07.10.2009 - 4 Sanierung Sportplatz GarenfeldUmwandlung vom Te...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Frau Neuhaus begrüßt den Ausbau des Platzes. Sie bittet um eine detaillierte Aufstellung der Kosten i. H. v. 500.000,- €. Ebenfalls möchte Frau Neuhaus wissen, wie hoch die zugesicherte Eigenleistung des Vereins FC Berchum / Garenfeld ist.

Hinsichtlich der in der Vorlage aufgelisteten nötigen Zusatzleistungen, spricht Frau Neuhaus an, dass der Erlös aus dem Verkauf des Sportplatzes Berchum für Garenfeld eingesetzt werden soll.  Dieses Vorgehen spiegelt sich im „Pakt für den Sport“ wider, so Frau Neuhaus weiter. Es wird eine Anlage aufgegeben, die zukünftig keine Kosten mehr verursacht. Neuinvestitionen sollen aus dem Verkaufserlös dieses Platzes getätigt werden.

 

Herr Tenne spricht das in der Vorlage erwähnte Aufwärmfeld, mit einem Kostenfaktor von rd. 70.000,- €, an. Einen entsprechenden Antrag zur Finanzierung aus der Sportpauschale wird die Fraktion in der Sitzung noch stellen. Ebenfalls spricht Herr Tenne an, dass das Umkleidegebäude zum Gesamtpaket dazugehört. Die Vorlage vermittelt den Eindruck, dass die Entscheidung hierüber Zeit habe.

Der erstellte Kunstrasen soll voll genutzt werden, so Herr Tenne weiter. Der Verein soll nicht weiterhin auf die vorhandenen Umkleidegebäude in Berchum und Garenfeld aufgeteilt werden. Es kann nicht auf die Vermarktung des Sportplatzes Berchum gewartet werden, dieses kann Jahr dauern.

Herr Tenne stellt daher den Antrag, dass zusätzlich das Umkleidegebäude sofort realisiert werden soll. Es soll geprüft werden, ob hierfür noch Mittel aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung stehen. Sollte dies nicht der Fall sein, sollen die Mittel ersatzweise aus der Sportpauschale bereitgestellt werden.

 

Wenn für die Aufwärmfläche aus dem Konjunkturpaket ebenfalls  keine zusätzlichen  Mittel mehr verfügbar sind, sollen diese Kosten ebenfalls aus der Sportpauschale bezahlt werden, so Herr Tenne weiter.

 

Frau Neuhaus betont nochmals, dass die Refinanzierung der Sportpauschale aus dem Verkaufserlös erfolgen soll.

 

Auch Herr Wischnewski hält die Aufwärmfläche für organisatorisch sinnvoll, um zwischen den Spielen keine großen Zeitverluste zu haben.

In Bezug auf das Umkleidegebäude betont auch  Herr Wischnewski, dass man das Gesamtpaket betrachten und dieses nicht in zwei oder drei Abschnitte aufteilen sollte.  

Die Kosten für den Neubau eines Umkleidegebäudes würden rd. 380.000,- € betragen, so Herr Wischnewski weiter.

Beim Rat kann die Prüfung beantragt werden, ob diese Maßnahme noch in das Konjunkturprogramm eingebunden werden kann. Herr Wischnewski weist jedoch darauf hin, dass der Rat morgen eine Vorlage „Konjunkturprogramm“ auf der Tagesordnung hat. Sollte der Rat darüber beschließen, wären grundsätzlich keine Mittel mehr verfügbar. Auch müsse zusätzlich noch die Anwendbarkeit des Konjunkturprogrammes geprüft werden. Herr Wischnewski schlägt daher vor, den Zusatzbeschluss zu fassen, dass die Mittel zunächst aus der Sportpauschale zur Verfügung gestellt werden. Jedoch nach Verkauf des Geländes soll der Erlös in die Sportpauschale zurückfließen.

 

Der Verkauf von Sportstätten soll zinsmindernd für die Stadt eingesetzt werden, so Herr Dr. Schmidt. Er könne nachvollziehen, dass der Ausschuss wünscht, dass aus Verkäufen sportliche Dinge refinanziert werden. Aus Sicht der Gesamtfinanzlage, ist dies im Sparpaket jedoch nicht so vorgesehen, so Herr Dr. Schmidt weiter.

