24.03.2009 - 5 Städtebauliche Planung Arbeitsprogramm 2009/2010
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 24.03.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Martin Schaefer
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Asbeck verweist auf den u. a. Beschluss der
Bezirksvertretung Haspe sowie auf den ausgelegten Beschlussvorschlag der
Fraktion Bündnis90/Die Grünen, der wie folgt lautet:
- Die
Verwaltung wird beauftragt zu jeder in der Vorlage genannten Planungsaktivität
folgende Informationen in Form einer tabellarischen Übersicht zu Verfügung
zu stellen:
- geplanter
Zeitraum
- geplante
interne Kosten (Aufwand)
- geplante
externe Kosten
- Was
ist das Arbeitsergebnis der Aktivität?
- Die
Verwaltung wird aufgefordert, bei Abweichungen von mehr als 15 % die zuständigen
Gremien umgehend zu informieren.
An der nachfolgenden Diskussion beteiligen sich
Frau Priester-Büdenbender sowie die Herren Dr. Ramrath, Meier, Panzer,
Oberste-Berghaus, Grzeschista, Behm, Grothe und Schädel.
Es geht insbesondere um das Für und Wider den o.
a. Antrag. Zum einen wird auf die Transparenz der Verwaltungsleistungen
einschließlich der Recourcen verwiesen und auch darauf, die Politik
möglicherweise in die Entscheidungssituation zu versetzen, ob die Planung der
Verwaltung teurer oder evtl. auch billiger oder überhaupt nicht durchzuführen sei.
Zum anderen wird argumentiert, dass die in Frage
kommenden Flächen nicht vergleichbar seien, mit der Unkalkulierbarkeit, mit der
Vergabe von Planungsaufträge durch die Politik, mit Verweisen auf die Haushaltssituation der Stadt und der mit
einem möglichen Personalabbau einhergehenden Aufgaben- und Planungsreduzierung.
Herr Asbeck lässt zunächst über den
Beschlussvorschlag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen abstimmen.
Abstimmungsergebnis: bei 2 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen mit Mehrheit
abgelehnt.
Anschließend lässt Herr Asbeck über den
Beschlussvorschlag der Verwaltung einschließlich der Empfehlung der
Bezirksvertretung Haspe abstimmen.
Beschluss:
Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.
Der Bebauungsplan Kleingartenanlage Ochsenkamp
wird mit in das Arbeitsprogramm aufgenommen.
Der Bebauungsplan Obere Vogelsanger Straße wird
nur dann in das Arbeitsprogramm aufgenommen, wenn der Antrag des Investors
vorliegt und positiv – auch hinsichtlich seiner äußeren Erschließung
(Ausbau Vogelsanger Straße) – beurteilt wird.
Die Verwaltung wird beauftragt, entsprechend dem
Arbeitsprogramm zu verfahren und nach 2 Jahren erneut zu berichten.
