15.12.2009 - 4 Bahnhofshinterfahrung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 15.12.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Grothe berichtet, dass für das weitere
Vorgehen die Zustimmung der Regionalaufsicht erforderlich sei. Morgen tage die
Zukunftskommission und dort solle das zusätzliche Freischalten von Aufträgen
und damit Bindung weiterer Mittel mit der Bezirksregierung geklärt werden. Er
biete für die nächste Sitzung eine Vorlage zum weiteren Vorgehen im
Zusammenhang mit der Bahnhofshinterfahrung an. Derzeit gebe es noch keine Zustimmung
zu weiteren Planungsaufträgen. Außerdem finde Morgen noch ein Termin beim
Ministerium in Düsseldorf mit dem Oberbürgermeister und Minister mit der Frage
der künftigen Sicherung der Finanzmittel für die Bahnhofshinterfahrung statt.
Hierüber könnte in der nächsten Ratssitzung berichtet werden.
Herr Dücker macht deutlich, dass die Hagener
Vertreter im Regionalrat in dessen letzter
Sitzung ihre Enttäuschung über die Rücknahme der Mittel für die
Bahnhofshinterfahrung zum Ausdruck gebracht und gleichzeitig darauf gedrungen
hätten, dass jetzt in der kurzen Zeit, in der der Regionalrat in Arnsberg noch
zuständig sei, alles Mögliche versucht werden solle, um schriftlich mit der
Bezirksregierung und dem Minister fest zu legen, dass in 2011 und Folgejahren
Fördermittel für Hagen sicher seien. Deshalb
müsse auch die Hagener Politik diesen Standpunkt in Düsseldorf verstärkt deutlich
machen. Die Bahnhofshinterfahrung habe nicht nur große Bedeutung hinsichtlich
der vorhandenen Immissionen, sondern auch für den Hauptbahnhof, der in seiner
Wichtigkeit für die Region unbedingt erhalten werden müsse. Dieser erfahre
sicherlich hierdurch eine Aufwertung. Er bitte die Verwaltung in der zu
erstellenden Vorlage, alle diese Aspekte mit zu berücksichtigen, um auch die
Region hinter sich zu haben.
Herr Grothe führt aus, dass die angesprochenen
Dinge sicherlich wichtig seien. Nach der veränderten Situation und der
Entscheidung aus zwei Bauabschnitten einen zu machen, sollten in die Vorlage die Schritte einfließen,
die jetzt notwendig seien. Er plädiere dafür, den Förderantrag für den 2.
Bauabschnitt nachzureichen, der Antrag für den 1. läge ja bereits vor und wäre
auch noch nicht zurückgezogen worden. Somit läge die gesamte
Bahnhofshinterfahrung dem Fördergeber vor und da der 1. Bauabschnitt bereits
dort geprüft worden sei, könnte kurzfristig eine Genehmigung erteilt werden,
vielleicht schon in 2010, möglicherweise erst in 2011. Falls jedoch ein
kompletter Förderantrag für den gesamten Straßenabschnitt neu gestellt werden
müsse, bedeute dies einen viel größeren Aufwand. Dieser sollte für die Stadt so
gering wie möglich gehalten werden, um das Verfahren zu beschleunigen. Diese
Dinge müssten vordiskutiert werden, dafür wäre auch das morgige Gespräch
wichtig mit der Frage, ab wann wieder Mittel in den Haushalt eingestellt werden
dürften, in 2010 oder 2011 und mit welchen Konsequenzen. Dann könnte eine neue
Taktung vorgenommen werden, möglicherweise mit einem Baubeginn in 2010 oder
2011 oder noch weiter nach hinten verschoben. Dies möchte er möglichst
vermeiden.
Herr Dr. Ramrath gibt zu bedenken, dass die
geänderte Position des Regierungspräsidenten darauf zurück zu führen sei, dass
er das Gesamtprojekt sicherstellen wolle und auch gebaut werden könne und nicht
nur isoliert ein 1. Bauabschnitt. Es sollten alle Kräfte darauf gerichtet
werden, um eine Fördergenehmigung möglichst zeitnah im nächsten Jahr zu
erreichen.
Herr Grothe macht nachmals deutlich, dass die
Stadt ihre „Schularbeiten“ komplett erledigt habe. Es sei Baurecht
für beide Abschnitte rechtlich sauber vorhanden, Grundstücke seien erworben,
Enteignungsverfahren eingeleitet. Die Stadt habe alles getan, was abgesprochen
gewesen sei. Jetzt gebe es eine neue Absprache, hieran müsse sich die Stadt halten,
jedoch solle im Sinne der Stadt die Bahnhofshinterfahrung so schnell wie
möglich gebaut werden.
Herr Dr. Ramrath hält fest, dass zunächst dass
Gespräch in Düsseldorf geführt werden solle, um anschließend mit der Vorlage in
der Februar-Sitzung dieses Ausschusses die weiteren Schritte festzulegen.
