20.08.2009 - 6 Anfragen gem. § 18 der Geschäftsordnung des Rates

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Wortprotokoll

Nachträglicher TOP 4:

Konjunkturpaket II, hier: Sanierung und Erweiterung der Ischelandhalle

Vorlage 0723/2009                                                        - Tischvorlage -

 

Heute soll ein kurzer Bericht über den Stand der Planungen zum Aus- / Umbau der Ischelandhalle gegeben werden, so Herr Dr. Schmidt.  In der Tischvorlage ist der derzeitige Stand der Finanzierung dargestellt. Im nächsten Hauptausschuss soll ein erweitertes Finanzierungsmodell vorgestellt werden. Da die Sportpauschale auch in einem großen Umfang rekrutiert werden soll wird der Sportausschuss beteiligt, so Herr Dr. Schmidt.

 

Der Kostenrahmen für die Sanierung / Erweiterung ist deutlich höher als Anfang des Jahres angenommen, so Frau Grebe. Diese Kosten wurden vorgestern im Verwaltungsvorstand vorgestellt. Die damaligen Kostenschätzungen waren allgemein, es lagen keine konkreten Planungen vor. Die Planungsaufträge konnten erst Ende Juni an die Architekten und Fachplaner vergeben werden. Entsprechende Erläuterungen könnten vom Architekturbüro gegeben werden.

 

Die Halle an sich wird sich durch die Maßnahmen nicht sehr verändern, so Frau Grebe weiter. Sie wird nicht neuwertig, aber in einem sehr guten Zustand sein. Sie wird den Anforderungen der 1. Basketball-Bundesliga und allen Handball-Ligen entsprechen.

 

Bei den Kostenangaben handelt es sich um Schätzungen, so Frau Grebe weiter. Sie können noch nach oben oder unten variieren.

 

Wesentlicher Punkt ist, dass die Architekten seinerzeit angenommen hatten, dass die Lüftungsanlage aufgerüstet werden kann, dies ist aber leider nicht möglich, so Frau Grebe. Ebenfalls haben sich die Brandschutz-Vorschriften verändert.  Durch die Änderung der HOAI kommen ebenfalls mehr Kosten hinzu.

 

Die Verwaltung geht davon aus, dass es sich bei den nun angegebenen Zahlen um realistische Kosten handelt.

 

Bis zur HFA-Sitzung soll ein Vorschlag zur Finanzierung vorliegen, so Frau Grebe weiter. Da heute erst der Versand der Vorlage für den HFA erfolgte, ist der Sportausschuss das erste Gremium, welches die Vorlage erhält.

 

Den wesentlichen Teil der Kostenerhöhung macht die Erweitung der Halle aus.

Was die Finanzierung angeht, wird sich Phoenix Hagen mit einem Betrag von 500.000,- € beteiligen, so Frau Grebe abschließend.

 

Herr Dr. Fischer bedankt sich bei der Verwaltung, dass der Ausschuss die Vorlage heute vorgelegt bekommen hat. Für den Ausschuss soll der Bau der Halle nicht in Frage gestellt werden.

 

Durch die Beteiligung von Phoenix Hagen wird bereits ein Teil der Finanzierungslücke geschlossen; es bleibt jedoch eine Lücke von mehr als 1 Mio. Euro offen, so Herr Dr. Schmidt. Es wird vorgeschlagen, 250.000,- € aus der Sportpauschale bereitzustellen, um einen weiteren Teil dieser Lücke zu schließen.

 

Herr Dr. Fischer betont, dass der Ausschuss ursprünglich 1 Mio. € aus der Sportpauschale für die Ischelandhalle vorgesehen hatte, dass aber noch nicht darauf zurückgegriffen wurde.

 

Herr Tenne erläutert, dass zum damaligen Zeitpunkt das Konjunkturpaket II noch nicht zur Debatte stand. Herr Tenne hält den Vorschlag, 250.000,- € aus der Sportpauschale beizusteuern, für realistisch.

Herr Tenne bedauert, dass auf der heutigen Tagesordnung der Punkt „Sachstandsbericht Ischelandhalle“ fehlt, obwohl vom Ausschuss gewünscht wurde, dass in jeder Sitzung ein solcher Bericht erfolgen soll.

 

Ebenfalls bedauerlich findet Herr Tenne, dass die Vorlage nicht vorher in den Fraktionen besprochen werden konnte und dass sie keinen konkreten Vorschlag zur Schließung der Lücke von 1,7 Mio. € enthält.

 

Schon nach den ersten Kostenschätzungen hat der Ausschuss betont, dass 7,1 Mio. € nicht ausreichen würden. U. a. die BBL-Vorgaben mit Kosten i. H. v. 150.000,- € hätte man jedoch schon zum damaligen Zeitpunkt kennen und berücksichtigen müssen, so Herr Tenne weiter. Unvorhersehbare höhere Kosten stellt die Lüftungsanlage dar. Die SPD-Fraktion wird alles zur Realisierung der Ischelandhalle beisteuern.

 

Auch die CDU-Fraktion steht uneingeschränkt zur Ischelandhalle, so Frau Neuhaus. Das Projekt hat oberste Priorität. Frau Neuhaus möchte wissen, wie die Finanzierungslücke geschlossen werden kann. Sie betont, dass in der Halle nicht nur Vereins- sondern auch Schulsport stattfindet.

Auch Frau Neuhaus betont, dass in jeder Sportausschuss-Sitzung ein Sachstandsbericht zur Ischelandhalle erfolgen soll.

 

Es wird sichergestellt, dass in jeder Sitzung über die Ischelandhalle berichtet wird, so Herr Dr. Schmidt.

Seit geraumer Zeit lagen Planungen vor, die nun detailliert überarbeitet und nachgerechnet wurden. Durch Änderung der HOAI sind nun andere Werte zugrunde zu legen. Leider ist man auch zur Erkenntnis gekommen, dass die Lüftungsanlage komplett erneuert werden muss. Eine Kostenspanne von +/- 10 % hält Herr Dr. Schmidt für realistisch.

 

Zur Deckung der Finanzierungslücke erläutert Herr Dr. Schmidt, dass neben 250.00,-  € aus der Sportpauschale auch 250.000,- € aus der Schulpauschale entnommen werden sollen. Ein weiterer Teil von 500.000,- € wird von Phoenix Hagen beigesteuert. Die restlichen fehlen Mittel i. H. v. rd. 600.000,- € sollen aus bisher nicht verplanten Mitteln des Konjunkturpaketes II einfließen.

Dies sei der Finanzierungsvorschlag nach heutigem Stand, soweit die Kämmerei nicht noch einen anderen Vorschlag einbringen wird.

 

Herr Dr. Fischer fragt die Mitglieder des Ausschusses, ob die Bereitschaft besteht, die Mittel aus der Sportpauschale bereitzustellen. Der Ausschuss spricht sich einstimmig hierfür aus.

 

 

 

 

 

 

 

Aufgrund einer Rückfrage von Herrn H. Erlmann betont Herr Dr. Fischer, dass eine Besichtigung der Westfalenbad-Baustelle aufgrund eines zu hohen Sicherheitsrisikos nicht stattfinden kann.

 

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