24.03.2009 - 22 Das Ruhrtal - Ergebnis der Machbarkeitsstudie z...

Beschluss:
geändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Frau Suda ist der Auffassung, dass sich die Stadt in der derzeitigen finanziellen Situation eine derartige Maßnahme nicht leisten könne.

 

Herr Grothe erinnert daran, dass diese Maßnahme schon seit mehreren Jahren Thema des Ruhrtales sei. Hier handele es sich um einen Lückenschluss des Rad- und Fußweges auf der Südseite des Hengsteysees und der Ruhr über die Volmemündung  hinweg in Richtung Vorhalle. Das Projekt sei schon Anfang der 2000er Jahre auf seine ökologische Machbarkeit hin untersucht worden. Es könnte möglicherweise aus dem Konjunkturpaket finanziert werden und daher solle es mit einer baulichen Machbarkeitsstudie abgeschätzt werden. Es sei eine Vielzahl an Möglichkeiten der Volmequerung überlegt worden, die auch finanziell günstiger gewesen wären. Letztendlich wäre es auf diese Brücke hinausgelaufen, weil es verschiedene Argumente gebe, dieses Projekt zu finanzieren. Dies sei zum einen das Thema der Vogelbeobachtung mit ökologischer Wertigkeit oder auch eine normale Förderung, z.B. GVFG, Radwegebau. Der Eigenanteil solle durch Sponsoring ersetzt werden. Bevor jedoch hieran weiter gearbeitet werden könnte, müsse eine Grundsatzentscheidung getroffen werden. Aus Sicht der Bezirksvertretung Nord sei dies ein sinnvolles Projekt, weil es im regionalen Konsens das Thema Ruhrtal ein bisschen weiter nach vorne bringen könnte.

 

Für Herrn Oberste-Berghaus wäre diese Brücke eine schöne Sache. Er verweise jedoch auf die finanzielle Situation und dass daher weitere Alternativen gesucht werden müssten. Er habe schon an anderer Stelle eine Ponton-Brücke vorgeschlagen und bittet darum, dies auch hier zu untersuchen.

 

Diese Möglichkeit ist lt. Herrn Schädel auch unter dem Gesichtspunkt der Kostenminimierung geprüft worden. Jedoch seien hier die Naturschützer dagegen gewesen, da es sich hier um einen Ruhepunkt für Wasservögel handele. Eine Brücke, die mit dem Wasser in Berührung komme, sei von dort abgelehnt worden. Insgesamt seien 9 Varianten überprüft worden, die jedoch alle an dem Konflikt des Naturschutzes gescheitert wären.

 

Für Herrn Panzer stellt sich dieses Vorhaben zwar wünschenswert aber nicht finanzierbar dar. Für die Vogelbeobachtungen brauche man diese Brücke nicht.

 

Herr Meier findet, dass dem Projekt zugestimmt werden könnte, jedoch der Finanzierungsvorbehalt weiter im Raum stehe.

 

Herr Grothe weist darauf hin, dass die geplante Querung der Volme wichtig für das gesamte Ruhrtal als auch im Hagener Bereich für die Erreichbarkeit von Vorhalle und Haus Baukey sei. Falls jedoch ein Sponsoring nicht möglich wäre, sei auch das Projekt nicht machbar.

 

Herr Grzeschista gibt zu bedenken, dass gerade im Einmündungsbereich der Volme in die Ruhr eine Vielzahl seltener Vögel zu beobachten sei. Diese Möglichkeit würde durch einen Brückenbau erheblich verbessert.

 

Herr Romberg verdeutlicht den Aspekt, dass bei einer Finanzierung aus dem Konjunkturpaket die Mittel auch irgendwann zurückgezahlt werden müssten. 

Herr Asbeck lässt über die Beschlussempfehlung der Bezirksvertretung Nord einschließlich des Ergänzungsvorschlages von Herrn Grothe abstimmen. 

 

Reduzieren

Beschluss:

Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie „Überbrückung der Volme“ wird zustimmend zur Kenntnis genommen.

 

Die Verwaltung wird beauftragt die möglichen Förderwege zu prüfen und den Förderantrag so zu stellen, so dass  die Maßnahme realisiert werden kann.

 

Bei konventioneller Förderung soll der Eigenanteil durch Sponsoring ersetzt werden.

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

x

 Mit Mehrheit beschlossen

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage