24.03.2009 - 22 Das Ruhrtal - Ergebnis der Machbarkeitsstudie z...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 22
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 24.03.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Stephanie Roth
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Suda ist der Auffassung, dass sich die Stadt
in der derzeitigen finanziellen Situation eine derartige Maßnahme nicht leisten
könne.
Herr Grothe erinnert daran, dass diese Maßnahme
schon seit mehreren Jahren Thema des Ruhrtales sei. Hier handele es sich um
einen Lückenschluss des Rad- und Fußweges auf der Südseite des Hengsteysees und
der Ruhr über die Volmemündung hinweg in
Richtung Vorhalle. Das Projekt sei schon Anfang der 2000er Jahre auf seine
ökologische Machbarkeit hin untersucht worden. Es könnte möglicherweise aus dem
Konjunkturpaket finanziert werden und daher solle es mit einer baulichen
Machbarkeitsstudie abgeschätzt werden. Es sei eine Vielzahl an Möglichkeiten
der Volmequerung überlegt worden, die auch finanziell günstiger gewesen wären.
Letztendlich wäre es auf diese Brücke hinausgelaufen, weil es verschiedene
Argumente gebe, dieses Projekt zu finanzieren. Dies sei zum einen das Thema der
Vogelbeobachtung mit ökologischer Wertigkeit oder auch eine normale Förderung,
z.B. GVFG, Radwegebau. Der Eigenanteil solle durch Sponsoring ersetzt werden.
Bevor jedoch hieran weiter gearbeitet werden könnte, müsse eine
Grundsatzentscheidung getroffen werden. Aus Sicht der Bezirksvertretung Nord
sei dies ein sinnvolles Projekt, weil es im regionalen Konsens das Thema Ruhrtal
ein bisschen weiter nach vorne bringen könnte.
Für Herrn Oberste-Berghaus wäre diese Brücke eine
schöne Sache. Er verweise jedoch auf die finanzielle Situation und dass daher
weitere Alternativen gesucht werden müssten. Er habe schon an anderer Stelle
eine Ponton-Brücke vorgeschlagen und bittet darum, dies auch hier zu
untersuchen.
Diese Möglichkeit ist lt. Herrn Schädel auch
unter dem Gesichtspunkt der Kostenminimierung geprüft worden. Jedoch seien hier
die Naturschützer dagegen gewesen, da es sich hier um einen Ruhepunkt für
Wasservögel handele. Eine Brücke, die mit dem Wasser in Berührung komme, sei
von dort abgelehnt worden. Insgesamt seien 9 Varianten überprüft worden, die
jedoch alle an dem Konflikt des Naturschutzes gescheitert wären.
Für Herrn Panzer stellt sich dieses Vorhaben zwar
wünschenswert aber nicht finanzierbar dar. Für die Vogelbeobachtungen brauche
man diese Brücke nicht.
Herr Meier findet, dass dem Projekt zugestimmt
werden könnte, jedoch der Finanzierungsvorbehalt weiter im Raum stehe.
Herr Grothe weist darauf hin, dass die geplante
Querung der Volme wichtig für das gesamte Ruhrtal als auch im Hagener Bereich
für die Erreichbarkeit von Vorhalle und Haus Baukey sei. Falls jedoch ein
Sponsoring nicht möglich wäre, sei auch das Projekt nicht machbar.
Herr Grzeschista gibt zu bedenken, dass gerade im
Einmündungsbereich der Volme in die Ruhr eine Vielzahl seltener Vögel zu
beobachten sei. Diese Möglichkeit würde durch einen Brückenbau erheblich
verbessert.
Herr Romberg verdeutlicht den Aspekt, dass bei
einer Finanzierung aus dem Konjunkturpaket die Mittel auch irgendwann
zurückgezahlt werden müssten.
Herr Asbeck lässt über die Beschlussempfehlung
der Bezirksvertretung Nord einschließlich des Ergänzungsvorschlages von Herrn
Grothe abstimmen.
Beschluss:
Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie
„Überbrückung der Volme“ wird zustimmend zur Kenntnis genommen.
Die Verwaltung wird beauftragt die möglichen
Förderwege zu prüfen und den Förderantrag so zu stellen, so dass die Maßnahme realisiert werden kann.
Bei konventioneller Förderung soll der
Eigenanteil durch Sponsoring ersetzt werden.
Anlagen zur Vorlage
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