 

Frau Neuhaus weist ausdrücklich darauf hin, dass dies genau dem Prinzip des „Pakts für den Sport“, entspricht. Durch Aufgabe des Sportplatzes Berchum fallen hierfür keine Unterhaltungskosten mehr an. Nach Veräußerung muss von dem Erlös die Neuinvestition gedeckt werden. Von dem Geld wird nicht der Platz neu gebaut, sondern lediglich das bereits jetzt vorhandene Gebäude wird neu errichtet. Das müsse für den Verein drin sein, so Frau Neuhaus weiter.

 

Herr Dr. Schmidt betont, dass im Frühjahr beantragt wurde, das Umkleidegebäude aus Konjunkturmittel zu realisieren. Verwaltungsintern ist es jedoch wieder herausgenommen worden.

 

Herrn Dr. Fischer überzeugen die Argumente. Auf einem komplett sanierten Platz sollte auch ein vernünftiges Umkleidegebäude stehen. Die Anträge sind daher sinnvoll, so Herr Dr. Fischer weiter. Er verstehe jedoch auch die Argumentation der Verwaltung durch Herrn Dr. Schmidt.

 

Herr H. Erlmann hat sich die Situation vor Ort angesehen. Es werden 500.000,- € investiert. Hierfür werden die in der Vorlage aufgelisteten Maßnahmen realisiert. Zusätzlich kommt die Eigenleistung des Vereins i. H. v. 100.000,- €. Für 70.000,- € könne die Aufwärmfläche realisiert werden und die restlichen 30.000,- € könnten für die Sanierung des Umkleidegebäudes eingesetzt werden. Herr H. Erlmann hält diese Summen für ausreichend.

 

Aufgrund der Anzahl der spielenden Mannschaften sind lange Pausen zwischen den Spielen erforderlich, da nicht genügend Kabinen zur Verfügung stehen, so Herr Tenne. Da das Vereinsheim an der Verbandsstr. aufgegeben wird, muss dieses ersetzt werden.

Es war der Wunsch des Ausschusses, dass die Vereine Berchum und Garenfeld zusammengeführt werden, so Herr Tenne weiter. Daher muss auch eine vernünftige Anlage realisiert werden. Es muss ein Weg gefunden werden, wie das Vereinheim in Verbindung mit dem Kunstrasen errichtet werden kann.

 

Wenn das Geld aus der Vermarktung zur Sportpauschale zurückgeführt werden kann, sieht Herr Tenne keine Bedenken, dieses vorzustrecken. Herr Tenne spricht an, dass im Pakt für den Sport für Garenfeld seinerzeit 500.000,- € vorgesehen waren. Daher ist diese keine Entnahme, welche die Verwaltung ärmer macht, sondern die waren mal vorgesehen. Wenn wir uns in dem Rahmen bewegen, haben wir den Auftrag der Verwaltung und des Pakts für den Sport erfüllt und haben den Garenfeldern einen Gefallen getan.

 

Herr Dr. Fischer fügt hinzu, dass die Duschen im jetzigen Vereinsheim unzumutbar sind. Daher ist eine Sanierung dringend erforderlich. Er spricht sich für die Sanierung aus der Sportpauschale aus. Der Verkaufserlös des Sportplatzes Berchum soll zurückgeholt werden.

 

 

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Beschluss:

  1. Der vorgestellten Ausbauplanung wird zugestimmt.
  2. Die Ausbaukosten in Höhe von 500.000,00 € für die Sanierung des Sportplatzes werden aus dem Konjunkturpaket II bereitgestellt.
  3. Für die Aufwärmfläche in Kunstrasen am Sportplatz Garenfeld werden 70.000,- € für 2010 aus der Sportpauschale bereitgestellt.
  4. Der Sport- und Freizeitausschuss bittet die Verwaltung, die Aufnahme einer zusätzlichen Maßnahme – Neubau Umkleidegebäude Sportplatz Garenfeld – in Höhe von 380.000,- € in das Maßnahmenpaket des Konjunkturpaketes II zu prüfen.
  5. Ersatzweise werden die notwendigen Finanzmittel, abzüglich der Eigenbeteiligung des Vereins, für 2010 mit insgesamt 280.000,- € aus der Sportpauschale bereitgestellt.
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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 -17-

Dagegen:

 -

Enthaltungen:

 -