel erläutert Anlass und Ziel der Überarbeitung des
Flächennutzungsplanes und geht auf den Beschluss des Landschaftsbeirates ein.
Auf den Hinweis von Herrn Erlmann bezüglich der Beschlüsse der
Bezirksvertretungen erklärt Herr Schädel, diese Beschlüsse dem
Stadtentwicklungsbeschluss vorzulegen, der darüber entscheiden werde. Gegen
diese Aussage verwehrt sich Herr Grzeschista, der die Ansicht vertritt, der Stadtentwicklungsausschuss
habe nicht das Recht und die
Zuständigkeit, die Beschlüsse der Bezirksvertretungen zu überstimmen.
Herr Warmeling befürwortet den Landschaftsbeiratsbeschluss. Hinsichtlich der
Frage der Bewertung müsse seitens des Oberbürgermeisters wegen
Rechtsunsicherheiten eine Beanstandung erfolgen. In einem durch die Topographie
eingeschränkten Raum müsse mit den Flächen vor- und umsichtig umgegangen werden,
daher sei zu untersuchen, was im Bestand zu leisten sei. Herr Schädel betont,
derzeit in einem Vorverfahren ohne rechtliche Konsequenz zu diskutieren. Eine
Entwicklung im Bestand sei wünschenswert, jedoch aufgrund möglicher Belastungen
zu kostenaufwändig. Entwicklungsmöglichkeiten seien sowohl im Innen- als auch
im Außenbereich zu schaffen, als Zeithorizont seien 15 Jahre anzusetzen. Herr
Schenten vertritt die Ansicht, anhand der einzelnen Flächen auszuwählen, welche
optimal zu nutzen seien. Herr Breddermann kann die Zahlen teilweise nicht
nachvollziehen; anhand es bisherigen Flächennutzungsplanes sei zu sehen, dass
nicht alle ausgewiesenen Flächen auch verbraucht worden seien. Herr Grzeschista
verweist auf die Fläche Böhfeld, die von der BV Nord herausgenommen worden ist;
ansonsten könne über die Gesamtfläche beschlossen werden. Herr Flack vertritt
die Ansicht, im Bereich Gewerbe können beispielsweise Speditionsbetriebe
durchaus Altlastenflächen nutzen. Der Umweltausschuss müsse die Machbarkeit
bewerten. Für Herrn Warmeling ist eine
restriktive Flächenpolitik durchzuführen, die Anregungen des
Landschaftsbeirates sollen im weiteren Verfahren berücksichtigt werden. Herr
Pieper sieht in der Innenstadtbelebung eine Präferenz, als Bewertungsverfahren
fehle das Gender Mainstream, Brachflächen seien für Gewerbe attraktiv zu
machen. Frau Priester-Büdenbender schlägt vor, dem Verwaltungsvorschlag unter
Einbeziehung der Beschlüsse der Bezirksvertretungen zuzustimmen.
Sodann lässt Herr Erlmann über den Verwaltungsvorschlag mit dem von Frau
Priester-Büdenbender gemachten Zusatz abstimmen.
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, den Flächennutzungsplan–Vorentwurf
mit den in der Anlage als Potential dargestellten Flächen einzubringen
Zusatz des Umweltausschusses:
Der Umweltausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, dem
Verwaltungsvorschlag unter Einbeziehung der Beschlüsse der Bezirksvertretungen
zuzustimmen.
Anlagen zur Vorlage
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9,9 MB
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Anlagen
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